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Laufen: Ganz dick kam es für den SV Laufen an diesem Spieltag. Im Abstiegskampf der Kreisklasse siegten die Konkurrenten Grassau und Bischofswiesen, während der SVL den Spitzenreiter des TSV Tittmoning zu Gast hatte und mit 1:3 die Segel streichen musste. Aufgrund des Spielverlaufs und des sehr ansehnlichen Matches hätte der SV Laufen durchaus mehr verdient gehabt. Nun sind es schon wieder fünf Punkte Abstand zur Rettung und man verbleibt auf dem Relegationsplatz.
Vor ansprechender Kulisse kam der SV Laufen gut ins Spiel. Gerhard Nafe setzte sich in der 2. Minute an der Außenbahn durch und brachte das Leder flach auf den mit aufgerückten Florian Stapfer, der den ersten Warnschuss auf Sorin Tanase losließ. Der erste Torschuss der Gäste fand in der 9. Minute statt. Nachdem Albert Buxmann sich das Leder im Zweikampf gegen Thomas Richter eroberte, versuchte sich Buxmann aus gut 25 Metern, doch der Schuss verfehlte doch um einiges den Kasten. Der Spitzenreiter kam immer besser in die Partie und verursachte gefährliche Aktionen vor dem Tor von SVL-Keeper Alexander Kalb. Wiederum war es in der 14. Minute Albert Buxmann, der sich im Strafraum das Leder zurechtlegte und abzog. Buxmanns Schuss flog über die Latte hinweg. Eine klare Torchance für den SV Laufen vereitelte der Unparteiische Bernhard Grimminger (TSV Stein/St. Georgen). Helmuth Putzhammer schlug das Leder weit nach vorne, wo David Cienskowski seinem Gegenspieler Ludwig Binder davonlief und zum mit in die Spitze gerasten Gerhard Nafe passte. Nafe agierte klug und brachte Cienskowski kurz vor dem Strafraum wieder ins Spiel, doch Grimminger sah Abseits, welches keines war, und verhinderte unter Umständen den Führungstreffer für den SV Laufen (18.). In der Folge versuchte sich Tittmonings Buxmann immer wieder mit scharfen Schüssen aus der Distanz, doch der Stürmer war noch nicht vom Zielwasser gesegnet. Nach Doppelpass mit Simon Prestel kam Albert Buxmann samt Leder in der 22. Minute aus 16 Metern zum Abschluss. Der Flachschuss strich am langen Pfosten vorbei. Die nächste aufregende Szene in der 26. Minute. Helmuth Putzhammer versuchte sich mit seinem Freistoß aus spitzem Winkel. Keiner hat wohl daran gedacht, dass dieser Freistoß so gefährlich werden kann, denn das Leder titschte auf die Latte. Der SV Laufen gestaltete die Partie durchaus offen und brachte ihre Offensivkräfte einige Male gut in Stellung. Ein Konter in der 33. Minute brachte dann Laufens Defensive ordentlich in Gefahr. Albert Buxmann tankte sich durch zwei Gegenspieler und fand im Zentrum Simon Prestel, der allerdings das Leder verfehlte. Ein chancenreiches Spiel entwickelte sich an der Freilassinger Straße. Sowohl der TSV Tittmoning als auch der SV Laufen sparten keinesfalls mit Offensivaktionen. In der 39. Minute verhinderte Schiedsrichter Grimminger erneut einen wohl voraussehbaren Treffer für den SV Laufen. Gerhard Nafe setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch, wurde im Strafraum aber dann klar zu Fall gebracht. Schiedsrichter Grimminger wollte wohl im Strafraum Vorteil geben, was alle Zuschauer sehr verwunderte. Kurz vor der Halbzeit, dem Spielverlauf sicherlich nicht geschuldet, setzte der TSV Tittmoning einen Doppelschlag durch Simon Prestel. In der 44. Minute verlor Thomas Richter in der eigenen Hälfte hart bedrängt in der Ballannahme das Leder, Simon Prestel schnappte zu und stahl den Ball. Prestel zog unvermittelt ab – der Ball schlug im Netz zum 0:1 ein. Und schon im nächsten Angriff der nächste Treffer. Menfiz Krijezi spielte sich auf der Außenbahn durch und brachte die Flanke punktgenau auf den Kopf von Simon Prestel, der per Kopf die Chance unter die Latte vollendete – 0:2.
Gleich nach Wiederbeginn versuchte der SV Laufen wieder Betrieb in Richtung Tanase zu machen. Helmuth Putzhammer trieb den Ball durchs Mittelfeld und brachte über Christian Höhn Florian Stapfer ans Leder. Stapfer zog aus dem Halbfeld ab, doch verfehlte das Gehäuse um gut einen Meter (46.). Wiederum in der Vorwärtsbewegung vor dem eigenen Strafraum ging das Leder für den SV Laufen in Verlust. Daniel Maier schnappte sich den Ball und zog scharf ab, Alexander Kalb im Tor konnte die Chance allerdings entschärfen. In der 57. Minute wieder eine gute Torchance für den SVL. Nach Eckball von Helmuth Putzhammer köpfte Christian Höhn gut platziert auf das Tor. Der Kopfstoß strich über die Querlatte. Der sehr verdienter Anschlusstreffer für den SV Laufen in der 64. Minute. David Cienskowski erhielt im Zentrum das Runde von Florian Stapfer. Cienskowski legte flach auf Christian Höhn, der einige Meter neben Cienskowski bereit lief. Höhn zog ab. Tanase konnte per Fußabwehr den Schuss abwehren, doch Christian Höhn stand für den Nachschuss bereit und versenkte das Runde zum hochverdienten 1:2 in den Maschen (67.). Der SV Laufen spürte Morgenluft und machte weiterhin Druck in Richtung Tittmoninger Defensive. Nach Eckball des SV Laufen fuhr Tittmoning allerdings einen blitzgescheiten Konter. Kapitän Sebastian Peisker passte aus der eigenen Hälfte weit auf Albert Buxmann, der seinem Gegenspieler Alexander Schumann davonlief und flach an Kalb vorbei zum 1:3 abschloss (69). Der SV Laufen gab aber zur Freude der eigenen Fans das Spiel nicht verloren. Wieder versuchte sich Helmuth Putzhammer mit einem Freistoß. Aus gut zwanzig Metern setzte Putzhammer in der 72. Minute den Schuss knapp am Tor vorbei. Die Partie nahm zusehends an Härte zu und Schiedsrichter Grimminger bekam durchaus mehr Arbeit. Eine großartige Torgelegenheit für den SV Laufen in der 78. Minute. Ein Seitentausch erreichte Helmuth Putzhammer im Strafraumeck. Putzhammer weiter flach auf Cienskowski, der in höchster Not von Tittmonings Defensive vom Torschuss gehindert wurde. Und schon eine Minute darauf Eckball von Putzhammer und die Kopfballchance durch Thomas Richter, doch Tanase hielt im Nachfassen. Im Gegenstoß dann wieder der Gast aus Tittmoning. Wiederum überlief Prestel die Abwehrkette und durch ein Missverständnis des Laufener Keepers Kalb mit seinem Vordermann Schumann erhielt Prestel erneut das Leder und wollte alle überlupfen – knapp am Tor vorbei. Jedoch musste man in den letzten Minuten festhalten, dass sich der Spitzenreiter sehr nervös zeigte und sich dem Druck des SV Laufen hart entgegenstellen musste. Albert Buxmann leitete in der 85. Minute die nächste Chance für Tittmoning ein. Buxmann mit einem Seitenwechsel auf Niklaus Eisl, der in den Strafraum flankt. Dort verfehlte zuerst Freund und Feind den Ball, bevor Simon Prestel im Rutschen diesen doch noch aufs Tor brachte. Alexander Kalb im Kasten konnte noch vor der Torlinie klären (86). Zwei Minuten vor Ende erneut Simon Prestel mit einem flachen Schuss aufs Gehäuse. Der Pass kam wiederum von Eisl, doch Prestels Schuss rollte am Tor vorbei. Mit Ende der regulären Spielzeit hätte der SV Laufen einen weiteren Treffer mehr als verdient gehabt. Putzhammer brachte das Leder nach einem Eckball ins Zentrum. Der Kopfstoß des eingewechselten Dominik Lindner wurde zuerst geklärt, der aufgerückte Michael Kirschner zog sofort ab, doch der Abschluss war nicht glücklich genug. Kurz vor dem Ende des Matches musste Laufens Helmuth Putzhammer wegen wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot.
Trotz einiger guten Tormöglichkeiten konnte Helmuth Putzhammer mit seinen Mannen gegen Tittmoning nicht mehr Tore erzielen.
Foto: Christian Schmidbauer (Archiv SV Laufen)
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Laufen: Effektivität setzte sich am Sonntag in Laufen durch. Im Platzierungsduell in der B-Klasse gewann der FC Ramsau beim Tabellennachbarn des SV Laufen mit 3:1. Das Ergebnis hätte auch anders ausfallen können, wenn der SV Laufen kaltschnäuziger mit ihren zahlreichen Chancen umgegangen wäre. Der Gast agierte da konsequenter und sicherte sich den Auswärtsdreier.
Lustiges Scheibenschießen in der ersten Spielminute. Der SV Laufen überrannte den Gast aus Ramsau. Markus Schnugg bediente Thomas Bauer, der seinen eigenen Mitspieler Michael Niedermeier im Strafraum anschoss, doch Niedermeier bekam selbst noch zweimal die Schussgelegenheit, welche Torwart Peter Wagner zweimal spektakulär klären konnte. In der dritten Minute hätte der SV Laufen das zweite oder dritte Mal die Führung klarmachen können. Diesmal scheiterte Marco Lindner am Keeper. Verkehrte Welt in der 5. Minute. Andreas Hackl trieb für den FC Ramsau das Leder durchs Mittelfeld und sah im Strafraum, den freigelaufenen Thomas Aschauer, der abzog. Torhüter Krois konnte das Leder nicht mehr entscheidend ablenken – 0:1. In der 8. Spielminute eine klare Strafstoßentscheidung. Markus Schnugg brachte das Leder erneut in die Gefahrenzone, wo Laufens Dominik Lindner von Andreas Zörner unsanft zu Fall gebracht wurde. Schiedsrichter Schneider (Saaldorf) entschied sofort auf Elfmeter. Der Gefoulte selbst schoss, doch nicht genau genug, so dass Peter Wagner halten konnte. Nur zwei Minuten später wurde der Hausherr vom Schiedsrichter dezimiert. Marco Lindner schien im Zweikampf gegen Stefan Votz nachgetreten zu haben – glatte Rote Karte. Die zweite Torchance für den Gast aus Ramsau hätte das zweite Tor bedeuten müssen. Franz Piatke bediente auf der linken Außenbahn Josef Wagner, der nach kurzem Sprint den völlig alleingelassenen Korbinian Dieterich fand, der aber völlig unkonzentriert über das Tor schoss. Nur eine Minute später erneut der FC Ramsau. Nach Ballverlust der Laufener Defensive in der eigenen Hälfte kam Josef Wagner selbst zum Schuss – Pfosten. Mittlerweile war der SV Laufen nach Großchancen noch gut bedient mit dem Zwischenstand. Laufens Stürmer Thomas Bauer fasste sich in der 37. Minute aus der Distanz ein Herz. Ein durchaus schöner Schuss, der aber am Tor vorbeiflog. Fast im Gegenzug vollendete der FC Ramsau eine schnelle Offensivaktion. Thomas Aschauer brachte nach Steilpass von Josef Wagner das Leder souverän an Keeper Krois vorbei – 0:2.
In der 46. Minute parierte Torwart Krois in sicherer Manier. Korbinian Dieterich zog aus wenigen Metern ab, Krois sicherte den aktuellen Spielstand. Vor allem Thomas Aschauer und Josef Wagner hatten schon im ersten Durchgang Großchancen auf den Schlappen und auch zu Beginn der zweiten Hälfte vergaben die beiden Gästespieler große Möglichkeiten, das Ergebnis auszubauen. Nach 53. Minute eine weitere Torchance für den Gast. Nach Einwurf von Andreas Hackl flog das Leder zwischen alle Füße und Köpfe hindurch und erreichte Korbinian Dieterich, der aber erneut am gut parierenden Krois scheiterte. Michael Niedermeier kreierte in der 57. Minute die nächste Möglichkeit für den SV Laufen. Sein Freistoß erreichte Spielertrainer Max Schmidt, der im Rutschen das Leder knapp am Pfosten vorbeilegte. Der verdiente Anschlusstreffer, schon aufgrund der Anfangsphase, erzielte Kapitän Fatos Krasniqi in der 60. Spielminute. Nach Eckball von Michael Niedermeier wurde Dominik Lindner zu Fall gebracht. Dies brachte den Strafstoß ein, den Krasniqi sicher zum 1:2 verwandelte. Ab diesem Zeitpunkt passte sich die Partie dem Wetter an. Es schüttete zeitweise aus Kübeln und jeder versuchte Pass wurde länger und länger. Wieder hatte Max Schmidt für die Hausherren in der 80. Minute einen Treffer auf dem Kopf. Ein Freistoß von Fatos Krasniqi fand Schmidts Kopf. Der Ball flog hauchdünn über das Tor. Schon im Gegenstoß erschien Josef Wagner erneut vor dem Tor der Laufener. Doch wiederum scheiterte Wagner an Krois, diesmal mit einem Flachschuss. Die Entscheidung fiel in der 86. Minute. Josef Wagner setzte sich im Fünfmeterraum des SVL gegen Robert Bauer durch und legte den Ball auf Stefan Votz zurück, der den Einschlag im Tor von Krois fabrizierte.

Fatos Krasniqi erzielte für die Laufener Reserve den einzige Treffer des Tages - per Strafstoß.
Foto: Michael Scheungrab (Archiv SV Laufen)
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Laufen: Die D-Jugend des SV Laufen kann sich über eine neue Ausweichkleidung für ihre Spiele freuen. Am vergangenen Samstag übergab Jugendleiter Christian Schmidbauer an die Laufener U13 den Derbystar-Trikotsatz.
Mit freundlicher Unterstützung von Kurt Gaugler, Sport - Werbung, Groß-und Einzelhandel, aus Laufen wurde dies möglich gemacht. Der SV Laufen bedankt sich recht herzlich bei Kurt Gaugler. Der neue Trikotsatz wurde sogleich gegen den SB Chiemgau Traunstein "eingeweiht". Dieses Match gewann der SV Laufen mit 2:1.
Das nächste Spiel der Salzachstädter U13 findet schon am Samstag, den 16. April statt. Auf heimischer Sportanlage an der Freilassinger Straße empfängt der Tabellenfünfte den Tabellenzweiten des SC Inzell. Anpfiff ist um 13 Uhr.

Auf dem Foto die D-Jugend des SV Laufen in neuen schwarzen Leiberln:
Stehend von links: Trainer Werner Obermayer, Lukas Schauer, Qhorbanali Hosini, Maxi Eidenhammer, Jonas Fischinger, Lukas Obermayer, Robert Francijevic und Trainer Wolfgang Fischinger.
Knieend von links: Andreas Kleinschwärzer, Murin Bajgora, Max Puffer, Samuel Schandl und Benedikt Feil.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Eine sehr zerfahrene Partie auf der Laufener Sportanlage endete für den SC Inzell durchaus glücklich. In einem Match auf eher niedrigem Niveau stoppte die Biermaier-Elf aus dem Chiemgau den Aufwärtstrend der Salzachstädter und holte für sich wichtige Punkte gegen den Abstiegsstrudel.
In der zweiten Spielminute die erste Torchance der Partie an der Freilassinger Straße. Kapitän Armin Dumberger (Inzell) tanzte im Strafraumeck den herausstürmenden Keeper Alexander Kalb aus und brachte das Leder ins Zentrum auf Michael Schaffler. Schaffler zielte aber nicht genau und knallte das Runde weit übers Gehäuse hinweg. Ein nervöser Beginn der Heimmannschaft von Trainer Hermann Lindner. Nach zehn Minuten musste Laufens Coach Lindner schon verletzungsbedingt wechseln. Abwehrspieler Maximilian Hanel blieb nach einer Klärungsaktion auf dem Rasen liegen und musste versorgt werden. Für ihn kam Alexander Schumann ins Spiel. Wir wünschen Laufens Akteur auch von dieser Stelle gute Besserung. Der Spielfluss bei beiden Teams wie abgeschnitten. Der SVL stand in dieser Phase deutlich zu weit weg von den Gegenspielern. In der 20. Minute jedoch kam ein weiter Ball durch zu Helmuth Putzhammer der sofort quer Richtung Gerhard Nafe ablegte. Nafe jedoch verpasste den Direktabschluss und versuchte zwischen zwei Gegenspielern durchzukommen und wurde schlussendlich vom Abschluss gestoppt. Fünf Minuten darauffolgend wieder Aufregung im Laufener Strafraum. Nach Freistoß von Andreas Dießbacher kam Florian Rieder zum Schuss, verfehlt jedoch wieder schon zuvor seine Kollegen. Der SC Inzell hatte nach wie vor deutlich mehr vom Spiel und ließ so manchen Laufener Akteur nicht gut aussehen. Völlig freistehend war Anton Maier in der 32. Minute nach Hereingabe von Franz Bauregger. Doch Maier kam nicht ans Spielgerät, so dass Michael Hollinger in höchster Not klären konnte. Und schon vier Minuten später die nächste Chance für Inzell. Nach schönem Pass von Anton Maier versuchte sich Fabian Zeidler mit einem Heber über den weit aus dem Tor gekommenen Alexander Kalb. Die Zielgenauigkeit bei Zeidlers Versuch war aber nicht vorhanden. Der Ball flog knapp am Pfosten vorbei. Viele kleinere Unzulänglichkeiten im Laufener Spiel, was Inzell immer wieder in gefährliche Offensivaktionen brachte.
Auch im zweiten Durchgang war beiden Teams die Genauigkeit in Pässen und im Abschluss vorerst nicht vergönnt. Inzells Armin Dumberger versuchte es in der 63. Minute mit einem Freistoß aus 25 Metern. Gefährlich senkte sich das Leder und titschte auf die Latte. Für den SVL schien das ein „Hallo-Wach“ zu sein und sie agierten nun deutlich konzentrierter in die gegnerische Hälfte hinein. Nach 72. Minuten der SV Laufen gefährlich im Strafraum. Helmuth Putzhammer brachte seinen Freistoß in Richtung Elfmeterpunkt, wo die Inzeller Defensive die Situation nicht klären konnte, aber Christian Höhn zu unüberlegt draufknallte. Die Heimmannschaft mit mehr Ballbesitz. Die Partie stand nun zehn Minuten vor Schlusspfiff auf Messers Schneide. Der Lucky Punch gelang dem SC Inzell. Nach einer eher nicht nachvollziehbaren Freistoßentscheidung haute Kapitän Armin Dumberger das Leder in Richtung Gehäuse. Der Schuss knallte an den Pfosten und sprang Thomas Egger vor die Füße, er nur noch einschieben musste – 0:1 (89.). Aufgrund der Zerfahrenheit der Begegnung hätte das Match eigentlich keinen Sieger verdient gehabt, aber Fußball ist nicht immer voraussehbar.

Muss mit seinen Mannen die Last-Minute-Niederlage schnell verkraften und konzentriert das nächste Heimmatch gegen Tittmoning angehen – Michael Kirschner
Foto: Archiv SV Laufen
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Laufen: Das Papier log nicht vor dem Spiel des SV Laufen 2 und dem SC Inzell 2. Trotz mancher gut anzusehender Spielszenen der Hausherren war man der Offensivkraft der Gäste nicht gewappnet und unterlag auf eigenem Platz klar mit 0:7.
Im Match zwischen dem SV Laufen 2 und dem SC Inzell 2 war es eigentlich vom Papier her von Anfang an eine klare Sache. Dennoch ergab sich der SVL natürlich nicht von vornhinein und versuchte nach vorne Druck aufzubauen. Der SC Inzell allerdings zeigte eine ansehnliche Spielweise und versuchte mit gutem Passspiel Gefahr hervorzurufen. Die Laufener „Rese“ zeigte jedoch auch gute Spielansätze. Vor allem in der 14. Minute. Kapitän Michael Niedermeier leitete mit einem Seitenwechsel die erste größere Chance ein. Niedermeiers Pass erreichte Martin Rudholzer, der sofort auf Markus Schnugg durchsteckte. Schnuggs Schuss verfehlte dennoch das Tor um den einen oder anderen Meter. Oftmals versuchte sich der Gast aus Inzell nun mit weiten Bällen in Richtung Spitze, die aber von der Laufener Defensive frühzeitig abgefangen wurden. Der Favorit konnte in der 26. Minute aber dann doch die Führung erzielen. Andreas Wieser wurde vom eigenen Mittelfeld auf der linken Außenbahn freigepasst und startete bis zur Grundlinie. Seine scharfe Hereingabe vollendete Youssef Ibrahim aus kurzer Distanz zum 0:1. Nach 30 Minuten eine schöne Kombination der Lindner-Brüder auf Seiten des SV Laufen. Marco Lindner legte aus dem Strafraum auf Dominik Lindner ab. Dominik Lindner zog ab, doch der Ball streichelte nur noch den Außenpfosten. Nach 38. Minuten erneut eine Aktion der beiden Brüder. Marco Lindner tankt sich in den Strafraum hinein und hob das Leder über zwei Gegenspieler hinweg auf Bruder Dominik, der aber nicht mehr den nötigen Druck hinter seinen Kopfstoß brachte. Nach Ballverlust des SV Laufen in der 43. Minute machte der Gast das Spiel schnell und das Leder landete im Zentrum bei Christoph Treiner, der Torwart Krois ausguckte und zum 0:2 erhöhte.
Schnell erhöhte der SC Inzell nach der Pause den Spielstand. Youssef Ibrahim spielte im gegnerischen Strafraum Andreas Plenk an, der mit einem strammen Schuss die Querlatte traf. Den Abpraller versenkte Markus Pichler aus kurzer Distanz zum 0:3 (48.). Und schon zwei Minuten darauffolgend der nächste Treffer der Gäste. Christoph Treiner war nach einem Pass aus dem Mittelfeld schneller am Ball als SVL-Goalie Philipp Krois und spitzelte den Ball zum 0:4 vorbei. Dem SC Inzell schien dieser Spielstand noch nicht zu reichen und sie machten weiterhin Druck auf das Heimtor. Alleine Treiner hätte in der Folge noch mindestens einmal zuschlagen können. Ab der 60. Minute sank das in der ersten Hälfte durchaus gute Niveau ein wenig ab und verflachte zusehends. Mittlerweile ließ aber Inzell beste Chancen aus. Nach Vorlage von Andreas Plenk kam Youssef Ibrahim ungehindert aus gut 8 Metern zum Schuss, doch Torhüter Krois wehrte mit dem Körper ab (75). Der Hausherr selbst brachte eigentlich nur noch wenig Gefahr auf das Tor des wenig beschäftigten Pirmin Gollinger. Fünf Minuten vor Schluss gelang den Gästen der fünfte Treffer der Partie. Laufens Paul Fehsenmayr erwischte Kapitän Markus Pichle an der Ferse. Pichler nutzte die Gelegenheit und holte den Strafstoß heraus, den er selbst in sicherer Manie zum 5:0 für den SV Inzell verwandelte. In der 88. Minute zeigte Schiedsrichter Söldner aus Palling erneut auf den Elfmeterpunkt. Andreas Wieser kam im Zweikampf mit Laufens Adrian Braunsperger sehr leicht zu Fall – Strafstoß. Diesen schoss erneut der Gefoulte selbst und erhöht auf 6:0. Den Schlusspunkt setzte abermals Andreas Wieser. Andreas Plenk lief unwiderstehlich auf der Außenbahn an Adrian Braunsperger vorbei und bediente Andreas Wieser in der Mitte, der freistehend zum 7:0 Endstand einschieben konnte.
Erwischte mit seinen Kameraden von der Laufener Zweiten alles andere als einen Sahnetag gegen den SC Inzell: Adrian Braunsperger.
Foto: Archiv SV Laufen
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