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Otting: Da war für die Laufener Zweite deutlich mehr drin beim Auswärtsspiel in Otting. Am Sonntagnachmittag zeigte die Mannschaft von Trainer Hanel eine durchaus gut anzusehende Leistung, die aber mangels Chancenverwertung nicht zu einem Punkt reichte – 1:2 Niederlage bei der DJK.
Auf dem Sportplatz in Otting entwickelte sich in der C-Klasse ein munteres Spielchen zwischen der DJK Otting 2 und dem SV Laufen 2. Beide Teams spielten mit einer durchaus guten Ballsicherheit und konnten dabei das Leder durch die Reihen laufen lassen. Nach 16. Minuten dann der Führungstreffer für den SV Laufen. Richard Meßmer, der beim SV Laufen die rechte Außenbahn beackerte, setzte sich in einem entscheidenden Duell durch und konnte an Torwart Markus Steinmassl vorbei Andrija Varvodic bedienen, der umgehend zum 0:1 einnetzte. Nur zehn Minuten hielt die Führung der Gäste. Trotz vehementer Versuche brachte die Laufener Defensive das Leder nicht vollends geklärt, so dass Anton Lirk aus dem Rückraum abziehen konnte. Der Ball titschte nochmals auf und flog unhaltbar für SVL-Keeper Alexander Kalb ins Toreck – 1:1 (26.). Nur drei Minuten nach dem Ausgleichstreffer hätte die DJK fast die Führung erzielen können. Thomas Mayer allerdings hatte das Glück nicht auf seiner Seite. Sein um die Mauer gezirkelter Freistoß landete am Pfosten. Nach ein wenig Leerlauf gelang dem Gast wieder mehr Oberhand zu gewinnen. Mit einem Gassenpass in der 41. Minute konnte Marco Lindner den eingewechselten Christopher Otoide zum Abschluss bringen, doch Otoide verzog um einige Zentimeter.
Im zweiten Durchgang hatte der SV Laufen deutlich mehr vom Spiel und teils Chancen im Minutentakt. Wieder war es Richard Meßmer, der in der 52. Minute seine Kollegen in eine Schusssituation brachte. Meßmer schoss aus dem Halbfeld in den Strafraum, wo Marco Lindner es aus gut elf Metern versuchte. Lindners Schuss flog knapp übers Tor. In der 55. Minute tankte sich Richard Meßmer auf rechts durch und schlug die Flanke ins Zentrum. Thomas Bauers Kopfstoß verfehlte das Tor nur um einen Hauch. Viele Spieler der Laufener Zweiten zeigten nun phasenweise, was sie drauf hätten und spielten ansehnlichen Fußball. Nach einem weit geschlagenen Ball von Kapitän Robert Bauer in der 67. Minute konnte der SV Laufen die nächste Torchance kreieren. Bauers Schlag verlängerte Marco Lindner per Kopf auf Andrija Varvodic. Varvodic konnte dadurch völlig allein auf das Tor von Markus Steinmassl losziehen. Varvodic versuchte es mit der Pike, doch Steinmassl, der schon so gut wie am Boden lag, konnte mit dem Körper parieren. Obwohl der DJK Otting 2 nicht mehr viel gelang und die Kraft an den Spielern nur so zog, konnte der Hausherr noch den entscheidenden Treffer erzielen. Einen Eckball von Thomas Mayer legte Johannes Poller per Kopf in den Fünfer hinein. Dort drehte sich Franz Kriegenhofer einmal um die eigene Achse und versenkte das Leder zur 2:1 Führung (77.). Jetzt war allerdings größtenteils nur noch der SV Laufen am Zug. Zwei Minuten nach dem Ottinger Führungstreffer erschienen die SVLer schon wieder vor dem gegnerischen Gehäuse. Im zweiten Versuch in einem Zweikampf an der Außenlinie brachte Thomas Bauer mit einem scharfen Flachschuss das Runde doch noch in die Gefahrenzone. Andrija Varvodic verfehlte zuerst die Hereingabe, bevor Marco Lindner direkt abzog – Pfosten. Die Spielminuten rannten genauso schnell von der Uhr, wie die Chancen des SV Laufen vor dem Ottinger Gehäuse. Dieses schien aber für den SV Laufen im zweiten Durchgang wie vernagelt, so dass die DJK 2 einen schmeichelhaften 2:1 Heimsieg einfahren konnte.

Auch Laufens Adrian Braunsperger (in blau) konnte den Entscheidungstreffer von Franz Kriegenhofer nicht verhindern.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Saaldorf: Rund 70 Zuschauer sahen bei strahlendem Sonnenschein am Sportplatz in Saaldorf ein sehr intensives Damenspiel. Der Hausherr des SV Saaldorf 2 unterlag dabei aufgrund der Kaltschnäuzigkeit der Gäste gegen die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf mit 2:4 Toren.
Ein gemächlicher Beginn auf Saaldorfs Sportplatz wurde nach knapp zehn Minuten Spielzeit ad acta gelegt. Bianca Kästl setzte in der 9. Minute für die Hausherren einen Warnschuss an die Latte. Ein „Hallo-Wach“ für alle Akteure und Zuschauer in Saaldorf. Ab diesem Zeitpunkt nahm die Begegnung mehr Fahrt auf. In der 13. Minute die erste Torchance der Gäste aus Fridolfing, Laufen und Leobendorf, bedingt durch eine Defensivaktion des SV Saaldorf. Einen Eckball von Jessica Antosch knallte Saaldorfs Laura Wirth an den eigenen Pfosten – glückliche Aktion für den SV Saaldorf. Der Zug der Gäste in Richtung gegnerischen Gehäuses nahm in der Folge zu. So auch in der 21. Minute. Nach einem Doppelpass mit Ricarda Ortwein kam Marie Kroiß zum Abschluss. Kroiß Schuss flog knapp über das Tor hinweg. Der Gast war nun deutlich besser im Spiel und erkämpfte sich ein Chancenplus. In der 32. Minute schepperte es dann hinter Saaldorfs Torfrau Melanie Kien. Mit einem überlegten sehenswerten Außenristpass von Jessica Antosch in den Strafraum stach Torgarantin Corinna Pöhlmann in die Gefahrenzone hinein und legte das Leder nach kurzem Aufblicken im langen Toreck zum 0:1 ab. Doch sofort im Gegenstoß konnte der SV Saaldorf den Spielstand egalisieren. Die äußerst aktive Melanie Hochreiter spielte das Leder an der Außenbahn sehenswert an Magdalena Greimel vorbei und brachte das Runde per Diagonalpass in die Spitze. Dort kam Sandra Otto schneller ans Leder als die SG-Defensivabteilung und überwand in der Folge Torfrau Stöllberger zum 1:1. Lange dauerte es nicht, bis die SG den alten Spielstand wieder herstellte, genau zwei Minuten. Trotz kurzer fehlender Standfestigkeit holte sich Verena Weber zwanzig Meter vor dem Gehäuse den Ball und bediente die erneut gut postierte Corinna Pöhlmann, die zum 1:2 abschließen konnte.
Nach der Halbzeitpause ließ gut eine Viertelstunde die eingewechselte Deborah Hufnagl bei den Gästen aufmerken. In der 48. Minute erkämpfte sich Hufnagl nach schon verlorenem geglaubtem Ball diesen wieder zurück und konnte somit das Runde aus dem Halbfeld auf Corinna Pöhlmann passen. Pöhlmann legte uneigennützig quer, doch Marie Kroiß konnte im Rutschen die gut reagierende Melanie Kien im SVS-Tor nicht mehr überwinden. Sofort bei der nächsten Offensivaktion versuchte es Deborah Hufnagl selbst. Diesmal konnte Melanie Kien den Schuss von Hufnagl unter ihrem Körper begraben. Einige Minuten konnte nun der SV Saaldorf wieder mehr für die Offensive anbieten. So auch in der 53. Minute, wo sich Sandra Otto per Flachschuss versuchte. Ottos Schuss aus spitzem Winkel verfehlte das Tor nur knapp. Es entwickelte sich in der Folge ein hartumkämpftes Spiel, das oftmals die Grenze des harten Zweikampfes überschritt. Die 60. Minute sah dann das Tor des Tages. Deborah Hufnagl schlug ihren Eckstoß direkt aufs Gehäuse und das Leder drehte sich in selbiges hinein – 1:3. Von so einer Standardsituation kann man lange träumen, gelingt sie doch nicht jeden Spieltag. Drei Minuten nach diesem Tor legte die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf nach und entschied die Partie. Christine Hahnemann gewann auf der Außenbahn einen entscheidenden Zweikampf und konnte das Leder flach auf die eingewechselte Margit Glück ablegen. Glück überhob nach kurzem Sprint die SVS-Defensivreihe, wo Corinna Pöhlmann unwiderstehlich das Tor suchte. Pöhlmann tankte Torfrau Kien aus und erhöhte den Spielstand auf 4:1 für die SG. Einen Gang zurückschaltend musste nun die SG-Defensive stabil stehen, dies gelang in weiten Teilen, doch einige Male musste man vieles aufbringen, um die anstürmenden Gastgeber unter Schach zu halten und gefährliche Aktionen noch vor dem Abschluss im Keim zu ersticken. Immer gelang dies allerdings nicht, denn in der 66. Minute konnte der SV Saaldorf nochmals verkürzen. Bianca Kästl trieb für den Hausherren das Leder mit Elan nach vorne und sah die auf links freilaufende Melanie Hochreiter. Hochreiter überlupfte Torfrau Lisa Stöllberger – Latte. Der Abpraller landete vor den Füßen von Sandra Otto, die somit mit Leichtigkeit ihren zweiten Treffer erzielen konnte. Viele Abseitsstellungen und Nicklichkeiten bestimmten die letzten zwanzig Minuten. Zwar hatten beide Teams noch die ein oder andere Torchance, doch effektiv konnten die Mannschaften nicht mehr werden, so dass es beim 4:2 Auswärtssieg für den Favoriten der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf blieb.
Größtenteils wurde in Saaldorf jedem einzelnen Ball intensiv nachgegangen. Wie hier Saaldorfs Bianca Kästl gegen SG-Akteurin Marie Kroiß.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: In Tagen geteilt reisen die Herrenmannschaften des SV Laufen am kommenden Wochenende auf gegnerische Plätze. Samstag tritt die 1. Mannschaft des SVL bei der Zweitvertretung des TSV Teisendorf an. Bei der DJK Otting 2 gastiert die „Rese“ der Salzachstädter am Sonntag. Sechs Punkte wären ein Wunschkonzert, welches es zu erfüllen gilt.
Überzeugend war der Auftritt des SV Laufen am Samstag beim Topspiel gegen den WSC Bayerisch Gmain. Mit 5:0 siegte die Lindner-Elf auf heimischen Rasen und stürzte dabei den Spitzenreiter vom Thron. Da wäre es doch mehr als wünschenswert, wenn jede Woche so eine Partie gelingen würde, hätte man dadurch doch einige Sorgen im Vorfeld los. Am Samstag um 13 Uhr in Teisendorf gilt es schwungvoll aufzutreten, um von Beginn an nichts anbrennen zu lassen und den nächsten Dreier sicher einzufahren. Die Toptorjäger des SVL wollen in Teisendorf bei der Kreisligareserve wieder fleißig einnetzen, um nicht nur ihr eigenes Torkonto zu erhöhen, sondern auch das Punktekonto des SV Laufen. Spannend geht es im Spitzenfeld der A-Klasse zu, da wird erfahrungsgemäß jeder Fehltritt bestraft. Wer Federn lässt, muss sich im Viererfeld an der Spitze wieder hinten anstellen. So einfach und doch so kompliziert ist derzeit das Fußballleben in der A-Klasse 6. Daher will sich der SV Laufen keinen Ausrutscher in Teisendorf leisten und selbst ihren Teil dazu beitragen, dass man im Viererfeld so weit vorne wie möglich rangiert. Und es gilt nochmals zu wiederholen. Ein Match wie gegen den WSC Bayerisch Gmain und man muss sich in Teisendorf nicht zuviele Sorgen um Punktgewinne machen.
Laufens Reserve hat es derzeit ein wenig schwer. 2:6 in Bayerisch Gmain und 0:1 zuhause gegen Weißbach. Nullnummern, die bitter nachschmecken, die aber auch zeigen, dass auch in der C-Klasse nichts einfach so nebenbei funktioniert. Dieses Formtief gilt es schnellstens zu überwinden. Bei der DJK Otting 2 muss noch die Hanel-Elf aus Laufen versuchen, den Abstand zum oberen Tabellendrittel nicht vollends abreißen zu lassen. Denn bei einer weiteren Nullnummer muss man sich wohl vorerst im grauen Mittelfeld der Liga heimisch machen. Dies wollen sicherlich die Spieler um Kapitän Florian Kalb verhindern und sollten in Otting am Sonntag um 13.15 Uhr alles raushauen, was in ihnen steckt.
Also: Auf geht’s SVL zu bestmöglich sechs Punkten auf auswärtigen Sportplätzen.

Laufens Kapitän Florian Hollinger will den Defensivverbund des SVL in Teisendorf bestens zusammenhalten, damit seine Vorderleute fleißig Torchancen kreieren können.
Foto: SV Erlstätt
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Laufen: Bei einem Gewinnspiel der Firma Deichmann stellte sich die B-Juniorinnen-Mannschaft der SG Leobendorf/Laufen als glücklicher Sieger heraus und konnte sich über einen neuen Trikotsatz freuen. Dieser wurde sogleich beim Auswärtsspiel in Hammerau präsentiert. Knapp ging dieses Match mit 3:4 verloren.
Beide Seiten agierten zu Beginn etwas unterkühlt, als müsste man sich erst gegenseitig abtasten. Mehr Temperament kam dann durch den frühen Führungstreffer der SG von Selina Bach in der 5. Spielminute auf – 0:1. Im weiteren Verlauf machten dann auch die Hammerauer Mädels Druck auf das von Verena Dirnberger gehütete Gästetor. Drei Eckbälle in Folge mussten verteidigt werden. Trotzdem dauerte es bis zur 22. Minute, bis Hammeraus Mara Strom der Ausgleichstreffer zum 1:1 gelang. Beide Seiten hatten weitere Chancen. Und wiederum Selina Bach nutzte 12 Minuten später (34) eine davon und beförderte die Kugel durch einen kraftvollen Schuss auf die heimische Torhüterin, die den Ball dann unter sich hinein ins Tor gleiten ließ. Mit der 1:2 Führung ging es in die Pause.
Die Freude über die Führung währte allerdings nicht lange. Schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff glich Hammerau durch Loresa Teneqja aus. Das Spiel wurde in der zweiten Spielhälfte hektischer und brisanter. Obwohl die SG Leobendorf/Laufen in dieser Spielphase unter Druck stand, gelang Fiona Eder in der 54. Spielminute der erneute Führungstreffer zum 2:3. Wie zu erwarten, war dies kein ausreichendes Polster für die Gäste, um drei Punkte heim zu bringen. Knapp zwanzig Minuten konnte die Führung verteidigt werden, bevor fünf Minuten vor Schluss die Hammerauerin Ronja Schunk zum 3:3 ausgleichen konnte. Eine Punkteteilung wäre an diesem Tag ein durchaus gerechter Ausgang gewesen. Ein Eigentor in der letzten Spielminute, hervorgegangen durch eine unübersichtliche Situation vor dem SG-Tor führte dann aber zur engen und unglücklichen 4:3 Niederlage.
Besser wollen es die Mädels am kommenden Samstag, den 22. Oktober 2016 machen. Hier empfangen sie in Leobendorf um 10.30 Uhr die SG Waldhausen/Schnaitsee.
Die B-Juniorinnen der SG Leobendorf/Laufen in den neuen „Deichmann“-Trikots:

Foto: Jürgen Karl
Text: Jürgen Karl und SV Laufen
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Laufen: Besser könnte es im Tableau der B-Jugend Gruppe Ruperti 1 für den geneigten Fan der Fußballjugend kaum aussehen. Am Samstag um 10.30 Uhr kommt es in der Nonner Au in Bad Reichenhall zum Showdown der beiden ungeschlagenen Spitzenreiter. Der SV Laufen zu Gast beim „ersten“ Tabellenführer der SG Reichenhall/Bayerisch Gmain. Mehr Spannung geht nicht.
Es ist wahrscheinlich für die nächsten Wochen bei der U17 in der Gruppe Ruperti 1 das „Spiel der Spiele“. Die SG Reichenhall/Bayerisch Gmain empfängt im heimischen Nonner Stadion den SV Laufen. Am Samstag um 10.30 Uhr treffen die beiden ungeschlagenen Teams aufeinander. Jeweils sechs Siege und somit 18 Punkte pflastern den Weg der beiden Kontrahenten.
Die SG Reichenhall/Bayerisch Gmain ist aufgrund des besseren Torverhältnisses „erster“ Tabellenführer. Starke 43:3 Tore machen die sonntäglichen Hausherren zum hauchdünnen Favoriten. Der SV Laufen braucht sich aber keinesfalls verstecken und mit unterwürfigen Blick nach Reichenhall schauen. 30:6 Tore sprechen sicher auch eine deutliche Sprache und zeigen, dass es die SG Reichenhall/Bayerisch Gmain am Samstag mit starken Salzachstädtern zu tun haben wird.
Und da Statistik manchmal alles ist, reicht der Blick auf die Torjägerliste. Kurt Weixler aus Laufen führt diese an, wird aber von vier Reichenhaller Akteuren verfolgt. Wenn man also den Statistiken glauben will, sollte es in Bad Reichenhall ein torreiches Spiel zu sehen geben falls die Torjäger keine Ladehemmung haben.
In der Vorwoche hatte die SG Reichenhall/Bay. Gmain spielfrei, während der SV Laufen zuhause gegen die SG Surberg/Neukirchen das erste Topspiel innerhalb einer Woche zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Nach zwei Treffern von Kurt Weixler und einem Tor von Abdul Shaheen siegte der SVL mit 3:0 und sicherte sich den Platz als derzeit einziger Verfolger des Spitzenreiters.
Bei voraussichtlich guten Fußballbedingungen wird Schiedsrichter Patrick Schönherr vom ASV Piding sein. Wenn dieses Jugendspiel nicht eine gute Zuschauerkulisse verdient hat…welches dann?
Samstag, 22. Oktober 2016, 10.30 Uhr im Stadion Nonner Au in Bad Reichenhall: Der Showdown der B-Jugend Gruppe Ruperti 1.

Maximilian Obermayer (links in blau) wird seine eigene hohe Passquote gegen Reichenhall halten müssen, um die Gefahr auf das eigene Tor zu vermindern.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Man wollte seinen Augen kaum glauben. Der SV Laufen (über Nacht Tabellenführer) überrollte am Samstagnachmittag auf heimischen Rasen den Ex-Spitzenreiter des WSC Bayerisch Gmain mit 5:0. Ungeahnte Spielfreude, Tordrang und gesunde Aggressivität zeichneten die Lindner-Elf am Samstag aus und der Sieg auch in dieser Höhe verdient zu werten.
Sichtlich überraschend für den Gast war der SV Laufen von der ersten Sekunde an mehr als präsent. Kaum hatten die zuletzt ankommenden Zuschauer sich auf ihren Plätzen eingefunden, erklang durch die Lautsprecher schon erstmals der Torjubel. Dominik Lindner kam in der zweiten Spielminute von links in den Strafraum hinein und das Leder ins Zentrum. Im ersten Versuch scheiterte David Cienskowski noch an Torwart Patrick Brunold, doch im Nachsetzten versenkte Cienskowski das Leder zum 1:0 im Kasten. Nur eine Minute später brannte es erneut lichterloh in der Gmoaner Hintermannschaft. Laufens Christian Höhn scheiterte aus äußerst kurzer Distanz am eigenen Schussglück und verlegte seinen Schuss knapp über die Querlatte. Die 150 Zuschauer auf der Laufener Sportanlage sahen ein sehr rassiges Match. Sowohl auf dem Feld als auch außerhalb waren die Nerven auf Anschlag gelegt und Schiedsrichter Reinbacher (TuS Traunreut) konnte sich über zu wenig Arbeit keinesfalls beklagen. Wilde Anstürme von beiden Teams bescherten aber auch den jeweiligen Defensivabteilungen ausreichend Arbeitseinsätze. Konsequenter in der Spielweise war weiterhin der Hausherr, der von Trainer Hermann Lindner ansehnlich sehr gut eingestellt wurde. Ein weiter Ball aus dem eigenen Strafraum durch Fatos Krasniqi in der 14. Minute wurde von David Cienskowski auf den losgestarteten Gerhard Nafe verlängert. Nafe setzte sich gegen Sebastian Limmer durch und war im Anschluss alleine vor Torwart Brunhold vorzufinden. Brunold begrub den Schuss von Nafe unter seinem Körper. In dieser hart umkämpften Begegnung entbrannte weiterhin um jeden Ball ein heißer Fight, der auch oftmals richtig auf die Knochen ging. Der SV Laufen kam in der 19. Minute erneut durch einen sehenswerten Angriffszug vor das WSC-Gehäuse. Florian Stapfer spielte diagonal auf Christian Höhn, der Gerhard Nafe durch die Gasse schickte. Keeper Brunold war aber schneller am Leder als der heranstürmende Nafe und hielt somit sein Team im Match. Nur drei Minuten darauffolgend die nächste Torchance der völlig befreit aufspielenden Hausherren. David Cienskowski tankte sich im Strafraum gegen zwei Gegenspieler durch und passte in den Rückraum auf den völlig freistehenden Nafe, der aber mit seinem Flachschuss um Zentimeter den Torerfolg verfehlte. Das zweite Tor für den SV Laufen lag deutlich mehr in der Luft als der WSC-Ausgleichstreffer. Der SVL agierte auch nach zwanzig Minuten weiterhin sehr engagiert und agil und machte sich weiterhin ans Werk, den zweiten Treffer zu erzielen. Dies gelang verdient nach einer halben Stunde Spielzeit. Im Zweikampf mit Andreas Angerer kam Gerhard Nafe 25 Meter vor dem Tor zum Ball und konnte Dominik Lindner bedienen, der von links in den Strafraum hineinstach. Lindner schnellte mit Zug auf Torwart Brunhold zu und schob das Leder flach vorbei – 2:0. Einige Leichtfertigkeiten der Laufener Defensive brachten den Gast vor dem Halbzeitpfiff noch einige Male gefährlich in den Strafraum, so auch in der 42. Minute. Adrian Schläfke versuchte es aus spitzem Winkel mit dem Torschuss, doch mit vereinten Kräften konnte der Gastgeber schlussendlich schlimmeres verhindern.
Mit Wut im Bauch und schwungvoll kam der WSC Bayerisch Gmain aus der Kabine. Der eingewechselte Ulli Neunzig war es sogleich (46. Minute), der einen sicheren Pass auf Michael Kaltenhauser spielte. Kaltenhauser legte flach auf Dennis Freudenreich ab. Freudenreichs Schuss strich knapp am Pfosten vorbei. Der WSC Bayerisch Gmain hatte in der Anfangsphase der zweiten Hälfte deutlich mehr vom Spiel und schoss mittlerweile aus fast allen Lagen auf das Gehäuse des SVL-Torwarts Kalcher. In der Druckphase der Gäste kam allerdings der SV Laufen entscheidend in Angriffsposition. Gerhard Nafe wurde in der 61. Minute auf der Außenbahn lang geschickt und überrannte unwiderstehlich Gegenspieler Amando Riaz. Im Strafraum angekommen nagelte Nafe kompromisslos und mit voller Wucht das Leder unter die Latte – 3:0. Und um die endgültige Entscheidung hervorzurufen, legte der SV Laufen in der 64. Minute nach. Ein zu kurzer Pass im Aufbauspiel des Gmoaner Mittelfelds wurde durch Michael Hollinger abgefangen. Sprintstark zog Hollinger in Richtung Gehäuse und ließ im Duell Keeper Brunold keine Chance – 4:0. Fast ungläubige Blicke von den Heimfans begleiteten den weiteren Auftritt der bockstarken Hausherren des SV Laufen. Der mit nach vorne gekommene Florian Stapfer versuchte sich in der 76. Minute mit einem Torschuss. Mit einem klug gelupften Ball aus dem Halbfeld setzte Helmuth Putzhammer Stapfer in Szene. Stapfer versuchte mit einem Seitfallzieher den Treffer zu erzielen, knapp am Tor vorbei. Der fünfte Streich am Samstagnachmittag gelang dem SVL in der 78. Minute. Einen Eckball von Gerhard Nafe konnte Torwart Brunold in der Luft nicht festhalten. Das Runde landete direkt vor den Füßen von David Cienskowski, der dieses zum 5:0 ins Eckige reinstocherte und somit den Salzachstädter Galaauftritt krönte. Wenigstens der Ehrentreffer wollte den Gästen noch irgendwie gelingen, daher versuchte die Elf des verständlich unzufriedenen Trainers Florian Huber den Ball nach vorne zu treiben. Nach einem gravierenden Abwehrfehler der Hausherren kam Andreas Angerer im Strafraum vor Thomas Kalcher zum Abschluss, doch Angerer hatte sein Visier nicht richtig eingestellt und vergab diese große Chance. Nach diesem Schreckmoment spielte der SV Laufen die folgenden Minuten souverän zu Ende und genehmigte sich nur noch eine kleine Schwächephase, die kurz vor Schluss in der 88. Minute zu sehen war. Nach einem Pressschlag im Laufener Strafraum kam der sonst blasse Kapitän Benjamin Marino endlich zu seiner Torchance. Keeper Thomas Kalcher war allerdings auf dem Posten und holte sich vor dem Einschlag das Leder aus der Luft und hielt somit für den SV Laufen die Null fest.
Beim vorerst gestürztem Tabellenführer des WSC Bayerisch Gmain wird es nach diesem unzureichenden Auftritt sicherlich bis zum nächsten Spieltag einiges zu besprechen geben, um Sachen nicht einreißen zu lassen. Der Hausherr um Trainer Hermann Lindner kann sich über einen mehr als überzeugenden Erfolg in einem Spitzenmatch freuen und sich mit mehr Ruhe und Überzeugung auf den Auswärtsauftritt beim TSV Teisendorf 2 vorbereiten.

Hatten gemeinsam am Samstag einiges zu jubeln: Laufens Gerhard Nafe (links) und Michael Hollinger.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Laufen: Nach der bitteren 2:6 Auswärtsniederlage beim WSC Bayerisch Gmain unterlag Laufens Zweitvertretung auf heimischen Rasen gegen Tabellenschlusslicht SC Weißbach mit 0:1. Der SV Laufen 2 befindet sich derzeit wohl in einem Formtief und muss nun wieder Kräfte sammeln.
Im Heimspiel gegen den Tabellenletzten begann der Gastgeber durchaus ansehnlich. Die Zweitvertretung der Salzachstädter war zu Beginn ballüberlegen und kam einige Male gefährlich vor das gegnerische Tor, doch in der Schlusskonsequenz brachte man das Leder nicht gefährlich genug aufs Eckige. In der fünften Spielminute verhinderte Manfred Bauregger den Laufener Treffer. Laufens Marco Lindner versuchte sich mit einem Freistoß aufs lange Toreck, doch Bauregger sprang in den Ball hinein und rettete somit diese Situation für die Gästeelf. Der Gast aus Weißbach agierte in dieser Spielphase größtenteils über schnelle mittelfeldübergreifende Spielzüge und konnte somit Raum in Richtung SVL-Gehäuse gewinnen. Jedoch verflachte die Partie nach engagierter Anfangsphase zusehends. Nach 26. Minuten dann der Treffer des Tages. Nach Freistoß von Gebhard Rieder kam Kapitän Maximilian Bacher im Rutschen zwischen die Laufener Verteidiger und überwand damit Keeper Kalb zum 0:1. Der SV Laufen versuchte baldmöglichst den Ausgleich zu erzielen, doch auch in der 37. Minute verhinderte das Schussglück den Jubel. Einen Freistoß von Marco Lindner konnte Weißbachs Goalie Peter Leitner nicht festhalten, so dass Andrija Varvodic zur Chance kam. Varvodic scheiterte aus kurzer Distanz an Leitner. Der zweite Nachschuss von Thomas Bauer flog am Tor vorbei. Die größte Chance der Hausherren blieb somit ungenutzt. Nur eine Minute später hätte der Gast den zweiten Treffer nachlegen müssen. Nach einem Pass aus dem Mittelfeld von Gebhard Rieder lief Matthias Neugebauer sehr abseitsverdächtig in den Raum, wurde jedoch nicht zurückgepfiffen. Neugebauer knallte das Leder allerdings übers Tor hinweg. Wiederum leitete der am heutigen Tage sehr aktive Marco Lindner die nächste Chance der Gastgeber ein. Lindner schickte in der 41. Minute Thomas Bauer weit in die Spitze. Bauer konnte zuerst Manfred Bauregger überlupfen, scheiterte jedoch dann an Keeper Kaltner, der zur Ecke klärte.
Der zweite Durchgang begann ähnlich wie die erste Hälfte größtenteils verlief. Wenig spannende Szenen, Torszenen so gut wie Mangelware. Nach einem Fehler der Laufener Defensive kam in der 55. Minute allerdings Gebhard Rieder aus gut 16 Metern zum Schuss. Keeper Alexander Kalb erlegte die Torchance mit einer guten Flugeinlage. Auf der anderen Seite wurde es dann in der 59. Minute wieder brenzlig. Thomas Bauer wurde von Tobias Antosch in den Strafraum geschickt, ließ sich in der Folge aber zu weit abdrängen und konnte aus spitzem Winkel den Antosch-Pass nicht mehr scharf genug aufs Tor bringen. Die Laufener Defensive lud in den Folgeminuten den Gast mit eigenen Fehlern regelrecht ein, auf das Gehäuse von Kalb zu schießen. Sichtlich überrascht von den sich ergebenen Chancen konnte der SG Weißbach davon keine verwerten. Nach dieser Schwächephase kam der SV Laufen erst wieder in der 67. Minute gefährlich in den gegnerischen Strafraum. Tobias Antosch brachte das Leder scharf in die Gefahrenzone, doch der eingewechselte Christopher Otoide verfehlte diesen strammen Schuss im Zentrum. Die Entscheidung für den Gast hatte Bastian Schönheim in der 71. Minute auf dem Fuß. Von Matthias Neugebauer losgeschickt knallte Schönheim völlig unbedrängt und überhastet den Schuss über den Kasten.
In der Schlussviertelstunde gelang keinem Team mehr Entscheidendes, so dass es beim 1:0 Auswärtserfolg für das Schlusslicht des SC Weißbach 2 blieb. Der SV Laufen verharrt nun nach zwei Niederlagen im grauen Mittelfeld der C-Klasse und sollte sich langsam wieder in Sachen „Punkte sammeln“ üben, um oben wieder ran schnuppern zu können.

Sollte sich in den nächsten Spielen zusammen mit seiner Mannschaft wieder aus dem Formtief arbeiten: Laufens Akteur Tobias Antosch.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
