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Laufen: Wenn am Samstag, den 4. April 2026, wohl der Frühling im Berchtesgadener Land Einzug hält, wartet auf die Fußballfamilie des SV Laufen ein wichtiges Programm. Von der prachtvollen Kulisse des Alpenstadions und des Watzmann-Massivs. bis hin zum prestigeträchtigen Nachbarschaftsduell in Fridolfing – für die Salzachstädter geht es an diesem Wochenende um weit mehr als nur drei Punkte. Es geht um Charakter, Momentum und die Weichenstellung für die entscheidende Saisonphase.
Für die 1. Mannschaft gleicht die Reise zur SG Schönau einer Reifeprüfung. Um 14:00 Uhr wird Schiedsrichter Patrick Schönherr die Partie im Alpenstadion anpfeifen, und die Ausgangslage könnte kaum spannender sein. Der SV Laufen rangiert aktuell auf dem zwölften Tabellenplatz der Kreisklasse 4 und spürt den kalten Hauch des Abstiegsgespensts im Nacken. Nach einigen Rückschlägen lechzt die Truppe nach einem „Brustlöser“ und extrem wichtigen Zählern im Tabellenkeller. Doch der Gegner ist ein echtes Schwergewicht: Die Hausherren aus Schönau thronen auf Rang 5 und strotzen nach zuletzt weitgehend starken Auftritten vor Selbstvertrauen. Der SVL muss über die mannschaftliche Geschlossenheit kommen, um in der Fremde für eine Überraschung zu sorgen und sich mit Toren für die harte Arbeit zu belohnen.
Während die Erste kämpft, schwebt die 2. Mannschaft derzeit auf einer Erfolgswelle. In der C-Klasse 6 hat sich die Reserve zu einem kleinen Schreckgespenst für die Konkurrenz entwickelt. Beim TSV Fridolfing III am Samstag, den 4. April um 17.00 Uhr will die Mannschaft von der Salzach ihre „weiße Weste“ der letzten Wochen verteidigen. Mit 17 Punkten steht man aktuell auf einem 6. Platz, doch der Gastgeber lauert mit nur zwei Zählern Rückstand direkt dahinter. Es ist also ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel im oberen Tabellenmittelfeld.
Bereits um 14.00 Uhr rückt der Nachwuchs ins Rampenlicht. Die C1-Junioren der (SG) Laufen/Leobendorf nutzen die Spielpause für einen hochkarätigen Testlauf im Sportpark Grassau. Gegen die (SG) Übersee/Grassau I geht es für die jungen Talente vor allem darum, Rhythmus beizubehalten und taktische Feinheiten zu verfeinern. In der idyllischen Anlage im Achental wird Schiedsrichter Josef Holzner die Partie leiten, die als wichtiger Gradmesser für die kommenden Aufgaben in der Liga dient.
Ob im Überlebenskampf der Kreisklasse oder auf der Euphoriewelle der C-Klasse – der SV Laufen ist an diesem Samstag an allen Fronten gefordert. Die Fans dürfen sich auf einen packenden Fußballtag freuen, an dem Leidenschaft und Einsatzwille über Sieg oder Niederlage entscheiden werden.
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Laufen. Der SV Laufen stellt die Weichen für den Endspurt im Kampf um den Klassenerhalt neu. Wie Abteilungsleiter Christian Schmidbauer nun offiziell bekannt gab, übernehmen mit Markus Klinger und Florian Hollinger zwei absolute Identifikationsfiguren und langjährige Führungsspieler mit sofortiger Wirkung bis zum Saisonende das Traineramt bei den Salzachstädtern.
Mit dieser personellen Veränderung reagiert die Vereinsführung auf die angespannte sportliche Lage. Ziel ist es, in den verbleibenden Partien der Saison neue Impulse zu setzen, um den drohenden Abstieg abzuwenden und den Verbleib in der Liga zu sichern. Das Duo Klinger/Hollinger soll nun die nötigen Kräfte für den Endspurt mobilisieren.
Die Entscheidung bedeutet zugleich das vorzeitige Ende der Amtszeit von Sven Ivkic. Der scheidende Coach, der drei Jahre lang die Geschicke an der Seitenlinie leitete, hätte den Verein ursprünglich erst im Sommer verlassen. Eigentlich war geplant, dass Ivkic das Feld nach der Saison für den bereits feststehenden neuen Cheftrainer Andreas Brandl räumt. Angesichts der aktuellen sportlichen Dringlichkeit entschieden sich die Salzachstädter jedoch dazu, sofort einen neuen Impuls im Abstiegskampf zu ermöglichen.
Abteilungsleiter Christian Schmidbauer betont, dass man mit dieser internen Lösung auf die Erfahrung und die Stallregie der beiden Urgesteine setzt: „Wir wollen in der aktuellen Situation nichts unversucht lassen. Markus und Florian kennen den Verein in- und auswendig. Sie wissen genau, worauf es jetzt ankommt, um den Klassenerhalt gemeinsam zu realisieren.“
Der SV Laufen bedankt sich bei Sven Ivkic für die geleistete engagierte Arbeit in den vergangenen drei Jahren und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft. Der Sportverein aus der Salzachstadt richtet nun den Fokus vollends auf die kommenden Aufgaben unter der neuen Leitung.
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Laufen. Strahlende Gesichter am Sportplatz an der Freilassinger Straße: Die F1-Junioren des SV Laufen durften pünktlich zum Start der Frühjahrssaison einen kompletten Satz brandneuer Trainingsbälle in Empfang nehmen. Diese Anschaffung ist ein direktes Ergebnis der jüngsten Initiative des Vereins – dem neu ins Leben gerufenen „100er-Club“.
Mit dem „100er-Club“ hat der SV Laufen ein Projekt gestartet, das die Jugendarbeit des Vereins nachhaltig sichern und stärken soll. Im Zentrum steht ein repräsentativer Schaukasten, der vom „Siebdruckteam Hannes Mayer“ professionell gestaltet wurde. Das Prinzip ist denkbar einfach: 100 nummerierte Felder warten auf Paten. Privatpersonen, Familien oder Firmen können für eine Spende von einmalig 100 Euro pro Saison eines dieser Felder besetzen.
Dass die Unterstützung bereits Früchte trägt, zeigen die neuen Bälle der F-Jugend. Die Einnahmen aus dem Club fließen ohne Umwege in die Jugendabteilung, um Ausrüstung, Trikots, Turnierteilnahmen oder Trainerausbildungen zu finanzieren.
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Petting/Laufen: Ex-Bayernliga-Akteur Simon Jauk leitete für den TSV Petting im Heimspiel am Samstagnachmittag gegen den SV Laufen den Heimsieg ein. Sein Treffer zum 1:0 war der Ausgangspunkt für Laufens Niederlage zur Winterpause. Der TSV Petting zeigte sich im gesamten Spielverlauf als bissigere Mannschaft, welche den Sieg unbedingt wollte und sich diesen auch verdientermaßen holte. Laufen musste nach dem 4:1 gegen Surheim zur Winterpause eine Niederlage hinnehmen.

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Laufen: Hinter dem SV Laufen liegt eine Woche, die das gesamte Spektrum des Fußballsports abbildete: von krachenden Kantersiegen (C-Junioren) und dramatischen Derby-Erfolgen (2. Mannschaft) bis hin zu bitteren Rückschlägen im Kampf um den Klassenerhalt (1. Mannschaft).
Besonders schmerzhaft verlief der Sonntag für die erste Mannschaft. Nur eine Woche nach dem fulminanten Sieg gegen Leobendorf kehrte an der Freilassinger Straße Ernüchterung ein. Gegen den ASV Piding fand das Team von Beginn an wenig Mittel und musste eine empfindliche 1:4-Heimniederlage einstecken. Zwar konnte Florian Ramgraber die frühe Führung der Gäste in der 30. Minute per Kopf ausgleichen, doch der Schock folgte prompt: Fast im Gegenzug stellte Piding auf 1:2. Ein unglücklicher Freistoßtreffer vor der Pause und ein Solo kurz nach dem Seitenwechsel besiegelten die Pleite. Dass Kapitän Maxi Obermayer kurz vor Schluss noch mit Gelb-Rot vom Platz musste, passte ins gebrauchte Bild dieses Nachmittags. Damit rückt die Abstiegszone für die Salzachstädter wieder bedrohlich nahe.
Ganz anders präsentierte sich die Stimmung am Sonntag bei der Reserve des SV Laufen. Im „kleinen Derby“ gegen den Tabellenführer SV Leobendorf II bewies die Mannschaft enorme Moral. In einer intensiven Partie avancierte Kapitän Alexander Schumann zum absoluten Matchwinner. Zunächst hämmerte er einen Freistoß in der 73. Minute „völlig humorlos“ zur Führung ins Eck. Als Leobendorf kurz vor dem Ende durch ein unglückliches Eigentor zum 1:1 ausglich, schien der Sieg bereits verspielt. Doch Schumann hatte das letzte Wort: In der Schlussminute behielt er im gegnerischen Strafraum die Ruhe und vollstreckte zum viel umjubelten 2:1-Endstand, der den Spitzenreiter stürzte.
Ein wichtiges Lebenszeichen im Abstiegskampf sendeten auch die Frauen der (SG) TSV Fridolfing/SV Laufen. In einer zähen Nachholpartie gegen die (SG) TSV Obertaufkirchen bewiesen die Damen langen Atem. In der 60. Minute erzielte Anna-Lena Dürnberger das Tor des Tages zum 1:0-Auswärtssieg. Durch diesen „Dreier“ gelingt der wichtige Anschluss an das rettende Ufer, auch wenn man aufgrund des Torverhältnisses vorerst noch auf dem 10. Platz verweilt.
Wahre Festwochen erlebt derzeit die U15 der SG Laufen/Leobendorf im Sparkassenpokal. Erst überrannten die C-Junioren den FC Hammerau auswärts mit 7:1, wobei sie einen frühen Rückstand innerhalb von nur 26 Minuten in eine 5:1-Halbzeitführung verwandelten. Nur wenige Tage später folgte der nächste Streich: In einem dramatischen Krimi gegen den ESV Freilassing behielt die SG mit 3:2 die Oberhand. Der entscheidende Treffer fiel erst in der buchstäblich letzten Spielminute, was den Einzug in die nächste Runde in greifbare Nähe rückt.
Abgerundet wurde die Woche durch einen Test der A-Junioren, die sich trotz einer engagierten Leistung an der Freilassinger Straße der (SG) Heiligkreuz/Trostberg mit 1:2 geschlagen geben mussten.
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Laufen: Die Reserve des SV Laufen surft weiter auf der Erfolgswelle. Im prestigeträchtigen Nachbarschaftsduell gegen den Tabellenführer SV Leobendorf II behielten die Salzachstädter am Sonntag mit 2:1 die Oberhand. Mann des Tages war Kapitän Alexander Schumann, der seine Farben mit einem Doppelpack zum Sieg führte.
Nach dem jüngsten 2:1-Erfolg gegen den TSV Tittmoning II unterstrich die Mannschaft des SV Laufen II erneut ihre aufsteigende Form. Durch den Dreier gegen den Primus der C-Klasse kletterte das Team von der Salzach auf den 6. Tabellenplatz und bewies, dass man auch gegen die Top-Teams der Liga nicht nur mithalten, sondern diese auch biegen kann.
Die Hausherren legten gut los. Bereits nach sechs Minuten zappelte fast das Netz, als eine Maßflanke von Lucas Wendelberger den freistehenden Sebastian Hager fand, dieser den Ball jedoch knapp am Gehäuse vorbeilegte. Nur zwei Minuten später die nächste Großchance: Denis Lohwieser tauchte gefährlich im Strafraum auf, scheiterte aber an der eigenen Präzision. Leobendorf, als Tabellenführer angereist, verlegte sich zunächst auf eine stabile Defensive, kam aber nach 20 Minuten beinahe zur Führung aus dem Nichts. Ein Distanzschuss von Florian Rupp klatschte an den Querbalken – Laufens Keeper Adrian Braunsperger wäre hier machtlos gewesen.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv. In der 60. Minute hatten die Gäste die Führung auf dem Fuß, als Markus Öllerer eine Hereingabe von Niklas Reiter knapp vorbeilegte. Die Erlösung für die Gastgeber folgte in der 73. Minute: Kapitän Alexander Schumann übernahm bei einem Freistoß aus 16 Metern Verantwortung und hämmerte das Leder „völlig humorlos“ flach ins linke untere Eck zum 1:0. Der Treffer wirkte wie ein Weckruf für Leobendorf. In der 78. Minute verhinderte Braunsperger mit einer Glanzparade gegen den einschussbereiten Niklas Reiter den Ausgleich. Kurz vor Ende schien die Partie dann doch noch zu kippen: In der 88. Minute landete eine unglückliche Kopfballabwehr von Michael Hollinger nach einem Freistoß im eigenen Netz – der bittere 1:1-Ausgleich. Doch Laufen bewies Moral. Anstatt sich mit dem Punkt zufrieden zu geben, warfen die Hausherren in der Schlussminute alles nach vorne. Erneut war es eine Standardsituation, die den Sieg brachte. Eine Flanke von Wendelberger landete bei Alexander Schumann, der die Ruhe behielt, sich den Ball zweimal vorlegte und eiskalt zum 2:1-Endstand vollstreckte.
Ein verdienter Sieg für die Laufen-Reserve, die durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und einem bärenstarken Kapitän Schumann dem Spitzenreiter in die Suppe spuckte.




