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SV Laufen

Laufen: Wenn am kommenden Samstagnachmittag um 14:00 Uhr der Pfiff von Schiedsrichter Stefan Buchner über die Sportanlage an der Freilassinger Straße schallt, geht es für den SV Laufen und den FC Hammerau um weit mehr als nur drei Punkte in der Nachbarschaft. Es ist das Duell zweier Philosophien, die in der aktuellen Tabelle der Kreisklasse für eine höchst spannende Ausgangslage sorgen.


​Der SV Laufen steht unter Zugzwang. Die Gastgeber aus Laufen sind in dieser Saison so etwas wie die „Unterhaltungs-Könige“ der Liga. Mit 41 erzielten Treffern stellt der SVL eine der gefährlichsten Offensivreihen im breiten Mittelfeld – zum Vergleich: Das sind fast so viele Tore wie der Tabellenzweite aus Kirchanschöring. Doch diese Spielfreude hat ihren Preis: 36 Gegentore zeigen, dass die Balance zwischen Sturm und Drang und defensiver Absicherung oft auf Messers Schneide liegt. Für Laufen ist dieses 21. Saisonspiel richtungsweisend. Mit 25 Punkten steht man aktuell auf Rang 11. Ein Heimsieg ist fast schon Pflicht, denn im Rückspiegel lauern die anderen Teams, wo der ASV Piding zwar noch Punkte entfernt ist, aber jede Niederlage Unruhe stiften könnte. Mit einem Dreier würde Laufen nach Punkten zum FC Hammerau aufschließen und könnte, je nach Ausgang der anderen Partien, bis auf Platz 9 vorrücken.


​Der FC Hammerau hat die Effizienz als Trumpf. Ganz anders präsentiert sich die Lage bei den Gästen. Der „Club“ aus Hammerau reist mit einer deutlich kontrollierteren Bilanz an. Während Laufen auf Angriff setzt, besticht Hammerau durch Stabilität. Nur 26 Gegentreffer in 19 Spielen sind ein Top-Wert in dieser Tabellenregion. Dass man mit nur 28 eigenen Toren auf dem 8. Platz steht, unterstreicht die enorme Effizienz der Gäste: Jeder Treffer wird hier teuer verkauft. Besonders wichtig für die Gäste: Hammerau hat im Vergleich zu Laufen noch ein Spiel weniger absolviert. Mit aktuell 28 Punkten im Gepäck schielt man in Hammerau eher ein wenig nach oben als nach unten. Ein Auswärtssieg in Laufen könnte die Mannschaft von Platz 8 bis auf Rang 6 katapultieren und den Anschluss an das Verfolgerfeld um den TSV Bergen und den SV Leobendorf herstellen.

Die große Frage am Samstagnachmittag wird sein: Kann die Defensiv-Mauer der Hammerauer dem Laufener Offensivdrang standhalten? Während der SV Laufen versuchen wird, über sein hohes Tempo und die individuelle Qualität im Abschluss zum Erfolg zu kommen, wird Hammerau geduldig auf die Lücken lauern, die die Hausherren in ihrer Vorwärtsbewegung unweigerlich anbieten werden.

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