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Laufen: Der Samstag steht unter anderem im Zeichen des Verfolgerduells in der Frauen Bezirksliga. Die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf empfängt dabei als Tabellendritter den Tabellenzweiten des SV Schechen. Um 12 Uhr mittags wird das Match an der Sportanlage an der Freilassinger Straße in Laufen angepfiffen. Ob man ein Spektakel erwarten kann?
Die Saison verläuft für die beiden Kontrahenten vom Samstag mehr als erfolgreich. Der SV Schechen steht derzeit mit 18 Punkten (6 Siege und 1 Niederlage) auf Platz 2 des Klassements und ist damit erster Verfolger des Tabellenführers des FC Stern München 2, der lediglich einen Punkt Vorsprung hat. Mit 26 Treffern besitzt Schechen die beste Offensivabteilung der Liga und wird wohl auch in Laufen diesen Trumpf ausspielen wollen. Dabei trifft der Tabellenzweite auf die beste Defensive der Liga. Die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf kassierte bisher nur 5 Gegentreffer in sieben Spielen und firmiert als Tabellendritter mit 5 Siegen, 1 Unentschieden und einer Niederlage als schärfster Verfolger der beiden Spitzenmannschaften. Mit 16 Punkten steht man in absoluter Schlagdistanz zum einzigen Aufstiegsplatz, der zugleich den Meistertitel bedeuten würde. Doch so schnell laufen die jungen Pferde auch wieder nicht, denn als Aufsteiger aus der Kreisliga will man sich doch ein wenig in Demut üben.
Nichtsdestotrotz will die Truppe der Trainer Franz Josef Kaindl und Albert Thanbichler nichts mit dem Abstieg zu tun haben und weiterhin gut vorne mitspielen. Kaindl erwartet von seinen Mädels einen ähnlichen Auftritt wie am vergangenen Sonntag in Neubeuern (5:0), wo der Sieg nicht nur erkämpft wurde, sondern verdient eingefahren wurde. Keine Sekunde war der Auswärtssieg für die SG-Damen gefährdet. Dass er vom SV Schechen eine starke und spielerische Leistung erwartet, ist bei einem Tabellenzweiten nichts neues. Er will mit seinen Mädels aber mit einer taktisch schnörkellosen und sehr offensiv erfrischenden Vorgabe früh hoch anpressen und dabei die heimischen Fans, die wohl wieder zahreich am Sportgelände des SV Laufen erscheinen werden, begeistern. "Freuen wir uns auf ein Spektakel," macht Kaindl den Fans Hoffnung auf ein sehenswertes Fußballmatch.
Ob es wirklich das angekündigte Spektakel geben wird, kann man am Samstag, den 28. Oktober 2017 ab 12 Uhr an der Freilassinger Straße beobachten. Dann pfeift Johann Wichtlhuber, der vor kurzem frisch gekürte Schiedsrichterobmann der Rupertigruppe, das Verfolgermatch an.

Stephanie Mühlthaler (links) möchte gemeinsam mit ihren SG-Teamkolleginnen mit vollem Einsatz ein Match kreieren, welche die Fans begeistern soll.
Foto: Burgi Mayer für den SV Laufen
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Es ist gut, wenn man verlässliche Partner hat. Zu diesen Partnern des Sportvereins Laufen 1927 e.V. gehört ohne Zweifel die Max Aicher Unternehmensgruppe.
Nachdem im Jahr 2015 der Tribünenbau am Sportplatzgelände in Laufen nur durch die Unterstützung dieses Unternehmens erfolgreich abgeschlossen werden konnte, hatten die Vertreter des Sportvereines vor kurzem wieder Grund zur Freude.
Der speziell für den Jugendbereich angeschaffte neue Vereinsbus belastet natürlich das Budget eines kleineren Vereines. Umso erfreulicher war die Nachricht, dass der Sportpark Freilassing, in dem sich auch mehrere Vereinsmitglieder des Sportvereins Laufen fit halten, die Anschaffung des neuen Transportmittels unterstützt und somit für den sicheren Transport der Sportfreunde zu den Wettkampfstätten beiträgt.
Die Vereinsmitglieder bedanken sich herzlich bei der Max Aicher Unternehmensgruppe und dem Team vom Sportpark.

Auf dem Foto von links nach rechts:
Peter Kautzschmann SV Laufen, Angela Aicher, Max Aicher, Vorstand SV Laufen Werner Obermayer
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Laufen: Mit nach dem Weinfest aufgefrischtem Mannschaftsgeist reist der SV Laufen am Dienstag zum Nachholmatch nach Grassau. Zweimal wurde das Spiel schon abgesagt, jetzt soll es um 19.30 Uhr im Chiemgau stattfinden. Für Laufens Mannen eine Chance sich noch weiter im oberen Mittelfeld festzusetzen.
Die Hinrunde lief für den Aufsteiger des SV Laufen optimal. Sechs Siege, 2 Unentschieden und 3 Niederlagen sind mal ein starkes Wort für einen A-Klassen-Aufsteiger. Mit 20 Punkten nach elf Spielen steht die Lindner-Elf im gesicherten Mittelfeld der Liga und kann im Nachholspiel beim ASV Grassau mit einem Dreier ihre Position festigen. Die letzten beiden Heimspiele gegen den SV Oberteisendorf und den SV Leobendorf (jeweils ein 1:0 Sieg) sollten der Mannschaft von Kapitän Florian Hollinger Selbstbewusstsein verleihen, will man die 0:5 Auswärtsklatsche beim ASV Piding unterschlagen. Am vergangenen Wochenende „liefen“ die Fußballer beim Weinfest im Vereinsheim gemeinsam „auf“ und feierten in geselliger Runde. Sicherlich nicht das schlechteste, um den Mannschaftsgeist zu stärken und aufzufrischen. Mit diesen Vorzeichen sollte auch ein Dreier beim ASV Grassau möglich sein.
Unterschätzen allerdings sollte man das Team aus dem Chiemgau nicht. Obwohl den Chiemgauern erst ein einziger Saisonsieg gelang (am vergangenen Wochenende mit 2:1 gegen den TSV Berchtesgaden), holten die Kicker aus Grassau noch zusätzliche vier Zähler aus Unentschieden. Mit sieben Punkten jedoch markiert der ASV Grassau den letzten Platz und damit den ersten Abstiegsplatz in die A-Klasse. Allerdings ist das „rettende Ufer“ nicht allzu weit entfernt. Ein Punkte Abstand hat sich der Mitaufsteiger des SV Leobendorf erspielt und ebenfalls einen Punkt mehr hat die Bayernligareserve aus Kirchanschöring. Ein Sieg für den ASV Grassau könnte den Mannen neue Kräfte verleihen und dem Abstiegsgespenst einen mächtigen Hammer versetzen.
Gute Erinnerungen hat der SV Laufen auf jeden Fall an den ASV Grassau nicht. In der Abstiegssaison aus der Kreisklasse unterlag man zuerst in einem packenden Spiel auf heimischen Rasen mit 3:4 und musste auch in der Rückrunde, in einem maßgeblich wichtigen Match, mit 1:2 die Segel streichen. Der Abstieg war nach dem Rückrundenspiel nicht mehr aufzuhalten. Sowas will der SV Laufen keinesfalls ein zweites Mal in Grassau erleben und wird alle Hebel in Bewegung setzen, diesmal als Sieger vom Platz gehen zu können.
Martin Ramsl vom FAD Ski-Club Frasdorf wird am Dienstag, den 24. August um 19.30 Uhr im Sportpark Grassau die Nachholpartie der Kreisklasse 4 anpfeifen.

Im Lokalderby gegen den SV Leobendorf ohne Treffer will Laufens Goalgetter David Cienskowski (links) gegen das Schlusslicht des ASV Grassau wieder netzen.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Laufen: Es gibt Spielwochen, da läuft eben nicht immer alles rund. So auch in der vergangenen Wochen bei der Jugend des SV Laufen. Nur die E2-Jugend konnte im Heimspiel gegen den SV Kirchanschöring 2 erfolgreich mit 9:0 den Platz verlassen.
So weit will man nicht gehen, um von einer Woche zum Vergessen zu sprechen. Meist lernt man als Niederlagen deutlich mehr als aus Siegen. Diese Erkenntnis wird sich auch schnell beim SV Laufen breit machen, denn in dieser Woche gab es wohl viel zu lernen.
Eine ziemliche Klatsche erlebte die A-Jugend des SV Laufen im Nonner Stadion in Bad Reichenhall. Die Mannen aus der Salzachstadt kamen gegen technisch und temporeich exzellent auftretende Hausherren der SG Reichenhall/Hammerau nicht ins Spiel und mussten sich mit 8:0 in der Kurstadt geschlagen geben.
Auch die B-Jugend konnte ihr Spiel beim Spitzenteam der SG Siegsdorf/Bergen nicht erfolgreich gestalten. Bei den Jungs in schwarz-rot spürte man vor allem in der zweiten Hälfte den Kräfteverschleiss der vergangenen Wochen und man konnte kaum noch nachlegen. Glatt mit 0:3 musste man aus Bergen die Heimreise antreten und sich schnell auf die nächsten Aufgaben konzentrieren.
Die C-Junioren des SV Laufen können mit ihrem Ergebnis vom Samstag zufrieden sein. Gegen die besserplatzierten ESV-Kicker aus Freilassing konnte der SVL früh durch Maxi Eidenhammer auf heimischem Gelände die Führung erzielen. Diese wurde im Verlauf der zweiten Hälfte zwar noch ausgeglichen, dennoch war man auf Seiten der U15-Hausherren aus Laufen durchaus zufrieden mit der Punkteteilung.
Erneut eine bittere Niederlage mussten die C-Juniorinnen der SG Laufen/Leobendorf hinlegen. Auswärts beim TuS Engelsberg gab es für die Salzachstädter Mädels erneut nichts zu holen. Obwohl Torgarant Selina Bach wieder einen Doppelpack netzen konnte unterlag man mit 2:7 in Engelsberg.
Chancenverwertung war das Problem der D-Jugend am Samstagvormittag im Heimmatch des SV Surberg. Vielleicht hätte man bis Montag noch spielen können, dem SV Laufen wäre kein Tor gelungen. So mussten die Jungs der U13 nach einem Treffer des SV Surberg knapp mit 0:1 die Segel streichen.
Sehr erfolgreich war der Heimauftritt der E2-Jugend des SV Laufen. Mit 9:0 besiegte man im letzten Saisonspiel der Herbstrunde den Gast des SV Kirchanschöring 2. Somit ist dem SVL die Vizemeisterschaft der Herbstrunde nicht mehr zu nehmen. Mit einem Ausrutscher der SG Kay/Tengling/Taching in der letzten Spielwoche könnte man sogar noch den Meistertitel einfahren und die jetzt schon erfolgreiche Herbstrunde krönen.

Maxi Eidenhammer (rechts) konnte im C-Jugend-Derby gegen den ESV Freilassing früh die 1:0 Führung erzielen, die später noch zum 1:1 Endstand ausgeglichen wurde.
Foto: Markus Feil für den SV Laufen
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Bad Reichenhall: Eine ziemliche Klatsche hagelte es für den SV Laufen in der Nonner Au. Die Salzachstädter wurden richtig bespielt vom A-Jugend-Tabellenführer der SG Reichenhall/Hammerau. Im Nonner Stadion war für den SVL nichts zu holen – 0:8 Niederlage.
Vor 30 Zuschauern auf dem Trainingsplatz im Nonner Stadion war die Sache sehr schnell klar. Zu Beginn des Matches war man auf Seiten des SVL noch hoffnungsvoll und stellte sich temporeichen Hausherren mutig entgegen. Doch schon da war zu sehen, dass die rotgekleideten Mannen aus Laufen oftmals viel nachrennen mussten und selten den ersten Ball erreichten. Nach sechs Minuten dann die Führung für die SG aus Reichenhall und Hammerau. Einen strammen Schuss von Florian Leissing aus dem Halbfeld konnte Laufens Torwart Thomas Rudholzer zwar noch erreichen, jedoch lediglich abklatschen lassen. Den Abpraller knallte der unwiderstehlich aufspielende Spielführer Marco Schmitzberger ins Lattenkreuz – 1:0. Weiterhin wehrte sich der SV Laufen nach Kräften und versuchten auch körperlich entgegenzuhalten, was zu selten gelang. In der 27. Minute dann der nächste Treffer der Hausherren. Arlind Bekiri setzte einen gut getimten Pass in die hintere Strafraumhälfte. Dort nahm sich Florian Leissing das Runde, machte Jonas Zehentner nass und schob gekonnt zum 2:0 ein. Laufen war zwar in dieser Anfangsphase sehr bemüht, doch nach vorne wurde man nicht effektiv, nur vereinzelt tauchten die Salzachstädter vor dem mehr oder weniger beschäftigungslosen Michael Reichelt im Reichenhaller Tor auf. Der Hausherr war schlichtweg im Großen und Ganzen gedankenschneller und temporeicher im Spiel in Richtung gegnerischer Strafraum. Nach einer halben Stunde der nächste Abschluss der Reichenhaller. Arbnor Hasani zog von der Strafraumgrenze trocken ab, doch diesmal blieb Rudholzer der Sieger und lenkte mit beiden Händen das Leder über die Querlatte hinweg. Nur zwei Minuten später allerdings schlug es zum dritten Mal hinter Rudholzer ein. Ein Pass von Bekiri landete erneut bei Florian Leissing, der von der Laufener Defensive nicht mehr zu greifen war. Leissing zog ab und ohne Chance für Rudholzer schlug es zum 3:0 ein. Spätestens nach diesem Treffer ging es eigentlich nur noch in eine Richtung – nämlich in Richtung Kasten des SV Laufen. Ein Tempogegenstoß in der 43. Minute brachte den vierten Treffer ein. Über Bekiri kommend brachte dieser das Leder von der Mitte des Spielfelds auf Linksaußen zu Leissing. Leissing brachte das Runde scharf ins Zentrum, wo der einlaufende Marco Schmitzberger mit seinem Antrittsschwung den Ball zum 4:0 im Kasten unterbrachte. Eine Minute vor Ende der ersten Hälfte konnte sich Torwart Thomas Rudholzer nochmals aufzeichnen, doch schlussendlich musste er nochmals hinter sich greifen. Laufens Verteidiger Niklas Reiter kam zu spät in den Zweikampf an der Strafraumgrenze und musste seinen Gegenspieler ein wenig unfair bearbeiten – Strafstoß. Arbnor Hasani schnappte sich das Leder und versuchte mit einem halbhohen Schuss Rudholzer zu überwinden. Dieser jedoch ahnte Hasanis Vorhaben und konnte den Schuss parieren. Doch Lukas Hedegger bewies sich im Gegensatz zu allen anderen Akteuren als gedankenschnellster Spieler und lief zielgenau ein und versenkte das Leder im Nachschuss zum 5:0 Halbzeitstand.
Der Hausherr machte vorerst auch im zweiten Durchgang munter weiter und ließ den SV Laufen kaum vor sein Tor kommen. Sehr engagiert und motiviert kam der Hausherr in der 50. Minute über das Zentrum und weiter über die Außenbahn. Der eingewechselte Dominik Grafinger lief Niklas Reiter auf und davon und flankte scharf auf den kurzen Pfosten, wo Marco Schmitzberger vor Jonas Gembala das Leder ein spitzelte – 6:0. Nur drei Minuten später der siebte Streich der SG Reichenhall/Hammerau. Florian Lessing entwischte David Lehnert auf der linken Außenbahn und brachte den Ball. Der Ball flog auf den völlig im Raum freistehenden Marco Schmitzberger, der mit einem sehenswerten Flugkopfball zum 7:0 erhöhte (53.). Die SG verwaltete jetzt vorerst das Ergebnis, konnte aber mit der Mehrzahl des Ballbesitzes das Spiel unter Kontrolle halten. Laufen wollte nochmal etwas tun und vielleicht den glücklichen Ehrentreffer erzielen. Doch außer zwei Verzweiflungsschüssen kam nichts mehr beim SV Laufen heraus. Im Gegensatz dazu gelang der SG Reichenhall/Hammerau noch der achte Treffer zum 8:0 Endstand. Erneut sorgte dabei ein temporeicher Vorstoß für das Tor. Gegen eine weit offen stehende Laufener Defensivreihe spielten die Hausherren ihren Spielführer Marco Schmitzberger frei, der im Zentrum erneut ziemlich freistehend die Chance ergriff – 8:0.
Mit diesem Sieg stellte die SG Reichenhall/Hammerau seine Meisterambitionen in der A-Jugend Gruppe Ruperti 1 lautstark unter Beweis, während der SV Laufen am nächsten Samstag im Verfolgerduell gegen die SG Kay/Tengling/Taching Wiedergutmachung betreiben darf.

Laufens U19-Kicker ahnden zu Beginn des Spiels wohl noch nicht, was auf sie zukommen würde: wie hier vorne Paul Enzinger und hinten von links Michael Felber, Jonas Gembala und Lorenz Fuchs.
Foto: Christian Schmidbauer für den SV Laufen
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Laufen: Erfolgreich gehen die Jungkicker des SV Laufen ihren Weg weiter. Am Samstagmittag konnten sich die E1-Junioren des SV Laufen mit einem klaren 8:1 Erfolg beim TSV Fridolfing den Co-Meistertitel der Herbstrunde Ruperti 04 sichern.
Laufens U11 Fußballer unter Trainer Fatos Krasniqi können sich erneut über eine Zwischenerfolg freuen. Nach einem 8:1 beim TSV Fridolfing können die Salzachstädter sich über den Meistertitel der Herbstrunde Ruperti 04 freuen. Vier Siege, 1 Unentschieden und keine einzige Niederlage konnten die Jungs erzielen und starten in der Frühjahrsrunde wieder in einer oberen Gruppe. Gegen den SV Kirchanschöring 2, Co-Meister mit dem besseren Torverhältnis, trennte man sich schiedlich und friedlich mit 5:5-Remis. Im Nachholspiel beim SV Leobendorf siegten die Anschöringer satt mit 19:0 und können am Ende der Herbstrunde mit einer drei Treffer-Tordifferenz Mehrheit den 1. Platz einnehmen. Damit verdrängten sie auf den letzten Drücker den punktgleichen SV Laufen noch auf Platz 2. Beim 8:1 des SV Laufen in Fridolfing erzielte im Übrigen allein Maxi Strang sechs Treffer. Leon Bach und Justin Jung netzten je einmal ein.
Ebenfalls erfolgreich unterwegs waren die A-Junioren des SV Laufen in der vergangenen Woche. Einem sicheren 3:0 Erfolg beim SV Neukirchen durch Treffer von Simon Maier, Michael Felber und Julian Draak unter schwierigen Bedingungen folgte ein knapper aber dafür umso wichtigerer Heimsieg gegen den SV Surberg. Andre Kurre, Simon Spitz und Michael Felber waren beim A-Jugend-Heimspiel erfolgreich und sorgte mit ihren Toren für den 3:2 Sieg. Wehrmutstropfen. Abwehrspieler Luka Feil wird nach einer Roten Karte eine Sperre absitzen müssen.
Auch die B-Junioren konnten ihre englische Woche noch erfolgreich beschließen. Nach dem unglücklichen und ärgerlichen 3:4 beim ESV Freilassing auf äußerst ungewohntem Kunstrasen (in Freilassing trafen Lennart Fuchs zweimal und einmal Michael Felber) konnte man über eine Willensleistung und taktische Klugheit gegen den TSV Bad Reichenhall ein 2:0 auf heimischen Rasen erzielen. Vor allem im zweiten Durchgang bestimmten die Salzachstädter die Partie gegen die Kurstädter. Michael Felber verwandelte einen Elfer bis Gabriel Öllerer mit dem 2:0 den Deckel draufsetzte.
Nichts zu holen gab es in dieser Woche für die C-Junioren. Eine klare Angelegenheit war es auf dem Kunstrasen am Riedherrn. Beim FC Bischofswiesen unterlag der SV Laufen klar und deutlich mit 6:0 und konnte sich über das Ergebnis nicht beschweren.
Genauso wie ihre männlichen Pendants konnten auch die Mädels in dieser Woche nichts holen. Beim TSV Breitbrunn/Gstadt kamen die C-Juniorinnen der SG Laufen/Leobendorf mächtig unter die Räder und mussten mit einer 0:10 Niederlage ziemlich gebeutelt die Heimreise antreten.
Aufmerksam machten die D-Junioren in dieser Woche. Beim bisher punktverlustfreien BSC Surheim konnte der SV Laufen überraschen und einen 1:0 Rückstand im Laufe der zweiten Halbzeit durch Tommy Mayer ausgleichen und mehr als zufrieden mit einer Punkteteilung die kurze Rückreise nach Laufen bestreiten.
Die E2-Junioren standen in dieser Woche ihren Laufener Mit-Mannschaften keinesfalls nach. Bei der DJK Weildorf ließ der SV Laufen keinen Zweifel daran, am nächsten Wochenende vielleicht noch ein Schritt Richtung Herbsttitel machen zu können. Mit 6:1 (Tore durch Julian Knoll, Finn Eckharter und Bastian Frank) schossen sich die Laufener für das Match am kommenden Freitag gegen den SV Kirchanschöring warm.

Holten sich in Fridolfing den Herbsttitel der Gruppe Ruperti 04 im E1-Junioren-Bereich: Die E1-Jugend des SV Laufen
Stehend von links: Nikan Traub, Leon Bach, Trainer Fatos Krasniqi, Nico Jani, Molos Bajgora und Julian Schroll.
Knieend von links: Justin Jung, Thomas Feil, Bastian Lederer, Vinzenz Scheungrab und Maxi Strang.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Laufen: In einem ausgeglichenen, jedoch von häufigen Fehlpässen, geprägten Derby zwischen dem SV Laufen und dem SV Leobendorf wurde Maximilian Schmidt zum Derbyhelden. Schmidt netzte in der 70. Minute zur Laufener Führung ein, die der mit aller Offensivmacht auftretende SV Leobendorf trotz eines Strafstoßes nicht mehr ausgleichen konnte.
Flott ging es im Stadtderby zwischen dem SV Laufen und dem SV Leobendorf los. Vornehme Zurückhaltung war definitiv fehl am Platze. An der Freilassinger Straße hatte die Billinger-Elf aus Leobendorf die erste erwähnenswerte Torchance. Nach einem Fehler der Laufener Hintermannschaft konnte Leon Schifflechner seine Flanke auf den zweiten Pfosten bringen, doch Valentino Persico scheiterte völlig freistehend aus kurzer Distanz mit seinem Kopfstoß (7.). Zwei Minuten darauffolgend die erste kleinere Torchance der Hausherren. Nach Eckstoß von Gerhard Nafe verlängerte Maximilian Schmidt per Kopf auf David Cienskowski, der im Anschluss den Ball in die Hände von Christoph Pöhlmann stupste. Beide Teams legten früh ihre Scheuklappen ab und brachten die offenstehenden Defensivreihen oftmals durch ansehnliche Strafraumszenen in Bedrängnis. Erneut sahen die 415 Zuschauer an der Freilassinger Straße in der 13. Minute einen Leobendorfer Angriff über die Außenbahn. Diesmal brachte Tobias Walter die gefährliche Flanke in die Gefahrenzone. Dort fischte Laufens gut aufgelegter Torwart Thomas Kalcher den Kopfstoß von Dominik Strang aus der Luft. Richtig brenzlig wurde es zehn Minuten später auch im Leobendorfer Strafraum. Nach einem Einwurf konnte Dominik Lindner im Strafraum Christian Höhn das Leder auflegen, der mit seinem Schuss das Tor allerdings verfehlte. Nach einer halben Stunde Spielzeit beruhigte sich das in Teilen hektische Spiel und es schlichen sich immer mehr Unkonzentriertheiten, die in zahlreichen Fehlpässen endeten, ein. Viele Spielunterbrechungen taten dem Spielfluss nicht ernsthaft gut. Auch waren weiterhin eine Vorteile zu sehen, da beide Teams weiterhin durchaus engagiert am Werke waren. Einige Torszenen auf beiden Seiten brachten nichts Zählbares heraus. In der 39. Minute konnten beide Mannschaften noch mit zwei besseren Chancen aufwarten. Zuerst der Hausherr von Trainer Hermann Lindner. Christian Höhn eroberte das Leder in der Leobendorfer Vorwärtsbewegung und passte auf David Cienskowski. Laufens Goalgetter, der am Derbytag ziemlich glücklos blieb, zog samt Ball ins Zentrum, schoss allerdings über das Gehäuse. Gleich im Gegenzug kam Leobendorfs Tobias Walter über die linke Außenbahn zur Flanke. Im Zentrum legte Leon Schifflechner auf Maximilian Schäfer auf, der von der Strafraumgrenze das Tor deutlich verfehlte.
Sieben Minuten dauerte es im zweiten Durchgang dann doch, bis ein bisschen Aufregung entstand. In der 52. Minute dann konnte sich Laufens Goalie Thomas Kalcher richtig auszeichnen. Tobias Walter schoss einen scharfen Freistoß aus halblinker Position um die Mauer herum. Kalcher flog ins Kreuzeck und holte das Leder heraus. Leobendorf drückte nun zusehends auf das Laufener Tor und der Hausherr musste schon alles aufbringen, um den Rückstand zu verhindern. Erneut war es Tobias Walter in der 54. Minute, der sich diesmal per Dropkick aus der Distanz versuchte. Sein Schuss knallte an Tobias Stockhammers Kopf und somit hauchdünn über den Querbalken hinweg. Einige Minuten ließ sich der SV Laufen ziemlich weit in die eigene Hälfte hineindrücken, was dem Gast mehr Spielfreiheit gab. Doch allzu lange hielt dieser Zustand nicht an. Schon in der 57. Minute war es Christian Höhn, der David Cienskowski losschickte. Cienskowski setzte sich über die außen gegen Andreas Spitz durch und rannte in Richtung Tor. Cienskowski hätte wohl mit mehr Übersicht das lange Torwarteck wählen können und somit souverän zur Führung einnetzen können, entschied sich aber für das kurze Torwarteck und machte es für Christoph Pöhlmann im Tor des SV Leobendorf deutlich einfacher. Pöhlmann tauchte nach unten und entschärfte die Torchance. Heftig brannte es in den jeweiligen Defensivreihen und keine Mannschaft hätte sich in dieser Spielphase über einen Gegentreffer beschweren dürfen. Der Held des Tages trat dann in der 70. Minute auf. Nach einem Einwurf von Maximilian Weber auf Christian Höhn sah Zweiterer den sich in den freien Raum wegstehlenden Maximilian Schmidt und bediente ihn. Schmidt stach hinein und konnten den freien Raum in Richtung Tor nutzen und das Leder an Pöhlmann vorbei ins Laufener Glück legen – 1:0. Der Gast vom SV Leobendorf brachte nun alle zur Verfügung stehenden Offensivkräfte und versuchte mit der Brechstange noch den Ausgleich zu erzielen. Und Feuer entfachte diese Maßnahme das eine oder andere Mal durchaus im Laufener Schlussdrittel des Spielfeldes. Ein weiter Ball flog in der 79. Minute in den Fünfmeterraum der Laufener, wo Torwart Kalcher gegen zwei Gästestürmer im Nachfassen den Ball gerade noch unter seinem Körper begraben konnte. Da noch lange nicht Schluss war, tat auch die Gelb-Rote Karte für Fatos Krasniqi (SV Laufen) in der 80. Minute noch ihr Übriges zur nervlichen Belastung in der Schlussphase. Ein Foulspiel des SV Leobendorf im Halbfeld ahndete Schiedsrichter Laufke (FC Traunreut) in der 83. Minute nicht, so dass erst richtig Gefahr aufkam. Gerhard Enzinger, der samt weiteren Stürmern, beim Gast eingewechselt wurde begab sich in den Infight mit Tobias Stockhammer und fiel nach einer kurzen Berührung im Strafraum zu Boden. Hoffnung und schon Jubel brannte auf Seiten des SV Leobendorf auf. Die Verantwortung übernahm Maximilian Schäfer, knallte jedoch den Ball weit über das Gehäuse hinweg. In den Schlussminuten versuchte der SV Laufen mit aller Macht den Ball am gegnerischen Strafraum festzumachen und holte sich dadurch wichtige Zeit heraus, die schlussendlich reichte, um aus Sicht des SV Laufen (nach zwei Derbyniederlagen in der vergangenen A6-Saison) einen moralisch wichtigen Derbysieg einfahren konnte.

Zwei der auffälligeren Akteure des Derbys. „Derbyheld“ Maximilian Schmidt, der hier an Tobias Walter vorbeiziehen konnte.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
