- Details
- Zugriffe: 5412

Obere Reihe von links nach rechts: Corinna Eberherr, Simone Neuburger, Trainer Gottfried Maier, Selina Bach, Julina König, Rebecka Schuhböck, Julia Karl und Michelle Walcher.
Untere Reihe von links nach rechts: Verena Neuer, Christina Neuer, Franziska Neuer, Celine Spitzauer, Lucy Weixler, Fiona Eder, Emilia Rudholzer und Leonie Maier.
Vorne liegend: Torfrau Verena Dirnberger mit Maskottchen "Leo"
- Details
- Zugriffe: 14
Die Arbeit als Fußballabteilungsleitung macht ................
Mit Vorstand Peter Kautzschmann verbindet mich ............
Das Trainerteam Manfred Reidinger und Markus Klinger sind ...........
Die Erste Mannschaft spielt in der Kreisklasse bis zu diesem Zeitpunkt .................
In der A-Klasse versuchen wir unsere Mannschaft ......................
Mit der gezeigten Leistung in der Hinrunde 2013 kann ich ...................
Verletzungen und Spielerausfälle sind ärgerlich, aber ....................
Der Spielerkader der beiden Herrenmannschaften wird in der Winterpause .............
Die Ergänzung unseres Spielerkaders ist notwendig, weil ..................
Die im Sommer zu uns gestoßenen Jugendspieler machen .....................
In der Rückrunde wollen wir .......................
Der SV Laufen ist für mich ...............
Heimat ist dort, wo ......................
Der heutige Amateurfußball steht im Gegensatz zu früheren Jahren .................
Systemfußball ist wichtiger als ..............................
Wir wollen gewinnen, egal wie, weil .....................
Die Trainingseinheiten sind Garant für ....................
Mit schönem Fußball kannst Du Zuschauer begeistern, aber ........................
Was der SV Laufen braucht, ist ...............
Was ich als Abteilungsleitung brauche, sind ...................
Was ich der Fußballwelt noch mitteilen wollte, ist ..................
Wir danken Michael Niedermeier für seine Zeit und wünschen weiterhin viel Erfolg bei seiner ehrenamtlichen Arbeit für den SV Laufen.

SVL-Fußballabteilungsleitung Michael Niedermeier
Foto: Archiv SV Laufen
- Details
- Zugriffe: 4144
Die ersten zehn Minuten auf dem Sportplatz in Otting schien auf einen etwas zähen Spätsommerkick hinzuweisen. Die Gäste von Trainer Martin Niederstraßer und Christian Schmidbauer hatten zwar eine Ballüberlegenheit, konnten aber genauso wie die Hausherren keine zwingende Torchancen erarbeiten. Oftmals scheiterten beide Mannschaften wenige Meter vor den jeweiligen Strafräumen. Doch ab Minute 20 fing der Gast aus Leobendorf und Laufen den Druck deutlich zu erhöhen und setzten auf spielerische Komponenten. Tobias Walter wurde ind er 25. Minute im Strafraum gelegt, Schiedsrichter Kornblum entschied auf Strafstoß. Diesen verwandelte Mannschaftskapitän Maximilian Weber zum 0:1. Dieser Treffer leitete einen Dreifachschlag ein. Nur zwei Minuten später ein kluger rasanter Spielzug der Gastmannschaft. Aus der eigenen Verteidigung durch Andreas Spitz bekam Konstantin Rubach das Leder auf der Außenbahn. Mit einem gezirkelten hohen Ball über fast die Hälfte des Spielfelds setzte Rubach Tobias Walter ein, der zum 0:2 einnetzte (27.). Wiederum zwei Minuten später erhöhte Leon Schifflechner, der klug freigespielt wurde, zum 0:3. Die Messe schien nach der ersten Hälfte gelesen zu sein, doch den Gästen, die nun mehr als Lunte gerochen haben, war dieser Spielstand anscheinend noch nicht genug.
Auch im zweiten Durchgang marschierte der Gast, angetrieben von den Gästezuschauern und den eigenen Führungsspielern, weiter in Richtung Ottings Gehäuse. Schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Leon Schifflechner auf 0:4. Da das Torglück auf Seiten der SG Leobendorf/Laufen zu liegen schien, war es Leon Schifflechner, der mit seinem dritten Treffer in der 56. Minute den Sack endgültig zumachte - 0:5. Der Gast spielte seine taktischen Vorgaben klug weiter und versuchte immer wieder die Offensivkräfte geschickt einzusetzen. Einige Chancen folgten auf dem Fuß, die jedoch erstmal ungenutzt blieben. Jedoch war nun auch der Hausherr deutlich aktiver. Mit Kampf versuchten sie den Gästen das Leder im "Nahkampf" von den Füßen zu holen und erspielten sich einige Minuten eine Ballüberlegenheit. Die SG Leobendorf/Laufen allerdings ließ sich nicht lange das Heft aus der Hand nehmen und drehte die Ballbesitzstatistik wieder um. Für ihr "Weiterspielen" wurde die grün-schwarz gekleidete SG dann auch belohnt. Der eingewechselte Alexander Gnadlinger setzte mit seinem 0:6 den Schlusspunkt. Auch dieser Treffer war schön herausgespielt. Auf der linken Außenbahn bekam Tobias Walter das Leder und legte auf Leon Schifflechner weiter. Dieser passte flach in die Gefahrenzone und Alexander Gnadlinger stellte den Fuß hinein und das Leder flog über den Keeper ins Toreck.
Eine gute spielerische Leistung der Gäste, auf die nun aufgebaut werden kann, auf der sich jedoch nicht ausgeruht werden kann.
Die SG Leobendorf/Laufen holte mit folgendem Kader 3 Punkte bei der SG Otting/Kammer/Tengling 1:
Jan Maurischat, Andreas Spitz, Maximilian Höhn, Andrija Varvodic, Konstantin Rubach, Lukas Haunerdinger, Leon Schifflechner, Kapitän Maximilian Weber, Richard Meßmer, Tobias Walter, Benedikt Rudholzer, Maximilian Eder und Alexander Gnadlinger.
Ähnlich wie die B-Junioren gestaltete sich die Partie im Heimspiel der A-Junioren der SG Laufen/Leobendorf am Samstag nachmittag in Laufen. Gegner war die SG Schönau. Vor allem in der ersten Hälfte zeigte die U19 vor zahlreichen Zuschauern aus Laufen und Leobendorf eine mehr als gute Leistung. Spielerisch deutlich überlegen spielte die A-Jugend um Trainer Albert Thanbichler ihre Stärken aus und schon nach wenigen Minuten netzte Hansi Spatzenegger zum 1:0 ein. Dieser war es auch, der in der 25. Minute den nächsten Treffer nachlegte - 2:0. Kurz vor dem Pausentee erhöhte dann Benedikt Schauer zum 3:0.
Die zweite Hälfte gestaltete sich für die Hausherren ein wenig zäher. Vereinzelt schlichen sich Nachlässigkeiten ein, die aber von den Gästen erst in der Schlussphase genutzt werden konnten. Zuvor gelang in der 70. Minute Hansi Spatzenegger die Entscheidung mit seinem dritten Treffer des Tages zum 4:0. Die kleinen Nachlässigkeiten bei den A-Junioren wurden von der SG Schönau nur zaghaft genutzt und erst in der 81.Minute musste Torhüter Christoph Pöhlmann noch den 4:1 Gegentreffer hinnehmen, der aber an der Übernahme der Tabellenführung nichts mehr änderte.
Die beiden Dreifachtorschützen der Spielgemeinschaften aus Laufen und Leobendorf konnten sich über drei Punkte ihrer Teams freuen:

Leon Schifflechner (B-Junioren) Hansi Spatzenegger (rechts für die A-Junioren)
Foto: Archiv SV Laufen
- Details
- Zugriffe: 4056
Man traute in Laufen am Sonntag seinen Augen nicht. Die Trainer versuchten im Spiel gegen den Tabellenzweiten ESV Freilassing eine andere taktische Maßgabe, die vor allem in der ersten Hälfte sehr gut funktionierte. Der Gast vom ESV wurde mit guten Kombinationen bespielt und schon in den ersten Minuten hatte Leon Schifflechner eine Großchance auf den Schlappen. Dass auch Schifflechner momentan das Glück nicht gepachtet hat, sah man im Ergebnis. Der ESV-Keeper entschärfte die Chance. Auch nach einigen Spielminuten mehr waren es wieder die Hausherren, die sehr gefährlich vor dem ESV-Kasten auftraten. Wiederum scheiterte man am Torglück. Und wenn du ihn vorne nicht reinmachst, dann kassierst du ihn meist hinten. Mit einer der ersten größeren Torchancen netzte der ESV zum 0:1 ein. Dem nicht genug. Obwohl die SG aus Leobendorf und Laufen weiterhin attraktiven Fußball spielte, musste man vor der Halbzeit noch den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Ärgerlich allemal, da der Hausherr in den ersten 40 Minuten überlegen war.
Nun war es an der Sache, dass man in der zweiten Hälfte weiterhin Gas gab. Dass dies nicht vollends gelang, sieht man auch bei jeder Profimannschaft. Doch auch im zweiten Abschnitt konnten die Hausherren einige gute Torchancen rausspielen, doch auch der ESV kam stärker auf. Nach dem 0:3 pfiff Schiedsrichter Huber aus Palling einen Strafstoß. Und weil das Glück nicht gepachtet war, verschoss Tobias Walter die Chance zum Anschluss. Die letzten 20 Minuten waren weiterhin ein Spiel auf Augenhöhe mit Ballvorteilen für die Hausherren. Die Heimmannschaft der SG machte nun hinten ein wenig auf und versuchte mehr Druck zu erzeugen. Ein Kopfstoß nach einem Eckball strich um haaresbreite am Tor vorbei. Der ESV hätte bis zu diesem Zeitpunkt wohl kaum über ein ausgeglichenes Spiel, auch in der Anzahl der Tore, beschweren können. Dass dann in der Schlussphase noch zwei Kontertreffer fielen, war wohl auch dem Kräfteverschleiss geschuldet - verdient haben die Hausherren diese deutliche Niederlage keineswegs. Aufgrund der hohen Kampfkraft und der Spielkultur, welche die U17 an den Tag legte, war natürlich die Enttäuschung groß, jedoch aber auch das Wissen, dass man auch Spitzenmannschaften über weite Strecken bespielen kann, wenn die taktischen Vorgaben durchgehalten werden.
Jetzt sollten langsam aber sicher 3 Punkte eingefahren werden. Nächsten Samstag bei der SG Otting/Kammer/Tengling ist die nächste Gelegenheit.
Die SG Leobendorf/Laufen trat mit folgendem Kader an:
Jan Maurischat, Andreas Spitz, Andrija Varvodic, Konstantin Rubach, Maximilian Höhn, Lukas Haunerdinger, Kapitän Maximilian Weber, Tobias Huber, Richard Meßmer, Leon Schifflechner, Tobias Walter, Christian Hahn, Maximilian Eder und Laszlo Werner.
- Details
- Zugriffe: 4142
In den ersten Spielminuten hatten den Hausherren von Trainer Albert Thanbichler eine leichte Ballüberlegenheit. Dass Ballbesitz wieder mal nicht alles ist, musste die Thanbichler-Elf bitter nach 6 Minuten erkennen. In dieser Minute kassierten sie den ersten Gegentreffer des Tages. Äußerst unglücklich und unnötig kassierten die Hausherren nach nur elf Minuten den zweiten Gegentreffer. Nach Foul von Kapitän Maximilian Rudholzer entschied Schiedsrichter Huber vom TSV Palling auf Strafstoß - 0:2. Jetzt hatten die Hausherren so richtig die Nase voll und es wurde die Offensivmaschine um die beiden Stürmer Hansi Spatzenegger und Gerhard Nafe angeworfen - mit einem durchschnittlichen Ergebnis. Erst eine Standardsituation musste für den Anschlusstreffer herhalten. Nach Eckball von Hansi Spatzenegger in der 19.Minute flog der Ball durch Freund und Feind hindurch in Richtung Benedikt Schauer, der aus wenigen Metern zum 1:2 einspitzeln konnte. In der kurzen Folge auf den Anschlusstreffer musste sich SG-Keeper Christoph Pöhlmann zweimal auszeichnen. Eine Doppelchance der JFG Teisenberg parierte Pöhlmann zweimal und hielt seine Mannen im Spiel. Die SG Laufen/Leobendorf drehte nun zwischenzeitlich die temporreiche Partie um und wurde für ihre Angriffsbemühungen in der 24. Minute belohnt. Auch beim zweiten Treffer der Heimelf musste ein Standard helfen. Hansi Spatzenegger wurde im Elferraum zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Gerhard Nafe zum 2:2 Ausgleichstreffer. Unglücklich war dann auch der dritte Gegentreffer für die Hausherren. Die heimische Spielgemeinschaft verlor in der Vorwärtsbewegung weit in der Hälfte der Teisenberger den Ball. Diese schalteten enorm schnell um und setzten einen schulmäßigen Konter zum 2:3.
Es schien als würden sich beide Mannschaften in der Halbzeitpause um einige Grad heruntergekühlt zu haben. Das Niveau der ersten Hälfte konnte nicht mehr gehalten werden und die Chancen waren über die Zeit eher Mangelware. Die SG Laufen/Leobendorf hatte zwar vom spielerischen Ansatz mehr zu bieten, doch Zählbares kam auch nicht heraus. Erst in der 68.Minute die nächste erwähnenswerte Torchance. Hansi Spatzenegger bekam dreimal das Leder auf den Schlappen gelegt, doch jedesmal war immer wieder ein Fuß der Gäste dazwischen - Pech für den SG Goalgetter. Beide Mannschaften zogen nun das Tempo doch noch mal ein wenig an und wollten den Zuschauern und auch den beiden anwesenden Cheftrainern ein wenig was bieten. Die JFG Teisenberg setzte in der 73.Minute ihre Offensivabteilung durch einen weiten Pass über die SG-Abwehrkette ein. Doch im 1 zu 1 Duell blieb Torwart Christoph Pöhlmann nach einer Klasse-Fußparade der Sieger. Fünf Minuten später (78.) hatte Hansi Spatzenegger den Ausgleich erneut auf dem Schlappen. Gerhard Nafe setzte sich auf der rechten Außenbahn kämpferisch durch und passte in die Gefahrenzone. Das Leder wurde von einem Innenverteidiger noch leicht abgefälscht und machte es Spatzenegger schwer. Dieser versuchte nun mit einem Hackentrick den Ausgleich zu erzielen, es gelang ihm jedoch nicht. Mit einer der letzten Aktionen im Spiel hätten die Hausherren dann doch noch fast den Punkt in Leobendorf lassen können. Maximilian Dürnberger zirkelte seinen Freistoß in Richtung Halbfeld vor dem Fünfmeterraum. Anton Steinmassl mimte sich daraufhin als Tiefflieger und versuchte per Kopf den Gästekeeper zu überwinden. Dieser jedoch roch die Aktion und hielt mit einer sehenswerten Flugeinlage die drei Punkte für die JFG Teisenberg fest.
Der Kader der A-Junioren SG Laufen/Leobendorf beim Samstags-Heimspiel gegen die JFG Teisenberg:
Christoph Pöhlmann, Maximilian Dürnberger, Simon Beer, Kapitän Maximilian Rudholzer, Anton Steinmassl, Martin Hahnemann, Hansi Spatzenegger, Paul Fehsenmayr, Gerhard Nafe, Benedikt Schauer, Adrian Braunsperger, Noah Jakob und Thomas Lohwieser.

Hielt desöfteren seine Mannschaft im Spiel - Torhüter Christoph Pöhlmann von der SG Laufen/Leobendorf.
Foto: SV Laufen
Weitere Fotos der Partie finden sie hier in der Fotogalerie oder unter www.facebook.com/SVLAUFEN.
- Details
- Zugriffe: 3912
Laufen: "Wir können jeden schlagen." So Trainer Stephan Wendelberger nach dem Turnier in Oberteisendorf. Erneut schnitten die Salzachstädter Jungs der G-Junioren in Oberteisendorf super ab. Wie letzte Woche in Surheim blieben sie ungeschlagen und kassierten nicht ein einziges Gegentor. Die Truppe, die sich letztjährig noch schwer tat, hat sich gefunden und zeigt nun die Klasse und das Engagment, dass sie auch im Training an den Tag legt.
Es gelang in Oberteisendorf nicht ganz, das "geile Turnier" in Surheim zu wiederholen und die Mission "Geiles Turnier 2.0" konnte nicht ganz erfüllt werden. Irgendwie schien es, als würden die "Kleinsten" des SV Laufen mit angezogener Hanbremse spielen, die sich erst im letzten Spiel vollends löste. Was aber wichtig ist und sehr erfreulich: Hinten steht die Null !!! In den letzten beiden Turnieren und/oder 9 Spielen ließ die G-Jugend des SV Laufen kein Gegentor zu und dass dies eine Superleistung ist, bleibt unbestritten. Diesen Nimbus konnten die jeweiligen Gegner in den Turnieren nicht aufweisen und so scheint der diesjährige G-Jugend-Jahrgang (ab Geburtsjahr 2007) sich selbst die Erfolgsspur eingemeiselt zu haben. Denn selbst am Samstag in Oberteisendorf mit drei Unentschieden, wurde jedem Gegner eine Niederlage zugefügt.
Die "Salzachstadt-Jungs" zeigten eine solide Leistung, aber nicht alles was sie eigentlich zu leisten vermögen. Hervorzuheben ist wieder einmal die Abwehrleistung, die bis auf wenige Ausnahmen, seinesgleichen suchte und die hervoragende Leistung der beiden Torhüter, die sich im Kasten abwechselten.
Die Ergebnisse im einzelnen vom Turnier beim SV Oberteisendorf: SV Laufen - SV Saaldorf 1:0; ESV Freilassing - SV Laufen 0:1; SV Oberteisendorf - SV Laufen 0:0; SV Saaldorf - SV Laufen 0:0; SV Laufen - ESV Freilassing 0:0 und SV Laufen - SV Oberteisendorf 2:0.
Herzlicher Dank gilt vom SV Laufen dem Ausrichter des SV Oberteisendorf, der kurzfristig als Turnierveranstalter einsprang.
Auf die G-Junioren warten nun noch ein Training und ein Testspiel gegen den TSV Waging am nächsten Samstag auf heimischen Parkett. Dann soll es langsam in die Halle gehen, nach den Allerheiligenferien, und es wird von Trainerseite darauf vertraut, dass der Schwung und der Elan mit in die Hallensaison genommen werden kann.
- Details
- Zugriffe: 5711
Joseph Jakob war der erste Spieler, der in der Kreisklassenpartie für Aufsehen sorgte. Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte von Michael Felber, Kapitän der SG Leobendorf/Laufen 1, zielte Jakob mit einem Linksschuss ins Toreck, doch der Gästekeeper holte das Leder aus diesem heraus (7.). Die SG Surberg/Neukirchen 1 war somit aufgeschreckt und zeigte sich in der Folge ein wenig stärker als die Hausherren. Eine große Kopfballchance der Gastmannschaft in der 13. Minute konnte Torhüter Yasin Brundu sicher halten. Die gelb-grün gekleideten Leobendorfer und Laufener befreiten sich aus der Drangphase der Gäste-SG und versuchte das Spiel wieder an sich zu reißen, was auch stellenweise gelang. Jedoch musste Trainer Alois Spitz vor der Halbzeit noch den Rückstand seiner Mannschaft mit ansehen (25.). Ein verdeckter Schuss von der Strafraumgrenze schlug hinter Brundu zum 0:1 ein.
Man muss schon sagen: Wie eine Mannschaft perfekt aus der Halbzeitkabine kommen kann, bewies die SG Leobendorf/Laufen 1 an diesem Freitag nachmittag. Schon kurz nach Wiederanpfiff von Schiedsrichter Marlon Mayer brachte die SG Surberg/Neukirchen das Leder nicht richtig aus der Gefahrenzone, so dass Andre Kurre einfach nur abziehen musste und zum 1:1 Ausgleich netzen konnte (46.). Nur 5 Minuten später legte Andre Kurre nach. Wieder schaltete der Goalgetter am schnellsten und überwand gekonnt den Gästekeeper zum 2:1. Es sah nun schwer danach aus, als könnten die Hausherren das Spiel der Tabellennachbarn drehen, was ihnen auch spürbar gelang. Ein sehenswerter Linksschuss zum 3:1 machte in der 58. Minute den Hattrick von Andre Kurre perfekt. Doch wiederum nur zwei Minuten später entschied der Unparteiische aus Waging am See auf Strafstoß. Er sah im Getümmel ein Foulspiel der Verteidigung und zeigte auf den Punkt. Die Chance den Anschluss zu erzielen, ließen sich die Gäste aus Surberg und Neukirchen nicht entgehen und trafen per Strafstoß zum 3:2 (60.). In der 64. Minute wiederholte sich fast ein Vorgang, der zum 1:1 Ausgleich führte. Erneut tat sich die SG Surberg/Neukirchen 1 schwer, den Ball zu klären. Diesmal war Jonas Gembala zur Stelle und zirkelte das Leder ins Kreuzeck zum 4:2 Endstand. Den erneuten Anschlusstreffer in der 67. Minute verhinderte Keeper Yasin Brundu mit einem "Klassesave" nach einem gut platzierten Schuss. In den Schlussminuten machte die SG Leobendorf/Laufen 1 nochmal richtig Druck, doch ein weiterer Treffer wollte nicht gelingen.
Die SG Leobendorf/Laufen 1 siegte mit folgendem Kader:
Yasin Brundu, Kapitän Michael Felber, Willi Seger, Martin Schaider, Jonas Gembala, Maxi Bach, Joseph Jakob, Andre Kurre, Alex Schuh, Lukas Panzenböck und Tobias Vogl.

Foto: SV Laufen
Weitere Fotos der Partie auf www.facebook.com/SVLAUFEN.
- Details
- Zugriffe: 70
www.svlaufen.de: Manfred, die Hinrunde ist nun vorbei. Nach einem grandiosen Saisonstart haben sich die Ergebnisse wieder "normalisiert". Aktuell ist es Platz 5. Wie zufrieden bist du im allgemeinen mit dem Tabellenplatz?
Manfred Reidinger: Ich glaube wir können mit dem jetzigen 5. Tabellenplatz leben. Wir sind leider nach dem starken Saisonstart in ein Tief gefallen. Das gilt es jetzt aufzufangen. Das Ziel dieser Saison war, so schnell als möglich sich an die Kreisklasse gewöhnen. Das ist uns gelungen.
Sehr überzeugend trat deine Truppe am Anfang der Saison auf. Zahlreiche Mannschaften mussten erkennen, dass der SV Laufen nach dem Kreisligaabstieg keinesfalls geschockt ist, sondern mutig die neue Aufgabe angeht. Warst du ebenfalls überrascht vom Saisonstart?
Manfred Reidinger: Der Start gegen Kirchanschöring hat natürlich überrascht. Wir konnten aus diesem Spiel das nötige Selbstvertrauen ziehen und den Schwung mitnehmen. Deshalb kamen auch die guten Ergebnisse heraus.
Die Ergebnisse haben sich im Laufe der Hinrunde normalisiert. Leider steht zum Ende der Runde eine kleine Niederlagenserie. Stinkt dir das im Nachhinein?
Manfred Reidinger: Wenn man den Blick rein auf die Tabelle und dazu die Ergebnisse der anderen Mannschaften sieht, stinkt mir das natürlich. Aber viel wichtiger ist immer noch die Entwicklung der Mannschaft. Da müssen auch Rückschläge verkraftet werden. Es dauert eben noch eine Zeit, bis die neue Spielphilosophie bei allen Spielern sitzt.
Du hattest mit der Integration von neuen Spielern sicherlich einiges zu tun. Haben sich diese Spieler aus der Ferne als auch aus dem eigenen Bereich bewährt und haben sie sich langfristige Plätze im Team erarbeitet?
Manfred Reidinger: Von der Mannschaft sind die neuen Spieler sehr gut integriert worden. Dass noch ein paar Laufwege und taktische Vorgaben noch nicht hundertprozentig umgesetzt werden können, ist klar. Einige Spieler haben erst diese Saison, nach längerer Pause, wieder zum Fußballspielen begonnen. Diese Spieler müssen sich erstmal an die körperliche Belastung gewöhnen. Aber die Burschen sind da auf einem guten Weg.
Mit dem Saisonstart sind natürlicherweise wieder einige Wünsche aufgetreten, die den SV Laufen im Aufstiegsrennen sehen. Sind diese Träume realistisch oder eben nur Träume?
Manfred Reidinger: Wir haben die Situation nach dem tollen Saisonstart natürlich realistisch eingeschätzt. Intern wird nicht vom Aufstieg gesprochen. Es wird von Spiel zu Spiel gedacht. Meine Erfahrung aus der Vergangenheit zeigt einfach, dass es in unserer Situation nichts bringt, wenn man sich hinstellt und sagt: Wenn wir die nächsten 5 Spiele gewinnen, dann können wir Tabellenführer sein. Oder: Wenn wir die nächsten fünf Spiele verlieren, dann steigen wir ab. Schlußendlich wollen wir mittelfristig eine konkurrenzfähige Mannschaft mit jungen Spielern aufbauen. Dafür wird noch einige Zeit benötigt.
Auf manchen Positionen hast du ein Luxusproblem. Zwei hervorragende Torhüter wechseln sich mehr oder weniger in der 1. und 2. Mannschaft ab. Auch in anderen Mannschaftsteilen scheint es einen gesunden Konkurrenzkampf zu geben. Gibt es hier Spannungen innerhalb des Spielerkaders oder gehen das alle mit einem gesunden Abstand an?
Manfred Reidinger: Es gibt überhaupt keine Probleme. Auf der Torhüterposition arbeiten Christian und Michi (Christian Strobl und Michael Höglauer, d.Red.) hervorragend zusammen. Mit dem Xidi (Alexander Kalb, d.Red.) sind die drei ein wirkliches Torwartteam, welches Teamgeist perfekt vorlebt. Es ist wichtig, dass wir einen Konkurrenzkampf aufbauen können, es darf sich niemand ausruhen. Wir, das Trainerteam, können so einfach am besten beurteilen, wer sich entwickeln möchte und sich voll ins Team einbringt.
Mit Markus Klinger hast du einen ehemaligen Spieler an der Seite, der sowohl in der 2. Mannschaft als auch in deinem Team oftmals noch die "Schläuche" schnürt. Als Trainer der 2.Mannschaft steht Markus natürlich noch mehr im Fokus als ein "normaler" Spieler. Wie beurteilst du die Arbeit und den Einsatz von Markus?
Manfred Reidinger: Ich muss dem Markus ein Riesenkompliment machen. Er lebt Teamgeist absolut vor. Er bringt sich nicht nur in der "Zweiten" als Trainer und Spieler ein, sondern steht mir bei der "Ersten" auch noch als Spieler und Co-Trainer zur Verfügung. Er macht wirklich einen Klasse-Job. Markus ist für die Mannschaft und für mich eine absolute Bereicherung.
Am Anfang der Saison warst du noch 1. Abteilungsleiter Fußball des SV Laufen. Nachdem du den Trainerposten übernommen hast, ist nun dein Stellvertreter Michael Niedermeier in der Hauptverantwortung. Hat sich an Zielsetzungen und an der täglichen Arbeit irgendwas verändert und wie hat sich die Zusammenarbeit mit Michael aus deiner Sicht entwickelt?
Manfred Reidinger: Wir beide haben am Anfang der Saison eine Philosophie erarbeitet, die wir beide inklusive Markus Klinger ohne Wenn und Aber verfolgen. Der Michi und ich sind im täglichen Kontakt, auch wenn keine Trainingseinheit stattfindet. Ich von meiner Seite kann nur sagen, dass wir uns blind verstehen.
Wohl und Weh eines Vereins sind natürlich Ergebnisse, wenn möglich positive Ergebnisse. Diese fehlten in den letzten Wochen. Wo willst du ansetzen, um in der Rückrunde wieder ähnlich viele Punkte einzufahren wie in der abgelaufenen Hinrunde?
Manfred Reidinger: Es besteht in allen Mannschaftsteilen und Bereichen noch Arbeitsbedarf. Damit wir aber aus dem Loch wieder herauskommen und ähnlich gut in die Rückrunde starten können, ist absoluter Teamgeist auf und neben dem Platz gefordert.
Es ist schon sehr spannend, wie eng die Kreisklasse punktemäßig zusammen ist. Es kann ganz schnell nach oben gehen, aber auch der Weg nach unten scheint sehr kurz zu sein. Welche Richtung siehst du realistisch für dein Team?
Manfred Reidinger: Wir werden von der Richtung, mittelfristig eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzubauen, nicht abweichen. Dabei spielt der Tabellenplatz keine Rolle. Allerdings gilt es schon aufzupassen, nicht in Abstiegsgefahr zu kommen. Das muss mit aller Macht vermieden werden.
"Wer den Ball hat, kassiert selten ein Tor!", so spricht mancher Fußballexperte. Ist Ballbesitz wirklich alles, oder worauf legst du verstärkt den Fokus?
Manfred Reidinger: Naja, rein auf Ballbesitz kann vielleicht der FC Bayern spielen. Die haben die technischen Möglichkeiten. Wir sollten das Spiel auf unsere Spieler auslegen. Im Moment liegt der Fokus auf der Defensive, wir haben erst ein Spiel zu Null gespielt. Wenn wir das auf die Reihe bekommen, können wir uns um die Offensive kümmern.
Was willst du mit dem SV Laufen und deinem Team in dieser Saison noch erreichen? Ein konkretes Saisonziel wurde ja nicht ausgegeben, willst du dies nun nach der Hinrunde wagen?
Manfred Reidinger: Das Ziel wird sich nicht ändern.
Viele wünschen sich ein längeres Engagement eines Trainers Manfred Reidinger auf der Cheftrainerposition des SV Laufen. Wo und wie siehst du deine Zukunft?
Manfred Reidinger: Wenn es gesundheitlich und privat geht, möchte ich natürlich so lange es geht Trainer bleiben. Aber: Der Fokus liegt momentan auf dieser Saison. Alles weitere wird sich zeigen.
Am Schluss unseres Interviews würden wir dich bitten, folgende Sätze kurz zu ergänzen.
Wir fahren weit, wir fahren viel. Eine gute Runde spielen ist unser Ziel !
Mit dem SV Laufen stehe ich am Saisonende auf einem einstelligen Tabellenplatz !
Das Wort "Kreisliga" ist für mich im Moment uninteressant !
In meinem Wortschatz hat das Wort "Aufstieg" eine mittelfristige Bedeutung !
Mein Team ist bald wieder in der Erfolgsspur !
Das Umfeld des SV Laufen ist für mich perfekt !
Taktik ist im Fußball unabdingbar !
Wenn wir ein Tor mehr schießen als der Gegner, ist das der Sieg !
Wir danken Mani Reidinger für seine Zeit und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg und eine glückliche Hand bei seiner Arbeit für den SV Laufen.


