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SV Laufen

Laufen: Ein rasantes und flottes Kreisklassenspiel der besseren Art sahen am Freitagabend über 200 Zuschauer an der Freilassinger Straße in Laufen. Der SV Laufen trennte sich vom Aufstiegsaspiranten des SV Kirchanschöring II mit 1:1 Unentschieden. Das Chancengros, was die heimischen Salzachstädter aufweisen konnten, schlug sich nicht im Ergebnis nieder. Der Gast vom SV Kirchanschöring selbst hätte durchaus auch den Sieg davontragen können, blieb aber wie der SV Laufen am Freitagabend ohne den Drei-Punkte-Erfolg.

Der SV Laufen begann mustergültig. Schon nach zwei Minuten hatten die heimischen Fans etwas zu jubeln. Michael Hollinger schlug aus der eigenen Hälfte das Leder in Richtung Gabriel Öllerer, der seinerseits elegant dieses auf Julian Draak in den Lauf weiterleitete. Draak lief Richtung Tor und überwand SVK-Keeper Maier souverän zur 1:0 Führung. Weitere zehn Minuten später war es die Flanke von Karl Seger welche Gabriel Öllerer abnahm. Maier parierte Öllerers Versuch und verhinderte den frühen zweiten Gegentreffer für seine Gelb-Schwarzen. Ein schneller Spielzug auf Seiten des SV Laufen in der 16. Minute hätte spätestens dann den zweiten Treffer der Salzachstädter bewirken müssen. Sebastian Hager legte uneigennützig in der gegnerischen Box den Ball in Richtung Gabriel Öllerer ab. Im letzten Moment wischte ein SVK-Verteidiger den Ball zur Ecke. Ein flottes Spiel was sich an der Freilassinger Straße bot, fand weiter seine Fortsetzung. Nun folgten jedoch die Minuten des Gastes vom SV Kirchanschöring II. Nach 26 Spielminuten strich ein Distanzschuss von Christopher Weiß haarscharf am Laufener Gehäuse vorbei. Nur eine Minute später kassierte der SVL dann den Ausgleich. Ein Querball in Richtung der Gästeoffensive konnte vom SV Laufen nicht verteidigt werden und man gab den in dieser Phase sehr aktiven Tomislav Bandic die Gelegenheit dar. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und schob das Leder an Keeper Thomas Böhm zum Ausgleichstreffer ein - 1:1. Der Gast wurde dadurch stärker und mutiger und konnte bis zum Halbzeitpfiff des exzellent leitenden Unparteiischen Lukas Windfellner viele Spielanteile auf sein Konto legen. Kurz vor dem Pausenpfiff streichelte das Spielgerat am Laufener Tor der Querbalken. Unvermittelt und völlig überraschend für alle Beteiligten schoss David Kronbichler einen Freistoß aus spitzem Winkel direkt aufs Tor. Der Ball strich über den Querbalken hinweg ins Toraus. Aber auch der SV Laufen war vor dem Pausentee nochmal zur Stelle. Sebastian Hager setzte einen punktgenauen Pass auf den durchlaufenden Gabriel Öllerer, der abermals an SVK-Keeper Maier scheiterte.

Die Pause tat sowohl Spielern als auch Zuschauern gut, aufregend war dieses Kreisklassenspiel allemal. Den ersten Stich setzte im zweiten Durchgang der Gast aus Kirchanschöring. Erst eine Minute war gespielt, da sah der erste Spielzug schon brandgefährlich aus. Eine Flanke von der rechten Außenbahn von Tomislav Bandic leitete der eingewechselte Lukas Birner per Kopf an die Fünfermarke weiter. Dort nahm Christopher Weiß direkt ab - Querlatte. Zehn Minuten später kam der SV Laufen wieder besser auf. Nach eine Flanke von Julian Draak hatte Sebastian Hager eine Doppelchance vor Augen. Zuerst wurde Hager aus kurzer Distanz abgewehrt, den folgenden Nachschuss verteidigte Maximilian Maier im Kirchanschöringer Tor per Fußabwehr. Beide Teams ließen nicht nach und machten mit ihrem flotten Spiel einfach weiter. In der 67. Minute rannte Gabriel Öllerer für den SV Laufen nach einer Kopfballvorlage von Sebastian Hager auf und davon. Wiederum war Maier im Duell mit Öllerer der Sieger. Sträflich ging der SV Laufen mittlerweile mit seinen Torchancen um und langsam aber sicher ging die Partie bei beiden Teams ein wenig an die Substanz. Einige Unterbrechungen prägten nun diese Schlussphase. Des Messers Schneide zeigte nun seine scharfe Klinge - ein Spiel, welches in alle Richtungen ausschlagen hätte können und jeder über die berühmte Klinge hätte springen können. In der 87. Minute sah Laufens Felix Meißner die Gelb-Rote Karte. Ein Hin und Her der Offensivaktionen in dieser ebenfalls an Geschwindigkeit nicht nachlassenden Schlussphase mit leichten Vorteilen auf Seiten der Hausherren blieb torlos.

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