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Auf Einladung des FC Reit im Winkl traten am Sonntag acht Mannschaften im Chiemgau an. Die E1 des SVL folgte gerne dieser Einladung, traf man doch dort auf Mannschaften gegen die man normalerweise nicht spielt.
Gruppe A: TSV Reit im Winkl, TSV Marquartstein, SC Inzell und SB Chiemgau Traunstein
Gruppe B: SV Ruhpolding, SV Laufen, SV Seeon und TSV Übersee
Schon in der Gruppenphase zeigte die Mannschaft von Trainer Andreas Draak und Roland Knapp eine vorzügliche Leistung und beendete die Gruppe als Gruppensieger ohne ein einziges Gegentor. Dadurch konnte sich der SV Laufen, mit einem Treffer mehr als Ruhpolding und Übersee, direkt fürs Finale qualifizieren. Keine große Überraschung fand in der Gruppe A statt. Die SB Chiemgau Traunstein, wohl auch im Kleinfeldbereich eine große Mannschaft, führte nach der Gruppenphase die ihrige an und stellten den Gegner der Salzachstädter.
Die vielen Eltern und Zuschauer sahen in Reit im Winkl ein hart umkämpftes Finale, welches dann der SV Laufen mit 2:0 Toren für sich entscheiden konnte.
Alles in allem war das Turnier in sehr angenehmer Atmosphäre, bei dem Spielspass und Fairness im Mittelpunkt standen.
Die Herbstrunde kann nun für die E1-Junioren kommen, welche nächstes Wochenende sofort mit einem Lokalderby gegen den SV Leobendorf startet.
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Deutlich heiß gemacht auf die Partie traten die Gäste aus Piding von der ersten Minute auf. Die Heimabwehr um Spielführer Steinmaßl hatte in den ersten zwanzig Minuten alle Hände und Köpfe voll zu tun, um die Tempogegenstöße des ASV abzuwehren und der Angriffslust zu widerstehen. Doch in der 10.Spielminute musste Keeper Emanuel Salomon doch hinter sich greifen, nachdem eine schön geschlagene Flanke per Kopfstoß unter die Latte gesetzt wurde. Zu diesem Zeitpunkt die verdiente Führung für den ASV Piding, hatten sie doch deutlich mehr vom Saisonauftaktspiel. Langsam aber sicher gestaltete sich die Partie ausgeglichener und die SG Leobendorf/Laufen hielt nun mit mehr Körpereinsatz dagegen und erkämpfte sich somit mehr Spielanteile als in der Anfangsphase. Es dauerte aber doch einige Zeit, bis die Hausherren gefährlich vors gegnerische Tor kamen, zumeist konnte die Pidinger Abwehrkette den letzten Pass in die Spitze zu Hansi Spatzenegger und Leon Schifflechner verhindern. In der 31.Minute wusste aber Pidings Innenverteidiger sich nicht anders zu helfen als den immer gefährlichen Spatzenegger im Strafraum zu Fall zu bringen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Phillip Kroiß in sicherer Manier zum 1:1 Ausgleichstreffer. MIt diesem Spielstand ging es auch in die Pause.
Irgendwie hatten sich wohl die Gäste in den Anfangsminuten eine kleine Verschnaufpause verordnet und überließen nun freiwillig oder unfreiwillig den Hausherren das Platzgeschehen. Zumeist agierte der ASV Piding in dieser Phase als Kontermannschaft, scheiterte aber immer wieder an der SG-Abwehr. Ein sehr ausgeglichenes Kampfspiel entwickelte sich in der zweiten Hälfte, wo jede Offensivaktion in letzter Konsequenz abgewehrt wurde und mit einigen kleinen Nicklichkeiten um den Mittelkreis herum agiert wurde. Schiedsrichter Langner hatte jedoch die gesamte Partie komplett im Griff und seine Entscheidungen waren zu jeder Zeit nachvollziehbar. Wenn aber die Gäste durchkamen und auf Emanuel Salomon zukamen, wuchs dieser, je länger die Partie andauerte, über sich hinaus und rettete ein ums andere Mal mit glänzenden Einlagen. Alle auf dem Leobendorfer Sportgelände waren sich einig, dass dieses Spiel ein "Lucky Punch" entscheiden würde. Die Frage war nur, wer der Glücklichere sein würde. Und wie so oft, war dann doch das Glück flankiert vom besseren Siegeswillen auf Seiten der B-Jugend SG, namentlich von Hansi Spatzenegger. Einen weiten Pass bekam Spatzenegger auf der linken Außenbahn. Ungezählte Gegenspieler wollten sich ihm entgegenstellen, doch Spatzenegger setzte sich durch, tankte sich in den Strafraum und fand sich im Getümmel zwischen zahllosen Füßen von Freund und Feind. Irgendwie schaffte es der SG-Stürmer jedoch seinen Fuß als letztes an den Ball zu bekommen und das Leder flog neben den Pfosten in die Maschen zum 2:1 "Lucky Punch" (73.Spielminute). Den Gästen blieb nun nichts anderes übrig, als ihre Abwehrkette zu lockern und in der Offensive alles zu versuchen, um nicht mit leeren Händen nach Hause zu fahren. Dadurch ergaben sich natürlich auch mehr Freiräume für die grün-schwarz gekleideten Hausherren. Zweimal hatte Richard Meßmer die Entscheidung auf dem Schlappen, doch beim Abschluss verließ ihn das Glück. Bei den nun schnell vorgetragenen Tempogegenstößen und mit aller Macht agierenden Offensivabteilung der Gäste, konnte sich nun SG-Keeper Salomon einen neuen Namen machen. Wie eine Katze hatte Salomon seine Arme und Füße überall und vereitelte zwei große Chancen der Gäste und brachte die ASV-Stürmer ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Ob nun die "Katze von Pflegerbreiten" geboren ist, wird sich wohl in den nächsten Wochen zeigen, in Hälfte zwei tat der Torhüter jedoch alles dafür, dass diese Paraden allen Zusehern in Erinnerung bleiben. Was Meßmer vorher nicht klar machte, erledigte Hansi Spatzenegger um so eindrucksvoller mit Unterstützung des ASV. Zwei Minuten vor Schluss fasste er sich ein Herz und zog aus gefühlten 30 Metern aufs Tor. Der in den Schuss grätschende Gästespieler fälschte das Leder ab, so dass dieses wie eine Bogenlappen ins Gehäuse zum 3:1 Endstand einschlug. Somit sind die B-Junioren der SG Leobendorf/Laufen zumindest für einen Tag erster Tabellenführer der Kreisklasse (weitere Spiele stehen erst am Samstag und Sonntag an).
Die SG Leobendorf/Laufen trat mit folgendem Kader an:
Emanuel Salomon, Michael Reiter, Kapitän Anton Steinmaßl, Thomas Fiedler, Simon Beer, Paul Fehsenmayr, Thomas Lohwieser, Konstantin Rubach, Richard Meßmer, Hansi Spatzenegger, Leon Schifflechner und Philipp Kroiß.

Vor allem in der Anfangsphase herrschte vor Salomons Gehäuse oftmals Hochbetrieb.
Foto: Schmidbauer
Weitere Fotos hier in der Fotogalerie oder auf www.facebook.com/SVLAUFEN.
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Danke Peter !
Der SV Laufen bedankt sich hiermit recht herzlich bei Peter Höglauer bedanken.Peter leitete 5 Jahre lang die Jugendabteilung des SV Laufen. Jetzt wird er sich ein wenig aus dem administrativen Bereich zurückziehen und sein Amt abgeben. Als Nachfolger übernimmt in Absprache mit den Jugendtrainern und dem Vereinsvorstand der 34-jährige Christian Schmidbauer das Amt des Jugendleiters. Peter Höglauer wird ihn selbstverständlich die nächsten Monate in dieses Ehrenamt einarbeiten und ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen. Peter Höglauer übernahm im Jahr 2008 das Ehrenamt des Jugendleiters von Erich Althammer. In Höglauers Zeit fallen erfolgreiche Jahre aller Jugendmannschaften des SV Laufen und die seit über einem Jahr bestehende Spielgemeinschaft mit dem SV Leobendorf. Die aufopferungsvolle Hingabe aller Jugendtrainer und des Jugendleiters, der viele Stunden in der Freizeit für die Jungs und Mädels des SV Laufen aufbrachte, bleibt nicht genug zu würdigen.
HERZLICHEN DANK FÜR DEINE ARBEIT, PETER. Ein kräftiges "JAWOI" auf dich.

Nach fünf Jahren erfolgreicher Arbeit wird Peter Höglauer, Jugendleiter des SV Laufen, sein Amt zur Verfügung stellen. Höglauer war maßgeblich daran beteiligt, die Jugendabteilung weiter auszubauen, mehr Mannschaften für den Spielbetrieb stellen zu können und die Spielgemeinschaft mit dem SV Leobendorf zu etablieren.
Sein Nachfolger wird der 34-jährige Christian Schmidbauer werden. Schmidbauer ist unter anderem seit fast 3 Jahren Jugendtrainer der C-Junioren, seit knapp 2 Jahren der C-Junioren der SG Laufen/Leobendorf. Außerdem betreut der neue Jugendleiter den Webauftritt des SV Laufen (www.svlaufen.de) und ist gemeinsam mit Michael Scheungrab für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.
Schmidbauer möchte ein Team um sich herum aufbauen, um die Aufgaben der Jugendleitung auf mehreren Schultern zu verteilen. "Ich möchte mir Leute suchen, auf die ich mich 100% verlassen kann. Klar ist aber auch, dass ich auf dem Weg zum weiteren Erfolg der Jugendabteilung sicherlich manchmal andere Wege einschlagen werde als gewohnt und mich intensiv in noch kürzeren Abstand mit den Jugendtrainern austauschen möchte."
Wir wünschen dem "Neuen" eine glückliche Hand und eine erfolgreiche Arbeit in der Jugendleitung. Desweiteren danken wir Peter Höglauer nochmals recht herzlich für seine Arbeit, die nicht hoch genug gewürdigt werden kann. Vielen Dank Peter !!! Wir freuen wir uns schon auf das nächste Wiedersehen mit dir am Laufener Sportgelände.

Der neue Jugendleiter - Christian Schmidbauer
Foto: Bittner
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Christian Schmidbauer - Foto: Bittner
Exklusiv für www.svlaufen.de stand unser neuer Jugendleiter Christian Schmidbauer für ein Interview zur Verfügung. Aufgrund dessen, dass Peter Höglauer das Amt abgegeben hat und Schmidbauer vom Vorstand Peter Kautzschmann als auch den Jugendtrainer gefragt wurde dieses Amt zu übernehmen, hat nun der 34-jährige die Leitung der Jugendabteilung übernommen. Wir gratulieren zum neuen Amt und wünschen ihm eine glückliche Hand. Peter Höglauer hatte es schon seit längerem angekündigt und den Vorstand über seinen Rückzug aufgrund nicht näher genannter Gründe (vorwiegend beruflicher Art) informiert. Weiterhin wird Peter Höglauer ein geschätzter Sportsfreund im Verein sein und nach wie vor allen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
www.svlaufen.de: Christian, zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zum neuen Amt. Wie ist es dazu gekommen, dass du nun die Leitung der Jugendabteilung übernommen hast?
Christian Schmidbauer: Eigentlich ist es sowohl einfach als auch spontan geschehen. Einige Tage vor der Entscheidung hat mich unser Vorstand Peter Kautzschmann angerufen und mich gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte. Eine Nacht darüber schlafen, ein paar eigene Gedanken gefasst und schon habe ich zugesagt.
Peter Höglauer war lange Jahre in diesem Amt. Wirst Du in seine Fußstapfen treten und auch den engen Kontakt mit ihm suchen?
Der enge Kontakt mit Peter besteht schon seit langem. Ich weiß, wieviel Arbeit dieses Amt mit sich bringt, vor allem im organisatorischen Bereich. Natürlich besteht aus meiner Sicht die Aufgabe auch darin, dass man alle Trainer und Spieler bei der Stange hält und eventuelle Ungereimtheiten sofort in einem Gespräch aus der Welt schafft. In die Fußstapfen von Peter zu treten, ist schon allein aus dem Grund seiner Verdienste nicht möglich und das möchte ich auch nicht. Ich werde wohl meine eigene Spuren legen.
Wann erfolgte nun die offizielle Amtsübergabe oder gab es eine solche überhaupt?
Dies wurde fließend geregelt und hat kaum Rauchwolken erzeugt. Ich weiß Peter nach wie vor an meiner Seite und bin mir auch der Unterstützung des Vorstandes und aller Jugendtrainer bewußt. Ohne die würde es sowieso nicht funktionieren, aufgrund der Fülle der Arbeit in einer Jugendabteilung. Mein Ziel ist aber auch, ein Team um mich zu bilden, zumindest ein bis zwei Personen in meiner direkten Nähe zu haben, die mich unterstützen. Diese Aufgabe allein zu stemmen, ist ein gewaltiger Kraftakt. Ich möchte die Aufgaben wenn möglich schon auf einige Schultern verteilen.
Desweiteren trainierst du beim SV Laufen auch noch die C-Junioren der SG Laufen/Leobendorf und bist für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des SV Laufen zuständig. Wie bekommt man das alles unter einen Hut?
Diese Frage ist eigentlich auch ganz einfach zu beantworten. Mein Handy ist mein Terminkalender. Hier steht so gut wie alles drin, was zu tun ist. Ich bitte also jetzt schon für Verständnis, wenn ich mal einen Termin versäumen sollte, falls ich mein Handy mal verliere oder wo liegen lasse (schmunzelnd, d. Red.). Dass man natürlich nicht immer jeden Termin wahrnehmen kann, weil mal was dazwischen kommt, ist selbstredend in der Natur der Sache. Zu meiner trainierten Mannschaft kann ich nur soviel sagen. Ich kann mich sowohl auf meinen Trainerkollegen Martin Niederstraßer von SV Leobendorf verlassen als auch auf meine Spieler. Wir haben das gut im Griff und im Endeffekt liegt es sowieso an mir selbst, ob ich alles unter einen Hut bringen kann oder bringen will. Bis jetzt funktioniert das noch sehr gut. Mit Michael Scheungrab weiß ich in der Pressearbeit auch eine zuverlässige Person an meiner Seite. Der sogenannte "Freizeitstress" ist wie so vieles im Fußball eine reine "Kopfsache". Solang es Spaß macht, ist das alles noch kein Problem.
Das hört sich alles einfach an. Ist es das wirklich?
Es hat keineswegs etwas mit Einfachkeit zu tun, sondern mit Willen. Genau das ist doch das Problem im Ehrenamt. Nur wenige Menschen wollen sich für eine Gemeinschaft in Vereinen engagieren. Hier krankt es in der heutigen Gesellschaft. Es wird oftmals vergessen, dass vor allem in den Vereinsstrukturen das "Lernen für´s Leben" äußerst stark ausgeprägt ist und man für den Alltag sehr vieles mitnehmen kann. Das Gemeinschaftsgefühl und das Verhalten in größeren Gruppen sind auch noch in der heutigen Zeit wichtige Standbeine unserer Gesellschaft. Dies zu vergessen, wäre ein großer Fehler. Fragen sie nur mal unsere Jugendfußballer, die werden dies sicherlich bestätigen können.
Was sind deine größten Stärken und größten Schwächen aus deiner Sicht?
Schwierige Frage. Zu meinen Stärken würde ich folgenden Satz zählen, den man mir nachsagt. "Er will immer zur gleichen Zeit an vielen Orten sein und schafft es meist irgendwie." Desweiteren bin ich teils sehr harmoniesüchtig und will es jedem Recht machen, was natürlich nicht immer gelingt. Aber eine wichtige Stärke aus meiner Sicht ist, dass ich, wenn ich mal etwas mache, ein Amt annehme, dieses richtig und akribisch ausfüllen möchte.
Zu den Schwächen zählt sicherlich, dass ich zu einem gewissen Maß nachtragend sein kann. Ich merke mir viele Sachen, die aus meiner Sicht nicht richtig gelaufen sind, die mir auch nicht passten und kann da sicherlich manchmal ungerecht reagieren. Da bitte ich schon mal um Verständnis. Diese Schwäche habe ich aber gut im Griff (lächelnd, d.Red.). Eine weitere Schwäche, die ich aber gerne auch als Stärke sehe, ist, dass ich zumeist von vielen Leuten genau den selben Einsatz erwarte, den ich selbst bereit bin zu bringen.
Kommen wir zum Spielbetrieb. Es wurden wieder viele Jugendmannschaften, auch in Spielgemeinschaft mit dem SV Leobendorf gemeldet. Siehst du Probleme aufgrund des demographischen Faktors auf den SV Laufen zukommen?
Zuerst einmal gilt hier der Dank Peter Höglauer, der dies alles organisiert hat und gemanaget hat. Ich hatte damit nur wenig zu tun. Die Lorbeeren stecke ich mir nicht an meinen Hut. Weiterer Dank gilt allen Jugendtrainern und dem Vereinsausschuss, welche die Entscheidung mit unterstützt haben und voll dahinterstehen. Natürlich wird es in den kommenden Jahren aufgrund ihres angesprochenen Faktors immer schwieriger junge Menschen für Freizeitsport zu gewinnen. Bisher jedoch sind wir beim SV Laufen in einer verträglichen Lage. Ein paar Stoßgebete gen Himmel und ein bisschen Hoffnung, dass dies so bleibt oder noch verbessert, schwingt natürlich mit.
Was erwartest du von den Jugendmannschaften in der kommenden Saison?
Erwartungen zu schüren, wäre der falsche Weg. Zuerst einmal ist wichtig, dass alle Spieler, soweit möglich, an Bord bleiben. Der Spaß am Fußball sollte auch eine wichtige Rolle spielen. Selbstverständlich muss auch ein gewisser Erfolgswille da sein. Spiele gewinnen, motiviert die Jungs, Mädels und Trainer natürlich zusätzlich. Jedoch soll nicht alles dem Erfolgsgedanken untergeordnet werden. Es ist nicht so schlimm, wenn eine Mannschaft beispielsweise statt Platz 3 den vierten oder fünften Platz in der tabellarischen Endabrechnung erzielt. In einer Saison kann vieles passieren, was man von außen nicht mitbekommt. Ob Verletzungen, schulische Verpflichtungen, Schulreisen oder schlicht die Form. Keine Mannschaft auf der ganzen Welt kann ein Jahr lang mit komplett starker Form bestreiten und alles gewinnen. Wenn sie mir so eine Mannschaft zeigen, in der es auch noch intern passt, ziehe ich alle meine Hüte. Und machen sie sich mal keine Sorgen. Wenn eine Mannschaft etwas zu feiern hat und sehr erfolgreich ist, werde ich der Letzte sein, der dies nicht würdigt.
Wirst du dir die Jugendspiele alle ansehen?
Alle anzusehen ist leider gar nicht möglich, da ich ja selbst eine Mannschaft betreue. Aber im Rahmen dieser Möglichkeiten und meiner Pressearbeit für den SV Laufen werde ich selbstverständlich versuchen soviele Jugendspiele wie möglich zu besuchen. Denn eines ist auch klar: Es gibt keine x-beliebigen Spiele, alle Spiele sind wichtig !!! Ich mache mir jedoch keine Sorgen, wir haben gut funktionierende Trainerteams und Mannschaften, da muss ich nicht überall und jederzeit präsent sein.
Immer wieder wird auch intern in den Vereinen die Anstoßzeit der vereinzelten Spiele diskutiert. Manche wünschen sich oft andere Anstoßzeiten, humanere Zeiten. Wie siehst du die Lage?
Vor allem im Großfeldbereich sollte man grundsätzlich darüber nachdenken, Spiele später anzupfeifen. Manchmal ist es schon schwierig, wenn eine Mannschaft um 09:30 Uhr morgens antreten muss, vor allem wenn die Spielstätte nicht gerade um die nächste Ecke ist. Ich will nicht von Wettbewerbsverzerrungen sprechen, aber manchmal ist es schon sehr früh, wo beispielsweise 16-jährige dann antreten müssen. Inwieweit das aber geändert werden kann, auch von den anderen Vereinen, bleibt abzuwarten. Die jeweiligen Sportplatzproblematiken in den verschiedenen Orten müssen hier natürlich auch bedacht werden. Wir jedenfalls haben diese Saison schon versucht, dem Rechnung zu tragen und unsere Anstoßzeiten sehr human für alle gestaltet.
Es gibt sicherlich einige Laufener, die außerhalb der Salzachstadt in Jugendmannschaften spielen. Wirst du hier aktiv werden und Rückholaktionen starten?
Es hat in der Vergangenheit unterschiedlichste Gründe für den Vereinswechsel gegeben. Diese müssen zuerst ergründet werden. Im Anschluss daran, möchte ich natürlich versuchen diese Spieler wieder zu ihrem Heimatverein zurückzuholen. Bei den ein oder anderen Spieler hat es ja diesen Sommer schon geklappt. Ziel sollte es schon sein, dass alle Laufener auch wieder bei ihrem Heimatverein spielen und die Jugendmannschaften verstärken bzw. ergänzen. Inwieweit ich aber offensiv aktiv werde, muss im Einzelfall betrachtet werden. Die innere Verpflichtung eine gute Jugend zu stellen und diese dann bis in den Herrenbereich durchzuführen schwingt natürlich auch bei mir mit. Oft hängt es aber auch vom Freundes-oder Schulkameradenkreis ab. Gemeinschaftsgefühl stärken und dabei den Leistungsgedanken nicht aus den Augen verlieren, das sollte das Ziel der nächsten Jahre sein. Die Tür beim SV Laufen ist jedenfalls für jeden offen.
Was gibt es von deiner Seite noch zu sagen?
Wahrscheinlich zuviel, das würde den Rahmen sprengen. Aber nur soviel will ich sagen:
1. Wir haben ein super Sportplatzgelände - alle sind immer willkommen
2. Jedem Trainer wünsche ich eine glückliche Hand und jedem Spieler eine verletzungsfreie Saison
3. Ich möchte für jeden ein offenes Ohr haben. Es gibt nichts was nicht zu klären ist.
Christian, wir danken dir für die Zeit, die du dir genommen hast.
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Obere Reihe von links nach rechts: Trainer Frank Lehnert, Simon Maier, Alexander Meßmer, Kurt Weixler, Philipp Huber, David Lehnert, Maxi Obermayer, Lorenz Fuchs, Trainer Hans Obermayer und Trainer Peter Huber.
Untere Reihe von links nach rechts: Konstantin Vogt, David Feil, Thomas Rudholzer, Vincent Fischinger und Benedikt Huber.
Für die D-Junioren (Jahrgang 2000/2001) konnte der SV Laufen dieses Jahr zwei Mannschaften stellen. Neben der Spielgemeinschaft der SG Leobendorf/Laufen, gecoacht von Alois Spitz und Peter Huber nimmt noch eine weitere Mannschaft des SV Laufen am Spielbetrieb teil. Diese wird trainiert von Hans Obermayer und Frank und Daniela Lehnert. Nach ca 2-wöchigen Trainingsbetrieb testete unsere U13 am vergangenen Donnerstag abend erstmals beim SV Saaldorf. Dieses Spiel endete 3:1 für den SV Laufen. Neben einem Eigentor des SV Saaldorf erzielten Phillip Huber und Kurt Weixler die Treffer für die jungen Salzachstädter. Das erste Punktspiel findet am Samstag, den 15. September 2012 um 10:30 Uhr bei der JFG Teisenberg 2 statt. Gespielt wird an der Sportanlage des SV Oberteisendorf. Nur drei Tage später, am Dienstag, den 18. September 2012 um 18:00 Uhr steigt in der Punktrunde das Duell gegen die D-Junioren der SG Leobendorf/Laufen am Sportgelände des SV Laufen an der Freilassinger Straße. Die Trainer erwarten, wie im Trainingsbetrieb, eine faire Partie zwischen den Jungs, die unter der Woche gemeinsam trainieren.
Samstag, 15. September 2012, 10:30 Uhr
JFG Teisenberg 2 - SV LAUFEN
Sportgelände des SV Oberteisendorf, An der Jahnstraße, 83317 Oberteisendorf
Dienstag, 18. September 2012, 18:00 Uhr
SV LAUFEN - SG LEOBENDORF/LAUFEN
Sportanlage des SV Laufen, Freilassinger Straße 100, 83410 Laufen
Samstag, 22. September 2012, 11:00 Uhr
TSV Waging - SV LAUFEN
TSV Waging, Wilhelm-Scharnow-Stadion, 83329 Waging am See
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Herbert Fial und Andreas Feil heißen die beiden Neuen im Trainerteam. Herbert Fial, erfahrener Torhüter und Torwarttrainer (unter anderem bei der JFG Salzachtal), wird in Zukunft die Großfeldtorhüter von A-Jugend bis C-Jugend trainieren. Das Training findet für die Spielgemeinschaft mit den SV Leobendorf jeden Montag von 17:45 Uhr bis 19:30 Uhr am Sportgelände des SV Leobendorf statt.
Andreas Feil war selbst Torhüter in der Kreisklassenaufstiegsmannschaft des SV Laufen und ist nun auch noch aktiv bei den Alten Herren des SV Laufen. Andreas Feil wird jeden Montag von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr in Laufen die Torhüter der jüngeren Jahrgänge von der D-Jugend absteigend trainieren und die Torfrau der B-Juniorinnen der SG Leobendorf/Laufen.
Peter Höglauer: "Wir sind sehr froh, dass wir zwei engagierte Trainer neu im Team begrüßen zu können. Die Aufgabe eines Torhüters, auch in der Jugend, ist in den letzten Jahren immer komplexer geworden. Dem wollen wir durch ein spezialisiertes Training Rechnung tragen."

Fial Herbert Feil Andreas
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Schon am Freitag mittag traf sich die C-Jugend, um das Trainingslager aufzunehmen. Dass der Wettergott nicht wirklich auf der Seite der Jungfußballer war, erschütterte diese nur wenig. "Wenigstens ist es nicht mehr so heiss, wie die letzten Wochen," so die einhellige Aussage der Jugendlichen. Bis in den frühen Abend hinein konnten sich die Fußballer bei verschiedenen Übungen, vorbereitet durch die beiden Trainer Schmidbauer und Niederstraßer messen und so ihre Fähigkeiten erweiteren und verbessern. Abgekämpft, aber noch mit einem Lächeln im Gesicht, wurde der erste Tag beendet und am Samstag morgen um 9:00 Uhr ging es weiter. Stand am Freitag abend vor allem die Koordination im Blickpunkt wurden am Samstag die Ballfertigkeiten geübt und Torschusstraining durchgeführt. Die Jugendlichen zeichneten sich durch engagiertes Mitmachen aus und konnten die Trainer immer wieder befragen, was zu verbessern sei. Am Samstag nachmittag, sozusagen als absoluter Härtetest nach 1 1/2 Tagen intensiven Trainings, testete man auf dem Sportplatz in Leobendorf gegen die SG Grabenstätt/Übersee, die dankenswerterweise aufgrund einer Absage einsprangen. Jedoch wurde das Spiel unter erschwerten Bedingungen durchgeführt. Statt elf gegen elf, wie auf Großfeld üblich, wurde neun gegen neun gespielt. Mehr Raum auf dem Sportplatz, jedoch auch mehr Laufbereitschaft von den Spielern auf beiden Seiten gefragt. Nach einer sehr ausgeglichenen Partie bis zum Pausenpiff des Unparteiischen (1:2) sah man den heimischen Jugendlichen in der zweiten Hälfte doch den Kräfteverschleiss an und manche machten verständlicherweise auch langsam Bekanntschaft mit ihrem inneren Schweinehund und gingen an ihre physischen Grenzen. Mit 6:3 unterlag man schlussendlich gegen die Gäste. "Vielleicht mit einem Tor zu hoch. Mit einer konsequenteren Chancenverwertung in der ersten Hälfte hätten wir das Spiel durchaus vom Ergebnis positiv gestalten können, denn wirklich weit weg waren wir nicht von Grabenstätt" so Trainer Schmidbauer. Der Betreuer weiter:" Unsere Vorgabe war, dass nach den Trainingseinheiten, die sicherlich viel Kraft kosteten, jeder Spieler nochmals zu kämpfen beginnt und trotz Kräfteverschleiss mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung eine gute Partie abgeliefert wird. Die Konzentration war zumeist hoch und die Jungs trieben sich gegenseitig an, um die 70 Minuten unbeschadet und ordentlich zu Ende zu bringen. Das allein macht uns schon stolz auf die Jungs."
Am Sonntag morgen trafen sich die Jugendlichen zu einem kleinen Lauftraining zum Abschluss des Trainingscamp. Natürlich spürte der ein oder andere Muskeln, die er zuvor nicht kannte. Doch alle waren glücklich, die drei Tage einigermaßen unbeschadet und unverletzt überstanden zu haben und erkannten an, dass durch intensives Training Leistungssteigerungen erkennbar sind und auch der bisher unbekannte "Schweinehund" besiegt werden kann, falls er mal auftauchen sollte.
"Wir sind sehr zufrieden, dass alle Jungs die drei Tage mitzogen und sich mit den Übungen identifizieren konnten. Besonders freut uns auch die Teilnahme vieler Eltern, die uns diese Tage begleiteten. Und wenn es den Jungs etwas gebracht hat und sie auch Spass hatten, sind wir Trainer natürlich auch glücklich und zufrieden," so Schmidbauer. Besonderen Dank drückten die Trainer SV Leobendorf-Jugendleiter Klaus Fiedler aus, der die Kabine als auch den Trainingsplatz zur Verfügung stellte. Unkompliziert sei die Vorplanung gewesen, angenehm die Atmosphäre. "Vielen Dank von den Jungs und uns Trainern!"
Bis zum Punktspielstart am 15. September gegen den SV Ruhpolding warten auf die U15 noch zwei weitere Testspiele. Am kommenden Samstag, den 8. September tritt man beim SV Gendorf/Burgkirchen an. Und als letztes Vorbereitungsspiel empfängt man am Dienstag, 11. September um 18:00 Uhr den SB Chiemgau Traunstein II. Austragungsort ist das Sportgelände des SV Laufen.

Leicht abgekämpft, aber trotzdem glücklich und zufrieden mit ihrer Leistung und ihrem Durchhaltevermögen. Die C-Junioren der SG Laufen/Leobendorf nach dem dreitägigen Trainingscamp.
Obere Reihe von links: Markus Fiedler, Bastian Mühlfellner, Phillip Pabinger, Patrick Abt, Jakob Zehentner, Andreas Spitz und Jonas Zehentner.
Untere Reihe von links: Christian Hahn, Felix Reschberger, David Fischinger, Daniel Rehrl, Jan Maurischat und Alexander Gnadlinger.
Foto: Schmidbauer
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Von links nach rechts: Noel Haase, Philipp Huber, Trainer Ludwig Rehrl, David Fischinger, Lukas Teschl, Christian Hahn (liegend), Felix Blobner, Tobias Huber, Daniel Rehrl und Kurt Weixler
- Noel Haase: nicht mehr aktiv
- Philipp Huber: D-Junioren SV Laufen
- Trainer Ludwig Rehrl: micht mehr aktiv als Jugendbetreuer
- David Fischinger: C-Junioren SG Laufen/Leobendorf
- Lukas Teschl: C-Junioren SG Laufen/Leobendorf
- Christian Hahn: C-Junioren SG Laufen/Leobendorf
- Felix Blobner: C-Junioren SG Laufen/Leobendorf
- Tobias Huber: nicht mehr aktiv
- Daniel Rehrl: C-Junioren SG Laufen/Leobendorf
- Kurt Weixler: D-Junioren SV Laufen
