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Laufen: Das war ein hartes Stück Arbeit was die B-Junioren des SV Laufen am Freitagabend gegen den SC Vachendorf zu verrichten hatten. Gegen konterstarke und kompaktstehende Gäste aus dem Traunsteiner Landkreis konnte man schlussendlich durch zwei Treffer von Simon Maier den 2:0 Heimerfolg feiern.
Gut zwanzig Minuten ließen sich die beiden Kontrahenten auf dem Laufener Hauptspielfeld Zeit, um den Zuschauern ernsthafte Torchancen anzubieten. Der SV Laufen als Gastgeber hatte mehr Ballbesitz und versuchte gegen defensiv kompakt stehende Vachendorfer Akzente zu setzen. Ausgenommen eines abgeblockten Schusses von Abdul Shaheen konnte man aber nicht richtig gefährliche Dinge fabrizieren. Doch sobald diese zwanzig Minuten vorbei waren, konnte der SVL die Führung erzielen. Eine Flanke von Simon Spitz konnte Gästetorwart Thomas Ortner nicht zu fassen bekommen und das Leder rutschte über seinen Handflächen hinweg zu Simon Maier, der per Kopf bereitstand und zum 1:0 einnickte. Bei dieser Aktion schepperte der Torschütze noch an den Pfosten. Maier musste einige Zeit behandelt werden, konnte das Match aber dann fortführen. In der 31. Minute eine Warnung des Gastes an den Gastgeber. Die Laufener Abwehr bekam in dieser Spielminute den Ball an der Strafraumgrenze nicht vollends geklärt und SCV-Akteur Niklas Kvapil knallte drauf. Kvapils Schuss strich haarscharf am Gehäuse vorbei. Es blieb im ersten Durchgang allerdings bei einiger brotloser Kunst und man konnte auf den zweiten Teil hoffen.
Jedoch ging es ähnlich los wie im ersten Durchgang. Einiges Stückwerk. Laufen weiterhin mit viel Ballbesitz, Vachendorf auf Konter ausgelegt. Das Spiel fand größtenteils in der neutralen Zone des Spielfeldes statt. Es dauerte gut eine Viertelstunde bis wieder erwähnenswerte Offensivaktionen zustande kamen. Nach einem Eckstoß von Abdul Shaheen in der 53. Minute konnte Michael Felber zwischen drei Gegenspieler hochsteigen und mit dem Kopf zum Ball kommen. Felber konnte das Leder noch gut drücken, allerdings war Ortner zur Stelle und rettete mit den Fingerspitzen. In derselben Spielminute setzten die Gäste vom SC Vachendorf einen schnellen Gegenstoß in die Gefahrenzone. Der eingewechselte Dominik Mayer scheiterte mit seinem Schuss, den Nachschuss von Luca Birt verteidigte Laufens Abwehr vielbeinig. Die Spielanteile wechselten in dieser Phase fast minütlich und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. In Minute 61 dann aber schon die Vorentscheidung im Match in Laufen. Abdul Shaheen lupfte das Leder aus dem Halbfeld zu dem durch die Kette startenden Simon Maier. Maier konnte in der Folge den heranstürmenden Ortner im Vachendorfer Tor überlupfen – 2:0. Dreifach scheiterten Laufens Angriffsbemühungen in der 63. Minute. Sowohl Abdul Shaheen als auch Simon Maier und David Lehnert brachten das Leder in dieser Spielminute nicht durch die vielfüßige Verteidigung des SC Vachendorf, die aufopferungsvoll dagegenstand. In der Folgeminute versuchte sich Niklas Kvapil nochmals am Torerfolg zugunsten der Gäste. Kvapils Schuss aus dem Halbfeld verfehlte das SVL-Tor wiederum nur knapp. Und auch in der letzten Spielminute war dem Gast der Torjubel nicht vergönnt. Sowohl Dominik Mayer als auch Luca Birt vertändelten zur Verzweiflung der anwesenden Gästefans Schussmöglichkeiten im Strafraum und konnten somit nicht mehr den späten Anschlusstreffer erzielen.
Alles in allem ein hart erarbeiteter Heimsieg für den SV Laufen, der sehr wichtig für das Punktekonto war und schlussendlich auch aufgrund der höheren Anzahl der gefährlichen Torchancen als auch der hohen Ballbesitzquote verdient war. Schon am Mittwoch (17. Mai) lädt die U17 des SV Laufen zum nächsten Heimspiel. Um 18.00 Uhr ist die SG Ruhpolding/Inzell, derzeit Tabellenvorletzter, zu Gast in Laufen.

Mussten gegen teilweise konterstarke Vachendorfer viel Denk-und Laufbereitschaft verrichten – Laufens Mittelfeldspieler Michael Felber und Maximilian Obermayer (rechts)
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Die SG Oberteisendorf/Teisendorf fügte sich im Laufe der Partie bei der E1-Jugend des SV Laufen dem Schicksal, welches auf sie zurollte. Satte 11 Tore erzielten die Salzachstädter im Heimspiel und feierten damit einen 11:4 Kantersieg im zweiten Spiel der Frühjahrsrunde. Tommy Mayer und Molos Bajgora waren die Torgranden der roten Laufener.
Den ersten Schlag des Frühabends hatte jedoch die SG Oberteisendorf/Teisendorf. Trotz Chancenplus des SV Laufen in den Anfangsminuten, vor allem durch Tommy Mayer und Molos Bajgora, konnten die Salzachstädter nicht die Führung erzielen. Im Gegensatz zum Gast aus Oberteisendorf und Teisendorf. Nach einem Freistoß von Kapitän Michael Spiegelsberger von der Außenlinie stand Lukas Thalhauser völlig blank vor dem Laufener Tor und schob zum 0:1 ein (7. Minute). Doch gleich nach dem Anstoß konnte der SVL den Spielstand egalisieren. Tommy Mayer schnappte sich das Leder an der Mittellinie und lief durch alle Gegner hindurch. Mayer schob aus spitzem Winkel zum 1:1 ein. Wiederum dauerte es nur wenige Momente bis der nächste Treffer fiel, erneut für die SG Oberteisendorf/Teisendorf. Aus der Distanz traf Thalhauser zum 1:2. In der 10. Minute zum wiederholten Male die Egalisierung. Nach einem Querpass von Benedikt Helmel schoss Molos Bajgora Gästekeeper Alexander Ilmauer durch die Hosenträger – 2:2. Lautstark samt Ball sorgte Tommy Mayer in der 13. Minute für die erstmalige Laufener Führung. Mayer lupfte das Leder über Ilmauer hinweg zum 3:2. Nach Doppelpass mit Tommy Mayer zog Simon Frimmel für den SV Laufen in der 15. Minute ab. Frimmels Schuss wurde abgewehrt, landete allerdings vor den Füßen von Kapitän Denis Lohwieser, welcher krachend zum 4:2 einnetzte. Der SV Laufen nun gut im Spiel und hatte das Match in großen Teilen unter Kontrolle. Doch so ganz konnte man den Gast der SG noch nicht abschreiben. Nach einem weiten Abschlag von Ilmauer fand die Laufener Defensive keinen Zugriff auf den Ball und Thalhauser lief an den Verteidigern vorbei und schloss im langen Toreck zum 4:3 ab (18.). Zum Ende der ersten Halbzeit fand die SG wieder besser in die Partie. Beidseitig waren Lattentreffer an der Tagesordnung. Molos Bajgora aber war es für den SV Laufen, der kurz vor dem Halbzeitpfiff humorlos aus der Distanz zum 5:3 erhöhte.
Sechs Minuten dauerte es im zweiten Durchgang, bis es erneut schepperte. Wiederum musste Keeper Ilmauer hinter sich greifen. Einen Schuss von Tommy Mayer konnte Ilmauer nur abklatschen, so dass Molos Bajgora den Ball unter die Latte setzen konnte – 6:3. Nur eine Minute später sprintete Mayer zum x-ten Mal über die Außenbahn in Richtung Gehäuse und netzte zum 7:3 ein. In der 42. Minute kam dann auch der eingewechselte Emanuel Onyekosor zu seinem Torerfolg. In einer Doppelpassstafette spielte sich Onyekosor gemeinsam mit Tommy Mayer vor das gegnerische Gehäuse und machte das 8:3 klar. In Minute 44 wohl der sehenswerteste Spielzug des Hausherren. Von Tommy Mayer kam er Ball auf Molos Bajgora, der Keeper Ilmauer überlupfte – 9:3. Die SG Oberteisendorf/Teisendorf gab sich nun ziemlich auf und war in der Rückwärtsbewegung nicht mehr wirklich präsent, was der SV Laufen durchaus zu nutzen wusste. In der 48. Minute spielten sich die Akteure des SVL den Ball im Strafraum einige Male ziemlich unbedrängt zu, Tommy Mayer vollendete zum 10:3. Durch die fehlende Rückwärtsbewegung der Gäste hatten Tommy Mayer und Denis Lohwieser in der 49. Minute ziemlich viel Platz in der gegnerischen Hälfte. Kapitän Denis Lohwieser war es in der Folge, der den elften Laufener Treffer des Tages erzielte. Kurz vor Ende der vor allem im zweiten Durchgang dann doch einseitigen Partie griff allerdings der vorher erfolgreiche Kapitän Lohwieser im eigenen Strafraum regelwidrig ein. Er brachte Lukas Thalhauser zu Fall – Elfmeter. Diesen verwandelte Simon Abstreiter in sicherer Manier zum 11:4 Endstand.
Das nächste Heimspiel der E1-Junioren des SV Laufen findet schon am kommenden Dienstag, den 16. Mai 2017 statt. Um 17.30 Uhr wird der TSV Stein/St. Georgen empfangen.

Laufens Defensivkraft Jonas Schauer konnte des öfteren SG-Spielerin Lea Unterreiter in ihren Offensivbemühungen unterbrechen.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Sonntag ist Stadtderbyzeit in der A-Klasse. Der SV Leobendorf empfängt in Au bei Stögen den SV Laufen zum zweiten Stadtderby der aktuellen Saison. Nach dem 2:0 der Leobendorfer Elf in der Hinrunde in Laufen, steht nun die Revanche auf dem Spiel. Eigentlich ein ganz „normales“ Fußballspiel, möchte man meinen, erwartet die Fans der beidseitigen Lager, mit einer gewissen Grundbrisanz.
Ein Fußballspiel dauert zumeist 90 Minuten, es stehen am Beginn 22 Mann auf dem Feld, ein Unparteiischer und am Spielfeldrand lauern 100-200 Zuschauer. Ein ganz normales Fußballspiel im Amateurbereich in Südostbayern. Genau ein solches erwartet am Sonntag die Fußballfans in der Stadtgemeinde Laufen. In der A-Klasse 6 erwartet der SV Leobendorf am 14. Mai um 14 Uhr den SV Laufen auf heimischen Rasen in Au bei Stögen. Das Hinspiel entschied der SV Leobendorf nach zwei Treffern von Dominik Strang mit 2:0 für sich. Nun wartet das Rückspiel, die Revanche? Beide Teams rangieren als Tabellenerster und Tabellenzweiter, und somit neben dem WSC Bayerisch Gmain als Aufstiegsfavoriten in die Kreisklasse an der Spitze des A-Klassen-Klassements. Beide Teams mussten schon den einen oder anderen Rückschlag hinnehmen, der einigen Dingen geschuldet war. Verletzungspech, einfach einen miesen Tag gehabt und weitere Unzulänglichkeiten.
Unzulänglichkeiten die es gilt, am Sonntag zuhause zu lassen oder spätestens in der Kabine am Kleiderhaken abzugeben. Vollste Konzentration wird auf beiden Seiten von Nöten sein, um ein fehlerfreies Spiel abzulegen. Egal ob der SV Leobendorf oder der SV Laufen gewinnen, die Aufstiegsambitionen werden auch nach Sonntag nicht vollends über die Brücke geworfen werden können. Bei dann noch drei ausstehenden Spieltagen und einem weiteren Nachholspiel für den SV Leobendorf gibt es noch genügend Punkte zu verteilen, aber natürlich auch zu verlieren, denn auch der dritte Aufstiegskandidat im Bunde, der WSC Bayerisch Gmain, wird es noch mit den beiden Sonntagskontrahenten zu tun bekommen. Beide Mannschaften verfügen über eine beeindruckende Defensive. Kassierte der SV Leobendorf mit 12 Treffern die wenigsten Gegentore der A-Klasse, rangiert der SV Laufen mit 18 Gegentoren gleich dahinter. In der Offensive schlägt das Pendel aber klar für den SV Laufen aus. Satte 74 Tore hat der SV Laufen auf dem Konto, während der SV Leobendorf mit 41 Toren lediglich die fünfte Position in dieser Statistik einnimmt. Allerdings muss man auch festhalten, dass nicht jede Partie in der A-Klasse zu einem wirklichen Leistungsstand einer einzelnen Mannschaft herangezogen werden kann. Zu leicht steht und fällt ein Ergebnis mit Tagesformen von Einzelspielern oder Kollektiven. Daher wird es am Sonntag auch auf die Tagesform der beiden Mannschaften ankommen, wer schlussendlich als Sieger vom Platz gehen kann oder aber man sich auf eine schiedlich friedliche Punkteteilung „einigt“. Schiedsrichter der Partie wird Dorian Felten vom TSV Traunwalchen/Matzing sein. Dieser hat im Übrigen in der Vorrunde das 1:1 zwischen dem TSV Petting und dem SV Laufen geleitet.
Eins dürfte jedoch sicher sein. Alle 22 Mann inklusive den Ergänzungsspielern erwartet ein Samstag Vorabend in den heimischen vier Wänden und einer intensiven Vorbereitungsphase in ruhiger Atmosphäre und im Kreise ihrer Familien. Alles in allem also ein „ganz normales Fußballspiel“.
Die Laufener Zweite tritt an diesem Wochenende ebenfalls auswärts an. Am Samstag, den 13. Mai reist der SVL 2 zum SV Surberg 2 und will dort seine Erfolgsserie in der C-Klasse 7 fortsetzen. Denn ein 3:1 bei der SG Scheffau-Schellenberg als auch ein 5:1 gegen die DJK Kammer 2 sind Ergebnisse, auf welche man leistungstechnisch aufbauen kann und mit Selbstvertrauen in die weiteren Aufgaben geben kann.

Werden das ein oder andere Mal, wie hier im Hinspiel in Laufen, auf dem Leobendorfer Sportplatz wieder den Weg kreuzen. Christian Höhn (links vom SV Laufen) und Andreas Klinger (SV Leobendorf)
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen (Archiv)
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Laufen: Die Alten Herren des SV Laufen haben auch in diesem Jahr wieder für den Wieninger-Pokal gemeldet. Vor zwei Jahren gelang den Kickern von der Salzachstadt sogar der Einzug ins Finale, dabei unterlag man gegen Wasserburg.
Bernhard Geiselbrechtinger, Betreuer der Alten Herren des SV Laufen, hat sein Team wieder für den Wieninger-Pokal (Kreismeisterschaft für Senioren B) gemeldet. In den letzten Jahren fanden deutlich weniger Gruppenspiele statt, jetzt dürfen die AHler satte vier Mal in jeweiligen Vorrundenspielen ran, die dann für die weiterführenden Runden die Qualifikation ergeben.
Bis Sommer also werden die Alten Herren in diesen vier Spielen auf unterschiedlichen Plätzen agieren und sich bestmöglich verkaufen wollen. Der Start hat es gleich in sich. Am Freitag, den 12. Mai 2017 empfängt der SV Kirchanschöring um 19 Uhr die Salzachstädter zum ersten Duell. Heimrecht haben die Alten Herren des SVL am Freitag, den 2. Juni 2017 um 19 Uhr. Gegner in diesem Heimspiel wird die SG Piding/Anger sein. Ebenfalls auf heimischen Platz an der Freilassinger Straße gastiert am Freitag, den 14. Juli 2017 um 19 Uhr der TV 1909 Obing, bevor man am Freitag, den 4. August 2017 bei der DJK Otting zu Gast ist. Das Spiel in Otting wird ebenfalls um 19 Uhr angepfiffen.
Nach diesen Gruppenspielen wird sich weisen, ob er SV Laufen noch in den weiterführenden Runden agieren kann oder aber für den Rest der Kreismeisterschaft zum Zuschauen verdammt ist.

Berthold Nobis (in rot) will mit seinen Kollegen der Alten Herren des SV Laufen eine gute Rolle im diesjährigen Wieninger-Pokal spielen.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Laufen: In Gerd-Müller-Manier netzte Selina Müller, Spielerin der D-Juniorinnen der SG Laufen/Leobendorf am Sonntagmittag beim Spiel gegen den WSV Aschau ein. Alleine auf ihr Konto fielen vier Treffer, was den 5:0 Heimsieg natürlich beförderte. Auch andere Laufener Jugendspieler und –mannschaften konnten am Wochenende sich erfolgreich hervortun.
Nicht optimal allerdings lief es für die B-Jugend des SV Laufen. In einem hartumkämpften Spiel unterlag der aktuell Tabellenzweite auf heimischen Rasen in Laufen dem Tabellenvierten der SG Waging/Petting mit 2:3. Michael Felber brachte früh den SVL in Führung bevor aber Adrian Ion mit seinem Ausgleichstreffer den ersten des selbigen auf sein Konto legte. Ion konnte dann sofort nach Wiederanpfiff den Gast aus Waging und Petting in Front bringen. Über zwanzig Minuten dauerte es, dann konnte Simon Maier den 2:2 Ausgleich feiern, doch fünf Minuten vor Spielschluss der entscheidende Treffer, erneut durch Adrian Ion erzielt. Der SV Laufen musste somit die erste Saisonniederlage hinnehmen und der SG Reichenhall/Bayerisch Gmain vorerst den Spitzenplatz der Gruppe Ruperti 1 überlassen.
Für die B-Juniorinnen der SG Leobendorf/Laufen war beim Auswärtsspiel in Bad Aibling nichts zu holen. Auf dem Heimplatz der SG FFC 07 Bad Aibling/Feldkirchen konnten die Mädels von der Salzach am Sonntagnachmittag kaum einen Stich setzen und unterlag satt mit 8:0 Toren.
Nach dem letztwöchigen Rückschlag zeigte sich die C-Jugend des SV Laufen am Sonntagmittag in Freilassing erholt. Mit einem 4:0 Sieg im Badylon-Sportpark untermauerte der SV Laufen seine Meisterambitionen und hielt somit den FC Hammerau wieder mit einem Punkt Rückstand auf Distanz. Maxi Bach (2x), Willi Seger und Julian Draak sorgten in Freilassing für die Laufener Treffer. Mit einem Spiel weniger kann der SV Laufen in einer bereinigten Tabelle möglicherweise wieder mehr Abstand erspielen und den „Club“ aus Hammerau in einen druckvollen Zugzwang bringen.
Ebenfalls erfolgreich waren die D-Junioren des SV Laufen. Im Heimspiel gegen die DJK Nußdorf führte ein lupenreiner Hattrick von Maxi Eidenhammer im ersten Durchgang zum 5:1 Heimsieg. Samuel Schandl und ein Eigentor der DJK Nußdorf besserten das Laufener Torkonto noch auf. Der Treffer der DJK Nußdorf fiel nach den drei Treffern von Maxi Eidenhammer und führten trotz guter weiterer Torchancen zu keinem anderen Ergebnis.
Ordentlich „müllerte“ es am Sonntagmittag bei den D-Juniorinnen in Laufen. Die Heimmannschaft der SG Laufen/Leobendorf empfing den punktlosen Tabellenletzten des WSV Aschau im Chiemgau. Kaum wackelten die Gastgeberinnen in diesem Match. Spielführerin Franziska Neuer erzielte den 1:0 Führungstreffer, bevor im Laufe der Partie Selina Müller in alter „Gerd-Müller-Manier“ vier Tore nachlegte. Ein Viererpack, der wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird für die Laufener Akteurin.
Mit einer Punkteteilung fuhr die E1-Jugend des SV Laufen aus Palling nach Hause. Beim TSV Palling drehte man einen frühen 1:0 Rückstand durch zwei Tommy-Mayer-Tore vor dem Halbzeitpfiff um, kassierte aber im zweiten Durchgang nochmals einen Treffer, der zum 2:2 Unentschieden führte.
Einen hohen Auswärtssieg konnte die E2-Jugend des SV Laufen hinlegen. Beim TSV Siegsdorf 2 konnten die Salzachstädter am Freitagabend mit 6:1 erfolgreich agieren. Tore durch Maxi Strang (2x), Kilian Mühlthaler, Julian Schroll, Finn Eckharter und 1 Eigentor des TSV ergaben den klaren Auswärtssieg der 10-jährigen Kicker des SV Laufen.

Waren die bestimmenden Spielerinnen bei den D-Juniorinnen am Sonntag in Laufen. Franziska Neuer (Mitte am Ball) und Vierfachtorschützin Selina Müller (rechts)
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Am Sonntagmittag empfingen die D-Juniorinnen der SG Laufen/Leobendorf auf heimischen Rasen in Laufen den punktlosen Tabellenletzten des WSV Aschau im Chiemgau. Es wurde schnell eine sichere Angelegenheit für die Mädels von der Salzachstadt, 5:0 Heimsieg.
Die D-Juniorinnen der SG Laufen/Leobendorf erfüllten am Sonntagmittag ihre Pflicht eines Heimerfolgs gegen den Tabellenletzten des WSV Aschau im Chiemgau. 5:0 und satte vier Treffer von Selina Müller, so die nackte Statistik des Heimdreiers.
Nach vier Spielminuten gab der Gast des WSV Aschau im Chiemgau einen Warnschuss ab. Dieser diente wohl auch dazu, die heimischen Mädels daran zu erinnern, dass so ein Heimerfolg nicht einfach mit links von der Hand geht. Der Schuss von Gästespielführerin Cosina Herden knallte an den Pfosten. Aufgrund dieses Warnschusses bemühte sich die SG Laufen/Leobendorf besser ins Spiel zu kommen, was auch gelang. Nachdem in der 14. Minute Anabela Lazic das Aluminium traf, konnte Franziska Neuer kurz darauf mit einem Alleingang den 1:0 Führungstreffer erzielen. Nur eine Minute später versuchte sich Lazic aus der Distanz, Torfrau Leonie Walther konnte nur abklatschen, so dass Selina Müller zum 2:0 abstauben konnte. Nach diesem Laufener Doppelschlag kam der Gast eigentlich nicht mehr richtig in die Partie zurück. Bis zum Ende des ersten Durchgangs neutralisierten sich beide Teams im Großen und Ganzen.
Gleich nach Wiederbeginn netzten die Gastgeberinnen sofort ein. Franziska Neuer setzte mit einem gut getimten Pass Selina Müller ein, die das Leder zum 3:0 in die Maschen schupfte. Das Match auf dem Laufener Grün fand größtenteils nur noch in der Hälfte des WSV Aschau statt. Erneut war es Franziska Neuer, die in der 39. Minute mit einem schönen Pass die nächste Torchance einleitete. Anabela Lazic scheiterte aber aus kurzer Distanz an Torfrau Walther. Der schönste Spielzug fand dann in der 41. Minute statt. Eine Dreierkombination von der SG Laufen/Leobendorf, wiederum eingeleitet von Franziska Neuer. Neuer passte auf Lazic im Halbfeld, die kurz auf Selina Müller ablegte. Müller tunnelte in der Folge Leonie Walther zum 4:0 Zwischenstand und zur frühen Vorentscheidung. Vereinzelte nun stattfindende Gegenstöße des Gastes vereitelte spätestens SG-Torfrau Saskia Bach, so dass nicht mehr so wirklich Gefahr im Laufen/Leobendorfer Strafraum aufkommen wollte. Eine Einzelaktion sorgte in der 50. Minute für den Endstand. Selina Müller schnappte sich auf Höhe der Mittellinie das Leder und zog auf die linke Außenbahn. Müller wollte mit einer Flanke Mitspieler Christina Neuer bedienen, doch der Ball rutschte Müller vom Schlappen und landete zum 5:0 im Tor. Selbstverständlich war nun spätestens die Angelegenheit in Laufen erledigt, beide Teams taten sich bei einsetzendem Regen nicht mehr weh und so blieb es beim klaren 5:0 Heimerfolg der SG Laufen/Leobendorf.

Anabela Lazic mit einem Pass in die Spitze auf die einlaufende Vierfachtorschützin Selina Müller (rechts).
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Der SV Laufen lieferte am Samstagnachmittag auf heimischen Rasen tabellengerecht ab. Mit 6:1 besiegte man die SG Schönau 2, die an diesem Fußballtag keine Hürde für das Spitzenteam von der Salzach darstellte. Tormaschine David Cienskowski gelang dabei sogar ein Dreierpack.
In der Anfangsphase versuchte sich die von Hermann Lindner trainierte Elf von der Salzach mit weiten Bällen in die Spitze zu den gefährlichen Stürmern. Phasenweise stellte sich dieses Mittel in der gesamten Spielzeit als brauchbare Variante dar. Die erste Torchance dann in der 6. Minute. Christian Höhn fing einen verunglückten Abschlag des Gästekeepers Christoph Maier ab und legte auf Helmuth Putzhammer. Dieser flankte in den Strafraum, wo David Cienskowski Maiers Fangsicherheit per Kopf erstmals prüfte, aber dabei erstmal scheiterte. Der Gast aus der Schönau spielte in der ersten Viertelstunde größtenteils in der eigenen Hälfte und versuchte mit einer massiven Defensivarbeit die Offensivversuche des SV Laufen zu unterbinden. Teilweise musste der SV Laufen handballartig um die Gefahrenzone herumspielen. Endlich, aus Sicht des SVL, kam in der 19. Minute ein Angreifer der Laufener entscheidend durch die Defensive. Gerhard Nafe erhielt vor der Strafraumgrenze das Leder, ließ zwei Verteidiger stehen und stach in den Strafraum hinein. Dort überwand Nafe schlussendlich Keeper Maier zum 1:0. Ein schneller Angriff aus der eigenen Verteidigung heraus sorgte in der 21. Minute für den zweiten Treffer. Fatos Krasniqi spielte auf der rechten Seite auf Christian Höhn. Höhn konnte nach ein paar Metern Sprint auf Nafe ablegen, der wiederum David Cienskowski bediente. Laufens Tormaschine schoss nach kurzer Drehung zum 2:0 ein. In den Folgeminuten war der Gast der SG Schönau schwer am Rudern, um schnelle weitere Tore des SV Laufen zu verhindern. Lediglich zaghafte Versuche in der Offensive mehr anzubieten, waren am Ende nicht effektiv zu Ende gespielt, so dass der SVL wenig Probleme hatte, diese Versuche schlussendlich im Keim zu ersticken. Aus dem völligen Nichts gelang der SG Schönau aber in der 37. Minute der unerwartete Anschlusstreffer. Nach einem diskussionswürdigen Freistoßpfiff schnappte sich Josef Wenig vor dem Strafraum das Leder zum Freistoß. Wenigs Schuss erwischte Laufens wenig geprüften Philipp Krois im Kasten völlig kalt – 2:1. Der Anschlusstreffer für die SG Schönau änderte allerdings wenig in der Spielanlage. Die SG stand tief, der SV Laufen machte das Spiel. Noch vor dem Halbzeitpfiff gelang der spielbestimmenden Mannschaft der nächste Treffer. Einen Eckball von Helmuth Putzhammer in Minute 45 erwischte Schönaus Michael Benischke im Strafraum mit der Hand –Elfmeter. Diesen verwandelte David Cienskowski souverän zum 3:1, zugleich der Halbzeitstand.
Im zweiten Durchgang änderte sich eigentlich nichts im Vergleich zu Hälfte eins. Laufen am Ball und voll im Spiel, Schönau kämpferisch vor dem eigenen Strafraum. Sofort nach Wiederbeginn aber die nächste gefährliche Gelegenheit für den Platzherren. Gerhard Nafe zog nach kurzer Drehung aus 20 Metern ab, reflexartig konnte Torwart Maier zur Ecke klären. Aus einer Angriffssituation des Gastes entstand der nächste Laufener Torjubel. Kapitän Florian Hollinger schnappte sich am eigenen Strafraum das Leder und trieb dieses druckvoll nach vorne. Nach links auf Helmuth Putzhammer abgelegt, erhielt Hollinger völlig frei im Fünfer das Leder zurück und köpfte locker zum 4:1 ein (51. Minute). Weitere Chancen für den SV Laufen kündigten sich an. In einer Gemeinschaftsaktion scheiterten Gerhard Nafe und Dominik Lindner in der 56. Minute am Schönauer Keeper. Zwei Minuten darauffolgend fasste sich der nach vorne mitgelaufene Linksverteidiger Maximilian Weber ein Herz und zog scharf an der Strafraumgrenze ab. Webers Schuss verfehlte den Schönauer Kasten nur knapp. Weitere Gelegenheiten konnte Keeper Maier teilweise sehenswert entschärfen und in dieser Phase sein Team vor weiteren Toren bewahren, wie beispielsweise in der 61. Minute als Dominik Lindner nach Vorlage von David Cienskowski aufs Tor hämmerte. Maier hechtete nach dem Ball und brachte diesen über die Torauslinie. In der Folge versuchte es der SV Laufen teilweise ein bisschen zu schön zu machen und packte die „feine Klinge“ aus, die aber nicht immer nach Wunsch des SV Laufen schnitt. Ein Angriff nach dem anderen rollte in Richtung SG-Tor. Und so war das 5:1 in der 69. Minute nur die logische Folge daraus. Gerhard Nafe gab dabei uneigennützig auf die rechte Außenbahn ab, wo der eingewechselte Maximilian Hanel scharf in die Mitte gab. Dort lief Christian Höhn in den Ball und netzte hart zum 5:1 ein. Ein Zusammenspiel der beiden Hollinger-Brüder in der 73. Minute wurde wiederum gefährlich. Kapitän Florian Hollinger schickte seinen Bruder Michael Hollinger in Richtung Tor los. Michael versuchte Torhüter Maier zu überlupfen, doch der Ball landete über dem Tor. Kurze Aufregung vor dem Tor des SV Laufen dann in der 79. Minute. Ludwig Moz zog scharf ab, das Leder knallte an den Pfosten und der Schütze mit dem ein wenig zu spät in den Schuss fliegenden Fatos Krasniqi hinein. Beide Akteure blieben erstmal auf dem Rasen liegen, konnten allerdings nach kurzer Behandlungspause das Spiel zu Ende bringen. In der 82. Minute erhöhte David Cienskowski sein Torkonto des Tages auf drei Treffer. In einen Eckball von Maximilian Hanel rauschte Cienskowski mit dem Kopf hinein – 6:1. Fast hätte es noch das siebte Mal hinter SG-Keeper Maier eingeschlagen. Ein Zuspiel von Maximilian Hanel knallte der ebenfalls eingewechselte Thomas Bauer in Richtung Kreuzeck. Torhüter Maier reagierte glänzend und kratzte das Leder aus dem Eck und bewahrte somit sein Team vor dem siebten Gegentor des Tages.

Laufens Torschütze zum 5:1, Christian Höhn (links), freute sich gemeinsam mit Dominik Lindner über einen gelungenen Samstagnachmittag des SV Laufen
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen (Archiv)
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Laufen: Laufens Zweite wackelte nicht lange im Heimspiel gegen die DJK Kammer 2. Die Salzachstädter kamen zwar schwer in Schwung, siegten dann aber mit 5:1. Auch wenn dieser Sieg vielleicht um das ein oder andere Tor zu hoch ausfiel, war er verdient. Somit bleibt der SV Laufen 2 auf Kurs.
Nach fünf Spielminuten mussten die Hausherren von der Salzach eine kalte Dusche hinnehmen. Christian Freutsmiedl trieb für die Gäste aus Kammer gemeinsam mit Mwinyi Ramadhani das Leder bis in den Strafraum hinein. Dort legte Freutsmiedl gekonnt auf Stefan Namberger auf, der seinen Flachschuss genau platziert zum 0:1 im Toreck versenkt. Richtig lange hielt die Führung der DJK Kammer 2 nicht. Schon in der 14. Minute konnte der SV Laufen 2 ausgleichen. Patrick Heinrich versuchte aus dem Halbfeld DJK-Torwart Georg Huber zu überwinden. Huber kam mit dem Fuß ans Leder, lenkte aber direkt vor die Füße von Markus Schnugg, der nur noch einschieben musste – 1:1. Alexander Schumann sah in der 18. Minute den in den Strafraum stechenden Michael Niedermeier, der frei vor Keeper Huber zum Schuss kam. Huber reagierte glänzend und vereitelte die Führungschance für den SV Laufen, vorerst. Nur eine Minute später versuchte es Alexander Schumann selbst aus der Distanz, verfehlte dabei das Tor nur knapp. Dass sich die Laufener Führung langsam ankündigte, zeigten weitere SV Laufen Tormöglichkeiten. Nach einem Freistoß von Michael Niedermeier in der 21. Minute stieg Florian Krois hoch. Schlussendlich aber führte auch diese Chance nicht zur SVL-Führung. Der Kopfstoß flog um gut einen Meter am Tor vorbei. Nach einer halben Stunde Spielzeit brannte es abermals im Strafraum der DJK. Markus Schnugg bekam das Leder von Christopher Otoide schön präsentiert. Schnugg wurde aber vor dem Einschuss von Daniel Schmalzbauer abgegrätscht. Doch in der 33. Minute fiel die verdiente Führung für die Hausherren. Ein Freistoß von Michael Niedermeier flog in Richtung zweiten Pfosten. Dort stieg Alexander Schumann in die Höhe und hämmerte den Ball unter die Latte – 2:1. Aus spitzem Winkel versuchte sich in der 36. Minute Marco Lindner, doch erneut rettete Huber per Fußabwehr. In der 41. Minute war aber auch Marco Lindner sein Treffer vergönnt. Aus ca. 20 Metern zog Lindner ab. Der Ball flatterte an Torhüter Huber vorbei zum 3:1.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs ereigneten sich ein paar strittige Situationen vor dem Laufener Strafraum, die aber schlussendlich nicht entscheidend zugunsten des Gastes geahndet wurden. In der 59. Minute wurde der Hausherr dezimiert. Ein weiter Ball erreichte Stefan Namberger. Laufens Torwart Thomas Kalcher kam aus dem Gehäuse gestürmt und verhinderte mit einem Handspiel (er wurde von Namberger angeschossen) den Torschuss des Kammerer Stürmers. Dafür kassierte Kalcher von Schiedsrichter Artmann die Rote Karte. Feldspieler Florian Kalb musste für die restliche Spielzeit das Laufener Gehäuse hüten. Das Spiel verflachte nun für über eine halbe Stunde und erst in der Schlussphase taten die Teams wieder etwas für die Zuschauer an der Freilassinger Straße. Der auf Laufener Seite eingewechselte Richard Messmer lief in der 84. Minute unbedrängt in Richtung Gehäuse. Messmer versäumte es allerdings nochmals abzulegen und scheiterte in der Folge am parierenden Torhüter Huber. In der letzten Spielminute inklusive Nachspielzeit netzte der SV Laufen aber doch noch zweimal ein. Genau in der 90. Minute sorgte Florian Krois für den vierten Treffer des SVL. Per Linksschuss über er Torhüter Huber aus 20 Metern zum 4:1. In der Nachspielzeit bekam Christopher Otoide von Kapitän Robert Bauer das Leder lang serviert. Otoide tankte sich gegen seinen Gegenspieler durch und erzielte den 5:1 Endstand.

Setzte den Schlusspunkt der C-Klassen-Partie am Samstag in Laufen: Christopher Otoide (links).
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen (Archiv)
