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Der Gast vom SV Laufen kam deutlich besser in das Match als die gelbgekleideten Hausherren. Mit viel Druck versuchte die Reidinger-Crew einen Treffer zu erzielen. David Cienskowski legte in der 6. Minute im Strafraum auf seinen Mitspieler Dominik Lindner ab, der aber im Anschluss am glänzend reagierenden Torwart Gerald Öllerer scheiterte. Ein Warnschuss für die Hausherren. Der SVL machte in der Anfangsphase eine ansehnliche Partie mit guten Spielzügen. Der Gast versuchte in der Offensive einiges anzubieten, doch brachte den BSC Surheim durch Leichtsinnigkeit in der Defensive wieder ins Spiel zurück. Durch eine Nachlässigkeit entstand dann auch die erste Torchance der Hausherren. Einen von Schiedsrichter Schwaighofer gepfiffenen Freistoß trat Florian Schnugg aus halblinks in den Strafraum der Gäste. Dort stieg Mario Pletschacher völlig alleingelassen zum Kopfball hinauf. Pletschacher verzog aber dann deutlich und konnte diese Möglichkeit in der 23. Minute nicht nutzen. Deutlich musste man aber erkennen, dass beide Torhüter an diesem Pfingstmontag nur sehr wenig Bälle in die Hand bekamen und sich nicht über zuviel Arbeit beschweren konnten. Das Spiel fand größtenteils im Mittelfeld statt und lediglich über Standardsituation konnten Torchancen erarbeitet werden. So auch kurz vor Pausenpfiff. Sebastian Huber brachte das Runde in der 45. Minute in die Gefahrenzone, doch Florian Schnugg köpfte aus kurzer Distanz direkt in die Arme von Emanuel Salomon im Salzachstädter Tor.
Die Partie in Surheim ging vielen Spielern richtig hart an die Knochen. Vor allem die Gäste aus Laufen mussten oftmals verletzungsbedingt austauschen, was in der Folge den Spielfluss unterbrach. Der BSC jedoch deutlich engagierter am Werk als im ersten Durchgang. Richtig zwingendes sprang aber dabei nicht heraus und die Partie blieb weiterhin arm an Torchancen. Erst 25 Minuten vor Schluss nahm das Spiel endlich ein wenig an Fahrt auf. Dabei konnten sich die Hausherren vom BSC in der 69. Minute belohnen. Nach einem kurzen Eckball von Florian Schnugg auf Marco Edelmann schlägt letztgenannter den Ball in Richtung langes Toreck. Dort stichelte Fabian Koller das Leder durch die vielbeinige Laufener Abwehr zum 1:0 ins Netz. Surheim in der Folge weiterhin aktiv in Richtung Salomon-Gehäuse. Sie versuchten mit einem zweiten Tor alles klar zu machen, was ihnen jedoch verwehrt blieb. Der SV Laufen kam nur drei Minuten nach dem Rückstand wieder zu einer erwähnenswerten Torchance. Nach einem Freistoß des eingewechselten Michael Niedermeier stieg Kapitän Florian Hollinger in die Luft. Er traf den Ball mustergültig und dieser segelte in Richtung Kreuzeck. Gerald Öllerer im Tor des BSC war jedoch darauf gefasst und angelte den Ball mit einer Flugparade zum Eckball heraus. Eine Klasseaktion aller beteiligten Akteure. Aus dem folgenden Eckball (72. Minute) entstand die nächste Chance der weiß-roten Laufener. Nach Hereingabe von Gerhard Nafe scheiterte Dominik Lindner per Kopf um einige Zentimeter. Das Spiel fand in der Folge in Sachen Nicklichkeiten noch eine Steigerung und Schiedsrichter Franz Schwaighofer vom ESV Freilassing musste das ein oder andere Mal mit einer "gelben" Verwarnung seine Aufwartung machen. Wiederum sorgte eine Standardsituation für die nächste Torgefahr vor dem BSC-Tor. Michael Niedermeier legte sich in der 79. Minute das Leder zu einem Freistoß aus mehr als 20 Metern zurecht. Niedermeier traf den Ball traumhaft angeschnippelt und das Runde flog mit Effet ins Kreuzeck - 1:1. Ein Tor des Monats für Laufens Mittelfeldspieler. Doch zehn Minuten waren in dem nun attraktiveren Spiel noch zu gehen und der BSC Surheim versuchte weiterhin den zweiten Treffer zu erzielen. Alexander Mosinger scheiterte in Minute 80 nach erneuter Hereingabe von Florian Schnugg aus kürzester Distanz am Torerfolg. Beide Teams versuchten bis zum Ende der Partie noch die ein oder andere großartige Torchance zu kreieren, doch die Schlusskonsequenz war beiden verwehrt, so dass es beim leistungsgerechten Remis in Surheim blieb.
Der Kader des SV Laufen am Pfingstmontag in Surheim:
Emanuel Salomon, Fatos Krasniqi, Tobias Stockhammer, Maximilian Hanel, Christian Höhn, Dominik Lindner, Michael Kirschner, Kapitän Florian Hollinger, Benedikt Schauer, Gerhard Nafe, David Cienskowski, Robert Bauer, Adrian Braunsperger, Michael Niedermeier und Philipp Kroiß.

Eine der wenigen Torchancen der Partie in Surheim: Dieser Kopfstoß flog aber schnurstracks in die Arme des schwarz-weiß gekleideten Laufener Torhüters Emanuel Salomon.
Weitere Fotos des Pfingstmontag-Matches hier in der Fotogalerie oder auf der SVL-Facebookseite.
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Schon nach einer Viertelstunde konnte die Gastmannschaft der Trainer Christian Schmidbauer und Fred Schuhböck über die Führung jubeln. Juliane Pixner fasste sich von der Strafraumlinie ein Herz und ließ einen Flachschuss los. Dieser rutschte der Torfrau Jessica Akpara durch die Hosenträger - 0:1. Eigentlich sollte die Führung ein wenig länger halten, doch in der 20. Minute bekam die Gästeabwehr das Leder nicht vollends geklärt und Josefa Korisanski versuchte es mit einem hohen Ball, der hinter Lisa Stöllberger im Netz sein Ziel fand - 1:1. Ohne Flutlicht ein Abendspiel bei Regenwetter zu bestreiten, stellte sich in der Folge der Spielzeit als äußerst schwierig heraus. Vor allem der Unparteiische hatte oftmals Probleme bei Abseits- und Seitenausentscheidungen. Dies verwirrte teilweise beide Mannschaften auf dem Feld erheblich. Der Spielfluss auf beiden Seiten allerdings ließ sich dadurch nur stellenweise beeindrucken.
Lange hielten beide Teams mit enormen Einsatz entgegen, doch Tormöglichkeiten auf beiden Seiten konnten nicht verhindert werden. Das Übergewicht in dieser Partie wechselte schon fast im Minutentakt. In einer Dranghase erzielte der FFC Bad Aibling dann in der 75. Minute den 2:1 Führungstreffer. Ausgehend schon aus dem Mittelfeld war der Gast aus Laufen und Leobendorf in dieser Aktion einen Schritt zu spät und die Abwehr konnte nicht mehr dichthalten, so dass Sophia Zängerl mit viel Glück und einigen Gebeten den Ball im Tor unterbringen konnte. Siegesgewiss agierten die Hausherren nun technisch sehr gut und zwangen die SG Laufen/Leobendorf in die eigene Hälfte. Verletzungsbedingte Wechsel bei der SG (wir wünschen den Spielerinnen ALLES GUTE) führten zu einigen Umstellungen. Doch in der Schlussphase fand sich der Gast wieder besser und kam so mehr zu Torchancen. Einige wurden aber in der Endkonsequenz nicht vollends ausgespielt, so dass die Hausherren schon fast mit dem Dreier und der damit verbundenen designierten Meisterschaft rechneten. Die ganze Rechnung konnte allerdings nicht präsentiert werden. Vor der Strafraumgrenze fanden sich in der 89. Minute zahlreiche Gästespielerinnen ein und Verena Weber zog ab und überwand Jessica Akpara zum 2:2 Ausgleich.
Noch ist also nicht aller Tage Abend für die SG Laufen/Leobendorf in Sachen Meisterschaft. Während der FFC Bad Aibling noch gegen die DJK Edling und gegen den TSV Hohenthann/Beyharting antritt, empfängt die SG Laufen/Leobendorf am 12. Juni auf heimischen Rasen in Laufen den FC Töging zum letzten Saisonmatch. Allerdings muss man auch deutlich sagen, dass man in diese Saison sehr unwissend hineinging. Zum ersten Mal stellte die SG Laufen/Leobendorf eine Großfeld-Damenmannschaft und diese Leistung der Saison kann man den Spielerinnen nicht hoch genug anrechnen. Wenn es dann auch noch zur Meisterschaft reichen würde, wäre der Coup perfekt. Aktuell hat die SG Laufen/Leobendorf nach 13 Spielen 30 Punkte, gefolgt vom FFC Bad Aibling der nach 12 Spielen 28 Punkte auf sich vereint. Die SpVgg Jettenbach als Dritter der Tabelle kann nach 12 Spielen mit 25 Punkten nicht mehr eingreifen.
Der Kader der SG Laufen/Leobendorf am Donnerstag in Bad Aibling:
Lisa Stöllberger, Juliane Pixner, Jessica Antosch, Christine Hahnemann, Leah Mayer, Verena Weber, Elena Mayer, Stephanie Mühlthaler, Vanessa Hocheder, Spielführerin Magdalena Greimel, Marie Huber, Sandra Swoboda, Sandra Dömel und Eva Mayer.

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Martin Rudholzers Truppe der zweiten Mannschaft des SV Laufen will sich am Samstag gegen die SG Schönau 2 deutlich besser präsentieren als am vergangenen Wochenende. Dort musste man auf heimischen Platz eine 1:7 Niederlage gegen den Tabellenvorletzten und voraussichtlich weiteren A-Klassen-Absteiger FC Bischofswiesen hinnehmen. Natürlich braucht der Laufener Coach dafür alle Mann mit der dementsprechenden Motivation an Bord. Man sollte sich daher nicht immer unter Wert schlagen lassen, sondern die Kräfte auf dem Feld bündeln, um ähnliche Leistungen wie vor zwei Wochen in Bad Reichenhall hinzulegen. Dass die Mannschaft dies drauf hat, ist nicht zu bezweifeln. Selbstredend hat man den Abstieg aus der A-Klasse schon akzeptiert, aber austrudeln lassen sollte keine Tugend werden. Alle Spieler werden auch im neuen Jahr in der B-Klasse benötigt und schon jetzt kann man von Seiten der Salzachstädter mit guten Leistungen dafür sorgen, dass in Richtung der zukünftigen Gegner ein Zeichen gesetzt wird. Die SG Schönau 2 steht ebenfalls im unteren Tabellenende und es schwebt noch die Gefahr der Abstiegsrelegation über dem Schönauer Sportgelände. Dies heisst, dass die SG mit Sicherheit noch den ein oder anderen Punkt zu machen hat und am Samstag darum bemüht sein wird, das Spiel zu machen. Dies könnte dem SVL durchaus entgegen kommen.
Für den SV Laufen in der Kreisklasse sollte nach dem 2:1 Auswärtssieg beim SV Ruhpolding in Sachen Klassenerhalt nichts mehr anbrennen. Doch ein kleiner Punkt am Montag in Surheim könnte dafür sorgen, dass selbst in kühnsten Rechenexempels nichts mehr passieren kann. Nach dem Auswärtssieg in Ruhpolding folgte eine 1:2 Niederlage gegen den FC Bischofswiesen, welche zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so viel Schmerzen bereitet, als vor ein paar Wochen. Nichtsdestotrotz ist in den letzten Spielen noch der ein oder andere Punkt drin und selbst in der Tabelle ist Platz 6 zum Greifen nahe. Dazu braucht es wieder geschlossene Mannschaftsleistungen und den Willen aller Akteure, um in Surheim erfolgreich vom Platz zu gehen. Surheim war in der Vergangenheit schon immer ein schweres Plaster mit knappen Ergebnissen. Ob in Surheim oder in Laufen spielte dabei eine untergeordnete Rolle. Der heimische BSC Surheim hat am vergangenen Wochenende mit einer Energieleistung ein 1:1 Unentschieden beim TSV Traunwalchen erreicht. Der BSC bräuchte für den eigenen Klassenerhalt deutlich dringender Punkte als der SVL, haben sie doch erst 26 Zähler auf dem Konto. Eng ist es im unteren Tabellendrittel allemal und jeder restliche Spieltag kann eine Entscheidung herbeiführen. Aus augenscheinlicher Sicht könnte es sich aber nur noch ausschließlich um die Abstiegsrelegation handeln. Diesen "ersten" Platz belegt derzeit der TSV Fridolfing mit 21 Zähler. Also auch für den BSC Surheim könnte ein Unentschieden schlussendlich ein Erfolg sein. Aber wer kann allen Ernstes auf dem Spielfeld auf Unentschieden spielen, vor allem beim Duell Surheim gegen Laufen rechnet keiner damit, dass die beiden Trainer Manfred Reidinger (SVL) und Kruno Ruzic (BSC) eine "Unentschiedentaktik" ausgeben. Am Pfingstmontag vor vermutlich guter Kulisse kann in Surheim an der Laufener Straße für beide Mannschaft eine Entscheidung in Sachen Ligaverbleib errungen werden.
Samstag, 23. Mai 2015, 15.00 Uhr:
SG Schönau 2 - SV LAUFEN 2
Ort: Alpenstadion Schönau, Schneewinkelweg, 83471 Schönau
Schiedsrichter: Peter Enslinger vom DJK Nußdorf
- ENTFALLEN !!! -
- ENTFALLEN !!! -
Montag (Pfingstmontag), 25. Mai 2015, 14.00 Uhr:
BSC Surheim - SV LAUFEN
Ort: Sportanlage Surheim, Schulstraße/Laufener Straße, 83416 Surheim
Schiedsrichter: Franz Schwaighofer vom ESV Freilassing

Benedikt Schauer (links) vom SV Laufen möchte in Surheim mit seiner Truppe den Klassenerhalt auch theoretisch perfekt machen.
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Das Interview erschien am 16. Mai 2015 in der genannten Zeitung.

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"Siegerselfie" der Laufener Truppe
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