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Laufen: Das Samstagstestspiel der Damen der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf endet beim Spielstand von 5:1 mit einem Spielabbruch. Der SV Untermenzing, schon mit 9 Feldspielern angereist, mussten im Laufe der zweiten Halbzeit drei weitere Ausfälle verkraften, so dass regelkonform abgebrochen wurde.
In einem ungleichen Test zwischen den beiden Bezirksligamannschaften musste das Spiel beim Stand von 5:1 abgebrochen werden. Der SV Untermenzing konnte verletzungsbedingt nur mit 9 Spielerinnen antreten und tat sich in Unterzahl spätestens nach der Halbzeit deutlich schwer, der Hitze in Laufen Herr zu werden. Lediglich im ersten Durchgang wusste die Truppe aus München spielerisch etwas anzubieten, jedoch lagen sie auch dort schon im Ergebnis zurück. Schon nach 6. Spielminuten schepperte es im Gehäuse der Gäste aus München. Ein weiter Ball der SG-Spielerin Jessica Antosch landete bei Sturmführerin Corinna Pöhlmann. Pöhlmann spielte die Ersatztorfrau der Gäste, Julia Spitzauer aus Leobendorf, aus und erzielte den 1:0 Führungstreffer. Wer sonst, außer die letztjährige Spitzentorjägerin der Kreisliga konnte die Führung erzielen. Trotz Unterzahl agierte der Gast äußerst mutig und konnte das ein oder andere Mal spielerisch wertvoll aus dem Mittelfeld agieren. In der 15. Minute allerdings bekam die Defensive das Leder nicht geklärt und Verena Weber wurde der Ball direkt auf den Fuß präsentiert, so dass Weber nichts anderes übrig blieb als auf 2:0 zu erhöhen. Zwei Minuten später jedoch wurden die Gäste für ihr mutiges Spiel belohnt. Marina Klein passte überragend aus dem Mittelfeld durch die Schnittstelle in der Viererkette der Hausherren hindurch, wo Spielführerin Maria Schleindsperger Verteidigerin Carola Nafe schnurstracks davonlief. Schleindsperger schloss in der Folge ohne Abwehrchance für Torfrau Lisa Stöllberger im langen Toreck zum 2:1 Anschluss ab (17.). Immer wieder konnte der SV Untermenzing spielerisch ansehnlich die Löcher in der Abwehrkette aufdecken und gefährliche Aktionen starten, die aber schlussendlich nichts mehr Zählbares einbrachten. Nach knapp halben Stunde ging die Konzentration bei den Gästen langsam der Neige zu und die Heimmannschaft der SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf wusste dies aufgrund ihrer Überzahl auch zu nutzen. Marie Kroiß brachte von der linken Außenbahn das Leder ins Zentrum, wo Corinna Pöhlmann mit ihrem zweiten Treffer das 3:1 erzielte (27.). Der heimischen Spitzensturmkraft gelang in der 33. Minute dann noch der dritte Treffer zum lupenreinen Hattrick. Nach einem Doppelpass mit ihrer Mannschaftskollegin Margit Glück gelang Pöhlmann unbedrängt in die Gästegefahrenzone, wo sie wenige Probleme hatte auf 4:1 zu erhöhen. Langsam aber sicher stellte sich die Sachlage ziemlich klar für die heimische SG dar und der Gast versuchte das Spiel über die Zeit bzw. in die Halbzeitpause zu bringen. Ganz gelang dies dem SVU nicht, denn in der 41. Minute musste Torfrau Athanasia Leontarakis erneut hinter sich greifen. Ziemlich unbehelligt kam Margit Glück nach einem Einwurf von Verena Weber über die Torauslinie in den Strafraum hinein, ließ sich selbst samt Ball in der Folge ein wenig in den Rückraum fallen und netzte flach zum 5:1 ein.
Im zweiten Durchgang verschlissen sich die Kräfte beider Teams zusehends. Die Heim-SG konnte zwar die zahlenmäßige Überlegenheit nun gut ausspielen, aber richtige Effektivität kam nicht mehr auf. Nachdem der SV Untermenzing schon zuvor zwei weitere Spielerinnen verlor, musste Schiedsrichterin Doreen Fitzner in der 67. Minute das Testspiel abbrechen. Aufgrund des dritten Ausfalles konnte der Gast nur noch auf sechs Spielerinnen zurückgreifen, was regelkonform den Abbruch bedeutete.

Margit Glück verrichtete im SG-Mittelfeld viel Arbeit und konnte einige Male den Ball nach vorne treiben. Hier traf sie in der Folge auf Daniela Keml.
Foto: Burgi Mayer für den SV Laufen
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Laufen: Dreier bleibt eben Dreier – das gilt auch für den SV Laufen. Im Nachhinein ist es für das Klassement völlig irrelevant, wie das Spiel war. Dieses war nämlich am Freitagabend gegen den SC Anger in Laufen nicht oberste Klasse. Der SV Laufen erzielte ein Tor mehr als sein Gegner und schob sich zwischenzeitlich auf Platz 1 der Kreisklasse 4.
In den Anfangsminuten drängte der Hausherr, ganz in weiß gekleidet, auf die schnelle Führung gegen weit in der eigenen Hälfte stehende Gäste vom SC Anger. In der 3. Spielminute konnte Gerhard Nafe über rechts durchkommen und flankte in den Strafraum. Der dort postierte Dominik Lindner verfehlte zum Kopfstoß haarscharf. Nur eine Minute später hatte Nafe selbst die Torchance. Nach einem Gassenpass von David Cienskowski setzte sich Nafe gegen Tobias Nitzinger durch, knallte seinen Schuss aber ans Außennetz. Aus der Anfangsüberlegenheit konnte der SV Laufen schlussendlich keinen Nutzen schlagen. Durch eine mittlerweile zurückhaltende Spielweise des SV Laufen kam nach einer Viertelstunde Schlafwagenfußball auf beiden Seiten zustande, wobei der Gast vom SCA unverhofft zu viel mehr Ballkontakten kam als der Gastgeber. Die Chancen in diesem Match hatte allerdings weiterhin der Hausherr, gegen bedenklich offensiv ungefährliche Gegner. Kapitän Florian Hollinger war es, der in der 22. Minute das Mittelfeld öffnete und mit einem Diagonalball Helmuth Putzhammer einsetzte. Putzhammer scheiterte mit seinem Direktversuch vom Strafraumeck um gut einen Meter. Wieder einmal war es in der 30. Minute Gerhard Nafe, der eine weitere Chance für den SVL einleitete. Von links kommend flankte Nafe an den Fünfer, wo zuerst Dominik Lindner verfehlte und im Anschluss David Cienskowski aus kürzester Distanz Keeper Alexander Koch anschoss. Jeder am Laufener Sportgelände glaubte schon an den 0:0 Halbzeitstand als David Cienskowski diesen Gedanken einen Strich durch die Rechnung machte. Sozusagen mit dem Halbzeitpfiff gelang der Führungstreffer. Clever konnte Helmuth Putzhammer den Ball von der rechten Außenbahn ins Zentrum bringen, wo David Cienskowski eiskalt netzte – 1:0.
Im zweiten Durchgang passierte zehn Minuten lang gar nichts auf dem Spielfeld. Aus dem absoluten Nichts hatte dann der SC Anger eine Torchance aufzuweisen. Über einen weiten Ball schlug Laufens Michael Hollinger als letzter Mann darüber, so dass Stefan Plößl unverhofft die Chance hatte Torhüter Thomas Kalcher zu überlupfen. Knapp strich Plößl´s Lupfer am Tor vorbei (55.). In der Folge wurde die Partie ein wenig ruppiger. Auch beim SV Laufen musste, wie schon beim SC Anger im ersten Durchgang mit Andreas Nitzinger, verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Der an diesem Tag für Anger fast unhaltbare Gerhard Nafe musste stark humpelnd das Feld verlassen. Ein möglicher Spielfluss litt unter der aufkommenden Ruppigkeit extrem. Sehr viel fiel aber beiden Teams weiterhin nicht ein, um die zahlreichen Zuschauer zu erfreuen. Der Gast vom SC Anger drängte nun allerdings auf den Ausgleich und versuchte oftmals aus allen Lagen irgendwie das Tor zu treffen. So auch Christian Höglauer, der in der 69. Minute aus der Distanz abzog. Torwart Kalcher konnte den Ball zur Ecke wegklatschen. Irgendwie spürte der SC Anger nun seine Chance, gegen sorglos agierende Hausherren den möglichen Ausgleich zu erzielen. Der SV Laufen musste in dieser Phase oftmals vielfüßig den Spielstand halten. Das Aluminium musste in der 72. Minute für den Gastgeber retten. Korbinian Maier versuchte sich mit einem Freistoß aus 25 Metern am Torerfolg. Der Schuss landete an der Querlatte. Doch nach gut zehn Minuten war dann die angedeutete Drangphase zu Ende und der SV Laufen machte wieder mehr in Richtung Alexander Koch´s Gehäuse. Nach einem Pass von Christian Höhn hätte in der 75. Minute David Cienskowski ziemlich allein auf das gegnerische Gehäuse zulaufen können, doch er entschied sich für die schwierigere Version und scheiterte mit einem Dropkick deutlich. Erneut bekam in der 78. Minute David Cienskowski das Leder aus dem Mittelfeld serviert. Kapitän Florian Hollinger zeichnete sich für diesen Pass verantwortlich. Cienskowski´s Abschluss parierte Alexander Koch und hielt seine Mannen im Spiel. In der Schlussminute hatte David Cienskowski nochmals die Chance, den Hut auf die Partie zu setzen. Michael Hollinger schickte Cienskowski los, doch auch diesmal konnte Alexander Koch parieren.

Dem am Freitagabend chancenreichen David Cienskowski gelang mit dem Pausenpfiff der goldene Treffer gegen einen schwachen SC Anger.
Foto: Michael Scheungrab
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Laufen: SV Laufen Torjäger Thomas Bauer war im C-Klassen-Match gegen den SV Unterwössen 2 der Matchwinner. Durch einen Hattrick konnte er für seine Farben den Heimdreier einfahren. Der SV Unterwössen konnte trotz Bemühungen nicht mehr egalisieren konnte.
Mutiger begann beim C-Klassen-Spiel in Laufen der Gast des SV Unterwössen 2. So kamen auch die ersten Chancen für die Auswärtself zustande. Bereits in der 4. Minute brachte Felix Waack den Ball geschickt durch die Gasse auf den im Abseits stehenden Simon Eisenberger, der im ganzen Match der gefährlichste Akteur der Gäste blieb. Eisenberger scheiterte am gut reagierenden Torwart Alexander Kalb, der den Schuss in Richtung Kreuzeck wegpflückte. In der 9. Minute waren Eisenberger und Kalb erneut die Protagonisten. Das Leder schlitterte zuvor durch Freund und Feind hindurch und Kalb konnte den Schuss von Eisenberger zur Ecke klären. Die erste Torchance der Hausherren führte dann allerdings zum jähen Ende der Unterwössener Angriffsbemühungen und zugleich zur 1:0 Führung für den SVL. Michael Niedermeier konnte diese Chance kreieren. Seine Flanke fälschte Thomas Mariacher ab, so dass Thomas Bauer mit Wucht zur 1:0 Führung einschießen konnte. Nach Laufens Führung plätscherte die Partie gut eine halbe Stunde so dahin, bevor den Gästen der Ausgleich gelang. Ein Freistoß von der Außenbahn wurde von Laufens Marco Lindner abgefälscht und in der Folge rutschte das Leder unter Keeper Kalb hindurch zum 1:1.
Der SV Laufen wusste jedoch früh in der zweiten Halbzeit den alten Spielstand herzustellen. Nach einem Eckball von Michael Niedermeier setzte Thomas Bauer zum Flugkopfball an und vollendete diesen im kurzen Toreck zur abermaligen Laufener Führung – 2:1 (50. Minute). Nur zwei Minuten darauffolgenden blieb Schiedsrichter Tobias Spitzauer nichts anderes übrig als gegen die Gäste des SV Unterwössen einen Strafstoß zu verhängen. Maximilian Beilhack wusste sich in höchster Not am eigenen Fünfmetereck nicht anders zu helfen, als Laufens Spielführer Maximilian Schmidt zu Boden zu bringen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Thomas Bauer sicher zum 3:1. Der dritte Treffer des Laufener Torjägers in dieser Partie. Für den Rest der Partie war es den Zuschauern eher vorbehalten, sich über an einem Mittelfeldkick zu erfreuen. Nur der SV Unterwössen hatte noch die ein oder andere gefährliche Torchance im Köcher. Nach 55. Minute erreichte Simon Eisenberger ein Linienpass. Aus kurzer Distanz testete Eisenberger Kalbs Reaktionsschnelligkeit und unterlag bei diesem Versuch, denn Laufens Torwart wehrte per Fußabwehr ab. Doch lange konnte auch Kalb den zweiten Treffer der Gäste nicht verhindern. Ein langer Pass von Alexander Haslreiter fand Simon Eisenberger, der diesmal das Duell gegen Kalb gewann und aus spitzem Winkel den Ball in den Maschen unterbringen konnte – 3:2. In der Nachspielzeit sah Laufens Eigentorschütze Marco Lindner wegen einer Unsportlichkeit die zweite Gelbe Karte des Tages und musste daraufhin einige Sekunden vor seinen Mannschaftskollegen die Dusche aufsuchen. Am Ergebnis änderte dies nichts mehr.

Mit einem Hattrick eliminierte Laufens Torjäger Thomas Bauer fast im Alleingang die Gästebemühungen und sicherte für seine Farben den Heimdreier in Laufen.
Foto: Michael Scheungrab für den SV Laufen
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Laufen: Schon am Freitagabend treten die Laufener Herrenmannschaften in Laufen zu ihren nächsten Pflichtspielen an. Um 18 Uhr empfängt die Erste den SC Anger, darauffolgend die 2. Mannschaft der Salzachstädter den SV Unterwössen 2. Es gilt nicht nur den positiven Trend fortzusetzen, sondern auch negative Erinnerungen an den SC Anger wegzufegen.
Einen kleinen Lauf und keinesfalls einen Fehlstart verzeichnet derzeit die 1. Mannschaft des SV Laufen in der Kreisklasse 4. Zwei Unentschieden und ein Sieg bedeuten derzeit das obere Mittelfeld in der neuen Liga. Einen 1:1 gegen den TSV Fridolfing folgte ein sattes 4:0 gegen den TSV Bad Reichenhall und ein durchaus glückliches aber gewünschtes 1:1 Unentschieden in der vergangenen Woche beim SB Chiemgau Traunstein 2. Beachtlich ist, dass sich die Mannschaft von Trainer Hermann Lindner in dieser Spielzeit deutlich stabiler darstellt und auch die Defensive mehr unter Kontrolle hat. Dies macht den Offensivleuten auch die Arbeit in Richtung gegnerischem Tor einfacher und so kann man auch mal „in aller Ruhe“ einen Rückpass in die eigene Defensivreihe wagen. Am Freitagabend um 18 Uhr empfängt man nun den SC Anger. An diesen Club hat man in Sachen Pflichtspielen viele negative Erinnerungen aufzuarbeiten. In der letzten gemeinsamen Kreisklassensaison, vor genau 2 Jahren, unterlag der SV Laufen in Anger 0:7 und auf heimischen Gelände 2:9 – ein Desaster allemal. Dieses Desaster möchte man am Freitagabend aus den Köpfen fegen und den derzeit positiven Trend fortsetzen. Denn so gefährlich scheint der SC Anger nicht mehr zu sein. Sie hatten vergangene Woche nach zwei vorangegangenen Niederlagen zum Saisonauftakt spielfrei. Langsam aber sicher muss der Gast aus Anger am Freitag wohl punkten, doch könnte man von Seiten des SV Laufen auf diesen Angerer Wunsch geflissentlich verzichten. Alle Duelle seit November 2012 konnte der SC Anger mehr oder weniger für sich entscheiden. Ein einziges Unentschieden eben im November 2012 stehen vier Angerer Siege gegenüber, die auch wie oben beschrieben durchaus in einer entspannten Höhe ausfielen. Das letzte Aufeinandertreffen fand in der Frühjahrsvorbereitung in diesem Jahr in Laufen statt. Hier siegte der SC Anger mit 2:1. Den Treffer damals für den SVL erzielte Gerhard Nafe. Den Angerer Doppelpack netzte Johann Jahn. Das Torverhältnis von 6:24 zu Ungunsten des SV Laufen sollte die Hausherren am Freitag noch zusätzlich anspornen, dieses deutlich zu verbessern. Der letzte Laufener Sieg im Übrigen fand am 21. August 2011 in der Kreisliga 2 statt. In Anger siegte dabei der von Manfred Abfalter trainierte SV Laufen 2:1. Zeit wird´s also allemal die Bilanz gegen den SC Anger aufzubessern – welcher Tag wäre dazu besser geeignet als der kommende Freitagabend (25. August) um 18 Uhr an der Freilassinger Straße in Laufen.
Der SV Laufen 2 unter Trainer Hans Obermayer schwimmt derzeit ebenfalls auf einer positiven Welle dahin. Einem 5:2 Auswärtssieg beim FAD SC Weißbach folgte ein 0:0 Remis gegen den SV Ruhpolding und erneut ein Auswärtssiege (2:1) beim TSV 1896 Freilassing, welcher am letzten Samstag eingefahren wurde. Obwohl noch einiges hakt, wie live bei den Spielen der Zweiten zu sehen ist, klappt doch der Ergebnisdienst der Rese fast optimal. Wenn sich die Laufener Zweite also in den nächsten Spielen noch mehr stabilisiert, kann man durchaus die Hoffnungen untermauern, bis zum Schluss um den Aufstieg in die B-Klasse mitzuspielen. Der SV Unterwössen 2, für den SV Laufen ein ziemlich unbekannter Gegner, kann keinesfalls von einem optimalen Saisonstart sprechen. Zweimal musste man als Verlierer vom Platz gehen und steht mit 0 Punkten als Drittletzter des Klassements in der Abrechnung. Auch Unterwössen, ähnlich wie der SC Anger davor, sollte langsam punkten und sich in die Klasse „eingrooven“. Doch dem steht der SV Laufen 2 entgegen, der im Flutlichtspiel am Freitagabend, den 25. August 2017 um 20 Uhr seine positive Serie fortsetzen will.

SVL-Akteur Helmuth Putzhammer (in rot) möchte sich mit seinen Teamkameraden gegen den SC Anger endlich punkteträchtig durchsetzen.
Foto: Archiv Reichenhaller Tagblatt
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Laufen: Duell der Enttäuschten wäre einen Hauch zu hoch gegriffen. Nichtsdestotrotz treffen am Samstag in Laufen zwei Damenmannschaften aufeinander, die bisher keine erfolgreichen Testspiele absolviert haben. Die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf empfängt um 11 Uhr den SV München-Untermenzing.
Die SG Fridolfing/Laufen/Leobendorf, Bezirksligist, hatte es bisher in der Vorbereitung immer mit Bezirksoberligisten zu tun. Gegen die DJK Otting unterlag man mit 0:2 und gegen die DJK Traunstein hagelte es eine 1:7 Niederlage. Den Treffer für die SG erzielte Deborah Hufnagl. Gegen den SV München-Untermenzing, der sich an diesem Wochenende in Burghausen befindet, möchte man es von Seiten der SG deutlich besser machen. Auch die Untermenzinger treten in diesem Jahr in einer Bezirksliga an und sind somit ligagleich mit der SG. Die Trainer Kaindl und Thanbichler waren mit dem Auftritt gegen Traunstein nur bedingt zufrieden, denn ein solches Ergebnis brauche es nicht mal in der Vorbereitung. Schwachstellen abstellen, Stärken noch stärker machen, dann sollte es mal über 90 Minuten bei den Damen besser laufen.
Auch der SV München-Untermenzing konnte bisher kein Testspiel erfolgreich bestreiten. Beim FC Forstern II unterlag man 0:4, wenig später auf eigenem Rasen dem SV Wörnitzstein-Berg mit 1:2. Den Treffer im Heimtest erzielte Annika Greß. Auch die Untermenzinger wollen nun in der Vorbereitungsphase, die noch gut zwei Wochen anhalten wird, langsam in die Spur finden. Ohne Ambitionen werden die Gäste keinesfalls anreisen und sicher mit Mut an die Sache gehen.
Denselben Mut erwarten die treuen Zuschauer der SG auch am Samstagmittag, den 26. August 2017 um 11 Uhr von ihren „Mädels“. Dieses Match bedeutet den letzten Heimtest für die Damen. Das letzte Spiel in der Vorbereitung findet am 3. September beim VfL Waldkraiburg statt, bevor dann eine Woche später der Ernstfall in der Bezirksliga beginnt.

Die heimischen Spielerinnen Verena Weber (Mitte am Ball) und Marie Kroiß (links) wollen mit Mut einen erfolgreichen Test gegen den SV Untermenzing abliefern.
Foto: Peter Huber für den SV Laufen
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Laufen: Nach einer äußerst lehrreichen Hinrunde gegen Mannschaften aus dem inneren Kreis der Region, konnte der SV Laufen im E1-Jugendbereich erst in der Frühjahrsrunde „freier atmen“. Gegen weitaus entferntere Gegner, die auch spielstärkentechnisch besser zum SVL passten, lief es deutlich besser und man schaffte mit dem Turniersieg des eigenen Turniertages sogar einen versöhnlichen und sehr guten Abschluss.
Der Jahrgang 2006 des SV Laufen hatte im ersten Halbjahr der Saison 2016/2017 ein Lehrhalbjahr hinter sich zu bringen. Gegen Mannschaften aus dem inneren Regionskreis reichte es für die Mannen der Salzachstädter lediglich zu einem Dreier. Bei fünf Niederlagen und keinem Unentschieden landete der SV Laufen gemeinsam mit dem SV Saaldorf und der SG Oberteisendorf/Teisendorf auf den hinteren Plätzen der Ruperti Gruppe 2 und durfte im Frühjahr in einer unteren Gruppe antreten. Mit 11:29 Toren allerdings stand man zumindest im Defensivbereich nicht allzu schlecht da. Mit 29 Gegentoren rangierte Laufens E1-Jugend auf Platz 4 des Klassements (Endplatzierung Platz 5), doch mit lediglich 11 geschossenen Toren war man in dieser Statistik Schlusslicht der Liga.
In der Frühjahrsrunde Gruppe 5 lief es dann deutlich besser in allen Bereichen. Gegen spielstärkentechnisch dem SV Laufen näherliegenden Teams holte die Truppe von Trainer Helmut Gschaider hinter dem TuS Kienberg den Vizemeistertitel. Lediglich ein Unentschieden zu viel verhinderte Laufens Meistertitel. Mit 40 geschossenen Toren rangiert man in der Offensivstatistik gemeinsam mit Meister Kienberg auf dem 3. Platz der Frühjahrsrunde, während 18 kassierte Treffer gemeinsam mit dem TSV Waging hinter dem TSV Palling den zweitbesten Wert aufwiesen. Die beste Offensivmannschaft der Frühjahrsrunde war dabei mit Abstand (54 Treffer) die SG Kay/Tengling/Taching, die aber im Schlussklassement mit 13 Punkten „nur“ den 3. Platz einstrich. Hinten gewinnt man Meisterschaften, vorne Spiele – so ganz wollte diese Fußballweisheit bei den E1-Junioren in der Frühjahrsrunde Ruperti 05 dann doch nicht aufgehen.
Zum Abschluss des Jahres konnte der SV Laufen 1 dann aber nochmal richtig aufhorchen. In einem Einladungsturnier auf eigenem Rasen gelang den Salzachstädtern der Turniersieg. Sie platzierten sich dabei vor den Teams des SV Saaldorf, SK Oberndorf, TSV Fridolfing und SV Gendorf Burgkirchen. Damit gelang dem SVL in dieser Altersklasse ein guter und versöhnlicher Abschluss der wechselhaften Halbjahre in der Saison 2016/2017.
Die SVL-Ergebnisse der Herbstrunde E1-Gruppe Ruperti 02:
SV Laufen – SV Saaldorf 1:2; SV Laufen – TSV Petting 0:10; SG Oberteisendorf/Teisendorf – SV Laufen 3:6; SC Anger – SV Laufen 3:2; ESV Freilassing – SV Laufen 3:0 und SV Laufen – BSC Surheim 2:8.
Die Endtabelle der E1-Gruppe Ruperti 02 Herbstrunde:

Die SVL-Ergebnisse der Frühjahrsrunde E1-Gruppe Ruperti 05:
TSV Palling – SV Laufen 2:2; SV Laufen – SG Oberteisendorf/Teisendorf 11:4; SV Laufen – TSV Stein/St. Georgen 7:2; TuS Kienberg – SV Laufen 3:3; SV Laufen – SG Kay/Tengling/Taching 5:4; SV Laufen – TSV Waging 4:3 und SV Surberg – SV Laufen 0:8.
Die Endtabelle der E1-Gruppe Ruperti 05 Frühjahrsrunde:

Die E1-Junioren der abgelaufenen Saison 2016/2017:

Stehend von links: Trainer Helmut Gschaider, Fynn Weixler, Michael Schaider, Nicolas Eckharter, Jonas Schauer, Simon Frimmel und Benedikt Helmel.
Knieend von links: Denis Lohwieser, Andre Fischer und Tommy Mayer
Foto: Rudolf Eckharter für den SV Laufen
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