SV Laufen – Fußballverein in Laufen an der Salzach
"Des Glück is a Vogerl !" - SV Laufen kämpft vergeblich um Punkte
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Laufen/Grabenstätt: „Das Glück is a Vogerl“, wusste schon Fußballlegende Franz Beckenbauer. Beim SV Laufen scheint sich dieses Vogerl derzeit allerdings nur selten niederzulassen. Auch beim Gastspiel gegen den Aufsteiger SG Chieming/Grabenstätt blieb der erhoffte Befreiungsschlag aus. Mit 2:4 (0:1) mussten sich die Salzachstädter geschlagen geben. Dabei erzählt das Ergebnis nur einen Teil der Geschichte. Denn die Mannschaft von Trainer Brandl zeigte in einigen Phasen durchaus eine angenehme Vorstellung, erarbeitete sich gute Möglichkeiten und bewies insbesondere in der Schlussphase Moral. Dass am Ende dennoch die Gastgeber jubelten, lag weniger an einer spielerischen Überlegenheit als vielmehr an deren konsequenter Chancenverwertung und einigen folgenschweren Unachtsamkeiten auf Laufener Seite. So blieb ein Auftritt unbelohnt, der durchaus Hoffnung für die kommenden Aufgaben machen könnte.
Die Gäste aus der Salzachstadt fanden vielversprechend in die Begegnung. Kaum war eine Minute gespielt, setzte sich Julian Draak über die halbrechte Seite durch und suchte den Abschluss. Sein Schuss geriet allerdings zu zentral, sodass SG-Schlussmann Franz Xaver Peikert sicher zupacken konnte. Doch auch die Hausherren meldeten früh ihre offensiven Ansprüche an. Nach einem Zuspiel durch die Schnittstelle der Laufener Abwehr tauchte Felix Schrobenhauser völlig frei vor dem Tor auf, setzte seinen Abschluss jedoch neben das Gehäuse. In der Folge entwickelte sich eine weitgehend ausgeglichene Kreisklassenpartie, in der beide Mannschaften ihre Möglichkeiten suchten. Die erste entscheidende Szene gehörte schließlich den Gastgebern. In der 22. Minute erreichte ein langer Ball Elias Lex, der das Leder trotz leichter Bedrängnis zu Christian Weixelbaum weiterleiten konnte. Dieser ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und schob zum 1:0 ein. Ein bitterer Moment für die Gäste, die bis dahin ordentlich mitgespielt hatten. Nur drei Minuten später wäre beinahe der zweite Gegentreffer gefallen. Nach unzureichender Rückwärtsbewegung auf Laufener Seite gelangte eine flache Hereingabe von links zum völlig freistehenden Finn Stücher. Dieser hatte eigentlich alle Möglichkeiten, scheiterte mit seinem zu unplatzierten Abschluss jedoch an SVL-Torhüter Thomas Böhm. Der Laufener Schlussmann bewahrte seine Mannschaft damit vor einem frühen Zwei-Tore-Rückstand. Die Brandl-Elf benötigte einige Minuten, um diesen Rückschlag zu verarbeiten. Anschließend fanden die Gäste aber wieder besser zu ihrem Spiel, suchten mutiger den Weg nach vorne und erarbeiteten sich vielversprechende Möglichkeiten. In der 33. Minute gelangte eine halbhohe Flanke zu Gabriel Öllerer, der per Kopf auf Simon Maier weiterleitete. Dessen Abschluss fehlte zwar der letzte Druck, dennoch musste ein SG-Verteidiger unmittelbar vor der Torlinie klären. Noch näher kam Laufen dem Ausgleich in der 39. Minute. Eine Ecke von Julian Draak fand den Kopf von Gabriel Öllerer, dessen Aufsetzer Torhüter Peikert gerade noch an den Pfosten und von dort ins Toraus lenken konnte. Der Ausgleich lag nun durchaus in der Luft. Allerdings blieb auch die SG Chieming/Grabenstätt gefährlich. Beide Mannschaften hatten nicht nur mit dem jeweiligen Gegner, sondern auch mit dem tiefen Rasen und zunehmend unangenehmen Witterungsbedingungen zu kämpfen. Aufkommender Wind und erste Regenschauer erschwerten ein geordnetes Kombinationsspiel. Kurz vor dem Pausenpfiff bot sich den Hausherren nochmals eine hochkarätige Gelegenheit. Nach einem Laufener Ballverlust im Mittelfeld schaltete die SG blitzschnell um. Die Innenverteidigung der Gäste sah sich weitgehend auf sich allein gestellt. Felix Schrobenhauser trieb den Ball nach vorne und bediente den freistehenden Florian Schwarz. Doch erneut war Thomas Böhm zur Stelle und verhinderte mit einer starken Parade einen weiteren Gegentreffer. So ging es mit einem knappen 1:0 für die Gastgeber in die Kabinen. Ein Zwischenstand, der angesichts der Chancen auf beiden Seiten durchaus auch anders hätte ausfallen können.
Was sich die Laufener für den zweiten Durchgang vorgenommen hatten, erhielt bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff einen empfindlichen Dämpfer. Ein langer Ball entlang der Außenlinie brachte die SG in eine aussichtsreiche Position. Der Laufener Gegenspieler konnte das Tempo nicht mitgehen, sodass die anschließende Flanke präzise bei Christian Zenz landete. Dieser vollendete zum 2:0 (47.). Wieder einmal musste der SV Laufen einem Rückstand hinterherlaufen. Doch wer glaubte, die Salzachstädter würden sich ihrem Schicksal ergeben, sah sich getäuscht. Die Gäste blieben bemüht, suchten weiterhin offensive Lösungen und bekamen in der 57. Minute die große Gelegenheit, den Anschluss herzustellen. Karl Seger wurde im Strafraum der Hausherren zu Fall gebracht. Schiedsrichter Markus Geithner entschied folgerichtig auf Strafstoß. Gabriel Öllerer übernahm die Verantwortung und trat an, doch SG-Torhüter Franz Xaver Peikert parierte. Es war eine jener Szenen, die sinnbildlich für die derzeitige Situation des SV Laufen stehen: Die Möglichkeit war vorhanden, der Wille ebenfalls – doch im entscheidenden Augenblick fehlte das nötige Quäntchen Glück beziehungsweise die letzte Konsequenz. Nach dem vergebenen Strafstoß verlor die Begegnung zunächst an Tempo. Rund 20 Minuten lang blieben nennenswerte Höhepunkte weitgehend aus. Stattdessen rückte das Wetter immer stärker in den Mittelpunkt. Der Wind frischte auf, dunkle Wolken zogen über den Sportplatz und der Regen setzte zunehmend ein. Ausgerechnet als die äußeren Bedingungen immer ungemütlicher wurden, erwachte beim SV Laufen neuer Tatendrang. In der 77. Minute gelang endlich der verdiente Anschlusstreffer. Ein gut getimter Pass erreichte Julian Draak, der den einlaufenden Gabriel Öllerer mustergültig bediente. Dieser ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und verkürzte auf 2:1. Plötzlich war die Partie wieder offen. Die Laufener hatten sich für ihre Bemühungen belohnt und schöpften neue Hoffnung, doch die Freude währte nur kurz. In der 81. Minute segelte ein weiter Ball in den Strafraum der Gäste. Dort behinderten sich ein Laufener Verteidiger und Torhüter Thomas Böhm unglücklich gegenseitig. Elias Lex erkannte die Situation blitzschnell, nutzte das Missverständnis und stellte auf 3:1. Die Rothosen ließen die Köpfe nicht vollends hängen und warfen in der Schlussphase etwas nach vorne. Zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit wurde dieser Einsatz erneut belohnt. Nach einem Einwurf behauptete sich Gabriel Öllerer im gegnerischen Strafraum und legte den Ball überlegt in den Rückraum. Dort stand Thomas Feil goldrichtig und jagte das Leder sehenswert in den Winkel. Mit seinem Treffer zum 3:2 (88.) brachte er die Gäste nochmals in Schlagdistanz. Ein Tor, das nicht nur technisch überzeugte, sondern auch den aufkommenden Kampfgeist der Laufener unterstrich. Nun wurde deutlich, dass auch die Hintermannschaft der SG Chieming/Grabenstätt unter Druck keineswegs unverwundbar war. Die Salzachstädter hatten nochmals Hoffnung auf einen Punktgewinn und versuchten, in den verbleibenden Minuten etwas zu reißen. Doch der späte Ausgleich sollte nicht mehr gelingen. Stattdessen nutzten die Gastgeber die sich bietenden Räume zu einem letzten Gegenangriff. Über die rechte Seite wurde der Ball nach vorne getragen. Die Laufener Defensive konnte die anschließende Flanke nicht verhindern, die am langen Pfosten den völlig freistehenden Elias Lex erreichte. Dieser blieb vor Thomas Böhm abgeklärt und schob zum 4:2-Endstand ein. Damit war eine Begegnung entschieden, in der sich der SV Laufen trotz aller Rückschläge bis zuletzt gegen die drohende Niederlage gestemmt hatte.
Am Ende stand für den SV Laufen eine weitere Niederlage, die angesichts des Spielverlaufs erneut bitter ausfiel. Vier Gegentore sprechen eine deutliche Sprache und zeigen, dass die Salzachstädter insbesondere im Defensivverhalten und bei der Absicherung gegnerischer Angriffe weiterhin an sich arbeiten müssen. Zu häufig wurden eigene Unachtsamkeiten von den Gastgebern konsequent bestraft. Die SG Chieming/Grabenstätt war an diesem Tag nicht deutlich überlegen, aber in den entscheidenden Momenten abgeklärter und effizienter. Genau darin lag letztlich der Unterschied. Für den SV Laufen gilt es nun, die positiven Erkenntnisse mitzunehmen und die individuellen Fehler zu reduzieren. Franz Beckenbauers Glücksvogerl mag derzeit einen großen Bogen um die Salzachstadt machen. Doch wenn der Einsatz noch mehr nach oben geschraubt wird, die Konsequenz mehr Präzision findet kann der SV Laufen selbst dafür sorgen, dass es bald wieder einen Grund zum Jubeln gibt. Und vielleicht findet dann auch das Glücksvogerl seinen Weg zurück nach Laufen.
Bildtext: Marco Freimanner vom SV Laufen machte vor allem im ersten Durchgang auf sich aufmerksam (Foto: Schmidbauer).
Ein halbes Jahrhundert und länger dem SV Laufen die Treue gehalten
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Laufen. Es sind Menschen, die einem Verein über Jahrzehnte hinweg die Treue halten, die seine Geschichte mittragen und ihm ein unverwechselbares Gesicht geben. Im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung rückte der SV Laufen 1927 e.V. deshalb all jene in den Mittelpunkt, die dem Traditionsverein seit 25, 30, 40, 50 oder sogar 60 Jahren verbunden sind und würdigte diese Mitglieder mit Ehrungen. Die Ehrungen waren ein besonderer Ausdruck der Wertschätzung und Dankbarkeit, denn jahrzehntelange Vereinstreue hat in der jetzigen Zeit wohl noch mehr als früher einen unschätzbaren Wert.
60 Jahre Treue – eine außergewöhnliche Verbundenheit: Eine ganz besondere Würdigung galt Kurt Bobaz, der dem SV Laufen seit beeindruckenden 60 Jahren die Treue hält. Sechs Jahrzehnte Vereinszugehörigkeit – das bedeutet unzählige sportliche Erinnerungen, viele Veränderungen und Generationen von Sportlerinnen und Sportlern, die in dieser Zeit das Vereinsleben geprägt haben. Der Geehrte selbst konnte bei der Jahreshauptversammlung nicht anwesend sein und wird von den Vorständen bei nächster Gelegenheit seine Auszeichnungen erhalten.
Ein halbes Jahrhundert Teil der Vereinsfamilie: Nicht weniger bemerkenswert ist die Treue jener Mitglieder, die bereits seit 50 Jahren dem SV Laufen angehören. Ein halbes Jahrhundert – das ist eine Zeitspanne, in der aus jungen Sportlern Familienväter und Großväter geworden sind, in der sportliche Erfolge gefeiert, Niederlagen gemeinsam getragen und zahlreiche Freundschaften geschlossen wurden. Für diese außergewöhnliche Vereinstreue wurden Johann Alt, Herbert Baur, Konrad Ehinger, Rudolf Ehinger, Josef Hollinger, Heinz Mößmer, Christian Resch, Franz Schauer und Ottmar Scheurer geehrt.
Vier Jahrzehnte fest mit dem SV Laufen verbunden: Auch 40 Jahre Vereinszugehörigkeit sind ein bemerkenswertes Jubiläum. Für diese langjährige Treue wurden Erich Althammer, Hermann Braunsperger, Norbert Eberherr, Dr. Joachim Lang, Lothar Mathiak, Martin Mühlthaler, Frank Obermaier, Ludwig Rehrl, Franz Sailer und Robert Speigl ausgezeichnet.
Dank und Anerkennung für 30 und 25 Jahre Mitgliedschaft: Ein herzliches Dankeschön galt ebenso jenen Mitgliedern, die dem SV Laufen seit drei Jahrzehnten verbunden sind. Für 30 Jahre Vereinstreue wurden Michael Berger, Steffen Degenhardt, Dr. Matthias Leistner, Armin Mühlfellner, Thomas Rehrl, Werner Rottmayr und Michael Scheungrab gewürdigt.
Auf stolze 25 Jahre Mitgliedschaft können Christian Fulde, Johann Kirchhofer, Andreas Leistner, Georg Lohwieser, Stefan Mühlfelder, Michael Niedermeier, Benjamin Puffer, Antonio Perez, Alexander Reubold, Peter Schifflechner und Herbert Speigl zurückblicken. Auch ein Vierteljahrhundert Vereinszugehörigkeit ist ein schönes Zeichen der Beständigkeit und ein wichtiger Grund, Danke zu sagen.
Die Ehrungen machten einmal mehr deutlich, dass ein Sportverein weit mehr ist als der Ort, an dem trainiert und um Punkte gekämpft wird. Er ist ein Stück Heimat, ein Treffpunkt der Generationen und für viele Menschen eine Gemeinschaft, die sie ein Leben lang begleitet. Allen Jubilaren gebührt ein aufrichtiger Dank für ihre außergewöhnliche Verbundenheit. So waren die Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung ein schöner und vor allem würdiger Abschluss der Versammlung der Sportler.
Bildtext: 50 Jahre im Sportverein Laufen sind umrahmt von den Vorständen Josef Hollinger, Rudi Ehinger, Ottmar Scheurer, Christian Resch und Johann Alt
Dein SVL-Wochenende: Ein Wochenende der Wahrheit
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Laufen: Bei den einen brennt ein wenig die Hütte, bei den anderen winkt die Tabellenführung! Wenn der SV Laufen vom 23. bis 25. Oktober 2026 auf Tore- und Punktejagd geht, könnten die Gegensätze kaum größer sein. Während die erste Herrenmannschaft nach dem nächsten bitteren Rückschlag dringend den Befreiungsschlag braucht, mischen die Nachwuchskicker im Kampf um die Tabellenspitze kräftig mit. Die zweite Herrenmannschaft will ihren Platz an der Sonne verteidigen, die Damen haben einen vermeintlich lösbaren Gegner vor der Brust. Insgesamt stehen zehn Meisterschaftsbegegnungen und ein Kinderfußball-Festival auf dem Programm. Es geht um Wiedergutmachung, große Träume und die Frage: Wer hält dem Druck stand, wenn es am Wochenende richtig ernst wird?
Den ersten echten Kracher gibt es bereits am Freitag, 23. Oktober, um 17 Uhr auf der Sportanlage an der Freilassinger Straße. Dort empfangen die C-Junioren der SG Laufen/Leobendorf den TSV Siegsdorf zum absoluten Gipfeltreffen der Kreisklasse. Erster gegen Zweiter – mehr Spitzenspiel geht kaum! Die Gäste führen die Tabelle mit 15 Punkten aus fünf Begegnungen an, doch die heimische Spielgemeinschaft sitzt ihnen mit 13 Zählern unmittelbar im Nacken. Besonders beeindruckend ist dabei die Defensivbilanz der Laufener: Gerade einmal zwei Gegentore bei 21 eigenen Treffern sprechen eine deutliche Sprache. Beide Mannschaften sind noch ungeschlagen, Siegsdorf sogar verlustpunktfrei. Mit einem Heimsieg könnte die SG den Konkurrenten überholen und selbst an die Spitze stürmen. Die Voraussetzungen für einen heißen Fußballnachmittag könnten kaum besser sein. Nur zwei Stunden später wird es auch für die Damen ernst. Um 19 Uhr gastiert die SG TSV Fridolfing/SV Laufen in der Frauen-Kreisliga bei der SG SC Rechtmehring/DJK SV Oberndorf. Die Ausgangslage scheint eindeutig: Die Gäste stehen mit sieben Punkten auf Rang fünf, während die Gastgeberinnen mit nur einem Zähler und bereits 30 Gegentreffern den achten Tabellenplatz belegen. Doch gerade solche Begegnungen bergen ihre eigenen Gefahren. Wer den Gegner unterschätzt, kann schnell eine böse Überraschung erleben. Für die Damen-Spielgemeinschaft bietet sich jedenfalls eine ausgezeichnete Gelegenheit, das Punktekonto aufzubessern und den Blick wieder stärker nach oben zu richten.
Am Samstag, 24. Oktober, gehört die große Bühne zunächst den jüngeren Talenten. Bereits um 10 Uhr empfängt die zweite E-Jugend des SV Laufen den SV Leobendorf II zum Nachbarschaftsduell. Die jungen Rot-Weißen haben zuletzt mit einem überzeugenden 5:1-Auswärtssieg beim TSV Petting II aufhorchen lassen und wollen an diese Leistung anknüpfen. Mit Leobendorf wartet nun ein Gegner aus dem unteren Tabellenbereich. Gleichzeitig muss die D1-Jugend der SG Leobendorf/Laufen beim TSV Petting antreten. Für die Spielgemeinschaft, die nach fünf Begegnungen erst einen Punkt verbuchen konnte, bietet sich gegen den ebenfalls im Tabellenkeller stehenden Gastgeber eine wichtige Gelegenheit, endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern. Um 11 Uhr folgt das Heimspiel der ersten E-Jugend gegen den SV Kirchanschöring. Neun Punkte haben die Laufener bereits gesammelt, während die Gäste noch auf ihren ersten Zähler warten. Auf dem Papier spricht einiges für die Hausherren, doch auch hier muss die Entscheidung erst auf dem Rasen fallen. Besondere Luft herrscht dagegen bei der ersten Herrenmannschaft. Um 14 Uhr muss das Team von Trainer Andreas Brandl bei der SG Chieming/Grabenstätt auf der Sportanlage in Grabenstätt antreten. Nach dem ernüchternden 1:1 gegen das sieglose Schlusslicht SV Ruhpolding ist die Stimmung rund um die sportliche Situation der Laufener nicht mehr so entspannt wie zur Saisonanfangsphase als der SV Laufen bis auf Platz 3 des Klassements stürmte. Wieder reichte es nicht zum erhofften Dreier, wieder blieben wichtige Punkte liegen. Gegen Ruhpolding hatte Sebastian Hager die Rot-Weißen zwar in Führung gebracht, doch ein früher Gegentreffer nach der Pause und eine insgesamt über weite Strecken nicht ausreichende Vorstellung verhinderten den Befreiungsschlag. Seit mittlerweile fünf Begegnungen wartet die Brandl-Elf auf einen Sieg. Besonders bitter: Mit dem Unentschieden gegen den Tabellenletzten verpasste Laufen die große Chance, sich im Klassement etwas Luft zu verschaffen. Und jetzt wartet ausgerechnet ein Gegner, der in der oberen Tabellenregion mitmischt! Aufsteiger Chieming/Grabenstätt hat sich mit einer torhungrigen Offensive und bislang sechs Siegen aus zehn Partien in der Spitzengruppe festgesetzt. Ein Selbstläufer wird die Reise nach Grabenstätt also ganz sicher nicht. Für den SV Laufen geht es längst nicht mehr allein um schöne Spielzüge oder gute Ansätze. Es geht um Punkte, Selbstvertrauen und die dringend notwendige Trendwende. Die Mannschaft hat mit Spielern wie Gabriel Öllerer, Julian Draak und Sebastian Hager durchaus offensive Qualität in ihren Reihen. Doch diese Qualität muss endlich wieder über 90 Minuten in Zählbares umgemünzt werden. Die entscheidende Frage lautet: Zeigt Laufen endlich die nötige Konsequenz oder geht die Negativserie in die nächste Runde? Auch abseits dieses richtungsweisenden Kreisklassen-Duells ist am Samstagnachmittag einiges geboten. Die F-Junioren des SV Laufen nehmen ab 14.15 Uhr am Kinderfußball-Festival bei der DJK Weildorf teil. Hier stehen vor allem Spielfreude, viele Ballkontakte und das gemeinsame Fußballerlebnis im Mittelpunkt. Am Abend könnte es dann gleich doppelt spannend werden. Um 18.45 Uhr gastieren die A1-Junioren der SG Laufen/Leobendorf beim FC Bischofswiesen. Die Bilanz der jungen Spielgemeinschaft ist beeindruckend: fünf Spiele, fünf Siege, 15 Punkte und Platz eins in der Kreisklasse! Während die Gastgeber mit sechs Punkten im Tabellenmittelfeld stehen, wollen die Laufener ihren makellosen Saisonlauf fortsetzen. Mit einer konzentrierten Vorstellung soll der nächste Dreier her und die Tabellenführung weiter gefestigt werden. Doch auch ein Spitzenreiter bekommt seine Punkte nicht geschenkt. Um 19 Uhr steht schließlich die zweite Herrenmannschaft im Mittelpunkt. Für den SV Laufen II geht es in der C-Klasse 7 zum TSV Tengling II. Die Ausgangslage ist vielversprechend: Mit 16 Punkten aus sieben Begegnungen führt die Laufener Reserve die Tabelle an. Fünf Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage zeigen, wie gut sich die Mannschaft bislang präsentiert hat. Allerdings sitzt die Konkurrenz dicht im Nacken. Der Gastgeber aus Tengling liegt mit zehn Punkten ebenfalls noch in Reichweite der vorderen Plätze und dürfte dem Spitzenreiter das Leben schwer machen wollen. Für Laufen II bietet sich die Gelegenheit, ein weiteres Ausrufezeichen im Kampf um die Meisterschaft zu setzen und nach der jüngsten Niederlage in Marquartstein wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.
Der Sonntag, 25. Oktober, gehört schließlich noch einmal dem Nachwuchs. Um 10 Uhr empfängt die zweite D-Jugend der SG Leobendorf/Laufen die DJK Traunstein. Die bisherige Saison verlief für die Spielgemeinschaft mit drei Punkten aus fünf Begegnungen schwierig. Traunstein liegt mit sieben Zählern vor den Gastgebern. Für die jungen Salzachstädter geht es deshalb darum, mit Einsatz, Zusammenhalt und einer konzentrierten Mannschaftsleistung wieder Selbstvertrauen zu tanken. Den Schlusspunkt des Fußballwochenendes setzt um 14 Uhr die zweite A-Jugend der SG Laufen/Leobendorf, welche die SG Ruhpolding/Inzell empfängt. Die heimische Neunermannschaft tritt in ihrer Gruppe außer Wertung an, möchte sich aber dennoch gegen den Tabellendritten bestmöglich präsentieren.
Bildtext: Lacht vom "Thron" der A-Junioren Kreisklasse: "Coach" Luka Feil
Neuer Trikotsatz für den SV Laufen - Dank an Frechdax !
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Laufen: Das Frechdax, Tanz- und Partylokal, unterstützt den SV Laufen erneut großzügig und sponsert der Mannschaft einen neuen Trikotsatz des Ausrüsters JAKO.
Beim gemeinsamen Fototermin waren der 1. Vorstand Andreas Leistner, Abteilungsleiter Christian Schmidbauer sowie die Frechdax-Inhaber Angela und Andreas Praznik dabei.
Der SV Laufen bedankt sich herzlich für die erneute großzügige Unterstützung und die langjährige Verbundenheit mit dem Sportverein von der Salzach!
Topspielbericht des Monats Februar 2026 (Homepage) Laufen legt los wie die Feuerwehr – und spielt doch Unentschieden
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Fridolfing / Laufen. Wie schon im Testlauf gegen Weildorf vor zwei Wochen zeigte sich der SV Laufen auch am Samstagabend (21. Februar 2026) in der Anfangsphase hellwach. Auf dem Kunstrasen in Fridolfing dominierte die Elf von der Salzach das Geschehen gegen die SpVgg Pittenhart über weite Strecken (vorwiegend im ersten Durchgang), musste sich am Ende jedoch mit einem 2:2-Unentschieden begnügen.
Der SVL legte los wie die Feuerwehr. Die Gäste aus Pittenhart (Kreisklasse 2) hatten im ersten Durchgang sichtlich Mühe, dem hohen Tempo der Laufener zu folgen. Nach rund 20 Minuten bot sich Gabriel Öllerer die erste dicke Gelegenheit, doch Pittenharts Keeper Andreas Reithmaier parierte spektakulär. Wenig später war aber auch er machtlos: Nach einer präzisen Ecke von Maximilian Weber hämmerte Gabriel Öllerer das Leder unhaltbar unter den Querbalken zur verdienten 1:0-Führung. Laufen blieb am Drücker und erhöhte in dieser spielstarken Phase folgerichtig auf 2:0. Eine maßgenaue Diagonalflanke von Simon Maier fand Julian Draak, der den Ball scharf im langen Eck versenkte. Kurz vor dem Pausenpfiff änderte sich die Statik der Partie. Ein folgenschwerer Fehlpass im Mittelfeld brachte Pittenhart zurück ins Spiel. Philipp Klapfenberger reagierte gedankenschnell, stibitzte das Leder und überlupfte SVL-Schlussmann Thomas Böhm aus gut 25 Metern zum 2:1-Halbzeitstand.
In der zweiten Hälfte verflachte die Partie im Fridolfinger Regen. Das Spiel wurde härter und fehleranfälliger, wobei es Pittenhart nun besser verstand, den Laufener Spielfluss frühzeitig zu unterbinden. In der 58. Minute spekulierte die Laufener Defensive vergeblich auf Abseits. Erneut war es Philipp Klapfenberger, der nach einem Pass aus dem Zentrum völlig frei vor Böhm auftauchte, diesen umkurvte und zum 2:2-Endstand einschob.
Es scheint, als hätte Laufen im ersten Durchgang die potenzielle Startelf für die Rückrunde präsentiert. In den verbleibenden zwei Wochen der Vorbereitung hat der restliche Kader nun die Chance, sich für die Stammplätze zu empfehlen. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am kommenden Samstag in einem weiteren Testspiel in Fridolfing gegen den SV Surberg.
Deine SVL-Woche: C-Junioren feiern Kantersieg – Damen mit verdientem Heimsieg
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Laufen. Ein Wochenende mit reichlich Toren, überzeugenden Nachwuchsleistungen, wichtigen Erfolgserlebnissen und bitteren Rückschlägen liegt hinter dem SV Laufen und seinen Spielgemeinschaften. In acht ausgetragenen Begegnungen gelangen den Laufener Mannschaften vier Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Insgesamt fielen dabei 54 Treffer, 28 davon auf Laufener Seite. Besonders die C-Junioren mit einem beeindruckenden 7:0-Auswärtserfolg in Kirchanschöring sowie die beiden E-Jugendmannschaften sorgten für positive Schlagzeilen. Auch die Frauen durften einen verdienten Heimsieg bejubeln. Weniger zufrieden dürfte dagegen die erste Herrenmannschaft sein, die gegen das sieglose Schlusslicht SV Ruhpolding nicht über ein 1:1 hinauskam.
Für die erste Herrenmannschaft des SV Laufen sollte das Heimspiel gegen den SV Ruhpolding eigentlich die erhoffte Trendwende bringen. Nach zuletzt vier sieglosen Begegnungen bot sich gegen den Tabellenletzten die Gelegenheit, wieder dreifach zu punkten und den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herzustellen. Doch daraus wurde nichts. Am Ende stand lediglich ein 1:1-Unentschieden, das angesichts der Ausgangslage als Enttäuschung gewertet werden muss. Zwar verhinderten die Salzachstädter eine weitere Niederlage, gegen einen Gegner, der zuvor in neun Spielen nur zwei Punkte gesammelt hatte, waren die Erwartungen jedoch deutlich höher. Besonders ärgerlich ist, dass sich die Mannschaft von Trainer Andreas Brandl trotz ihrer offensiven Qualitäten derzeit zu selten belohnt. Nach zehn Saisonspielen stehen 23 erzielte Treffer und lediglich 18 Gegentore zu Buche – eine positive Tordifferenz von fünf Treffern. Dennoch reicht es bei zwei Siegen, fünf Unentschieden und drei Niederlagen nur zu elf Punkten und Tabellenplatz elf in der Kreisklasse 4. Die Mannschaft ist mittlerweile seit fünf Partien ohne Sieg. Die spielerischen Möglichkeiten sind zweifellos vorhanden, doch die Chancen müssen konsequenter in Punkte umgemünzt werden. Mit Blick auf die kommenden Aufgaben gilt es vor allem, wieder die nötige Durchschlagskraft und Entschlossenheit zu entwickeln. Bereits am kommenden Samstag wartet mit der SG Chieming/Grabenstätt die nächste anspruchsvolle Auswärtsaufgabe.
Wesentlich erfreulicher verlief das Wochenende für die Frauen der Spielgemeinschaft TSV Fridolfing/SV Laufen. Im Heimspiel gegen die SG SV Neukirchen/FC Hammerau setzte sich die Mannschaft mit 3:1 durch und feierte damit ihren zweiten Saisonsieg. Nach zuletzt durchwachsenen Ergebnissen war dieser Erfolg ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Drei eigene Treffer und lediglich ein Gegentor sprechen für eine erfolgreiche Vorstellung, mit der sich die Spielgemeinschaft drei wertvolle Punkte sichern konnte. Besonders wichtig ist dabei die Erkenntnis, dass die Mannschaft auch gegen direkte Konkurrentinnen erfolgreich bestehen kann. Mit nun sieben Punkten aus fünf Begegnungen sowie einem Torverhältnis von 8:11 belegen die Frauen den fünften Tabellenplatz in der Kreisliga. Zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen ergeben eine ausgeglichene Bilanz. Der jüngste Erfolg sollte neues Selbstvertrauen geben, um in den kommenden Wochen den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu halten und die eigene Punkteausbeute weiter zu verbessern.
Ein echtes Ausrufezeichen setzten die C-Junioren der SG Laufen/Leobendorf. Beim SV Kirchanschöring, der vor dem Spiel selbst zu den Mannschaften im oberen Tabellenbereich gehörte, gelang ein herausragender 7:0-Auswärtssieg. Damit bestätigte der Laufener Nachwuchs eindrucksvoll seine starke Form und unterstrich die eigenen Ambitionen in der Kreisklasse. Sieben Treffer gegen einen direkten Verfolger sind bereits bemerkenswert, mindestens ebenso beeindruckend ist jedoch die defensive Bilanz. In fünf Saisonspielen musste die Mannschaft bislang lediglich zwei Gegentore hinnehmen. Mit vier Siegen und einem Unentschieden bleibt die Spielgemeinschaft ungeschlagen und steht mit 13 Punkten und einem Torverhältnis von 21:2 auf dem zweiten Tabellenplatz. Besonders der deutliche Erfolg in Kirchanschöring zeigt, dass die Mannschaft derzeit sowohl offensiv als auch defensiv über große Qualität verfügt. Bereits am Freitag steht mit dem Heimspiel gegen Spitzenreiter TSV Siegsdorf ein richtungsweisendes Duell bevor. Die Siegsdorfer liegen mit 15 Punkten nur zwei Zähler vor den Laufenern. Nach dem jüngsten Kantersieg dürfte die Spielgemeinschaft dieser Begegnung mit reichlich Selbstvertrauen entgegenblicken.
Auch die zweite A-Jugend der SG Laufen/Leobendorf konnte ein positives Ergebnis verbuchen. Beim TSV Berchtesgaden erkämpfte sich die als Neunermannschaft gemeldete Spielgemeinschaft ein 2:2-Unentschieden. Gegen die in der Gruppe weit oben angesiedelten Berchtesgadener darf dieses Resultat durchaus als Achtungserfolg gewertet werden. Vier Treffer insgesamt deuten auf eine ausgeglichene Begegnung hin, in der sich beide Mannschaften letztlich die Punkte teilten. Da die Laufener Zweitvertretung außerhalb der offiziellen Wertung antritt, hat das Ergebnis zwar keine Auswirkungen auf die Tabelle, sportlich bleibt das Remis jedoch ein wertvolles Erfolgserlebnis. Es zeigt, dass die Mannschaft auch gegen gut platzierte Gegner konkurrenzfähig ist und auf ihren bisherigen Leistungen aufbauen kann.
Weniger glücklich verlief dagegen der Freitag für die erste D-Jugend der SG Leobendorf/Laufen. Beim SV Kirchanschöring unterlag die Mannschaft knapp mit 2:3 und musste damit auch im vierten Saisonspiel eine Niederlage hinnehmen. Im Vergleich zu den teilweise deutlicheren Rückschlägen der bisherigen Saison lässt das enge Ergebnis dennoch positive Ansätze erkennen. Zwei eigene Treffer zeigen, dass die Mannschaft offensiv Möglichkeiten besitzt, um ihre Gegner unter Druck zu setzen. Entscheidend bleibt allerdings, die defensive Stabilität zu verbessern und über die gesamte Spielzeit konzentriert zu bleiben. Mit bislang fünf erzielten Toren, 14 Gegentreffern und noch keinem Punkt steht die Spielgemeinschaft am Tabellenende der D-Junioren-Kreisklasse. Trotz der schwierigen Ausgangslage sollte das knappe Resultat in Kirchanschöring Mut machen. Die Mannschaft muss nun versuchen, die positiven Ansätze weiterzuentwickeln und sich für ihren Einsatz endlich mit den ersten Punkten zu belohnen.
Einen äußerst schwierigen Vormittag erlebte die zweite D-Jugend der SG Leobendorf/Laufen. Bei der JFG Teisenberg musste sich die Mannschaft deutlich mit 0:14 geschlagen geben. Das Ergebnis spricht eine klare Sprache und verdeutlicht, dass die jungen Laufener in dieser Begegnung gegen einen überlegenen Gegner keine ausreichenden Mittel fanden. Nach fünf Saisonspielen stehen für die zweite D-Jugend drei Punkte und ein Torverhältnis von 4:33 zu Buche. Damit belegt sie Rang sieben in ihrer Achtergruppe. Gerade im Nachwuchsbereich gilt es nach einer solchen Niederlage jedoch, die richtigen Schlüsse zu ziehen und den Blick nach vorne zu richten. Wichtig wird sein, Schritt für Schritt mehr Sicherheit im Zusammenspiel zu entwickeln, die Defensive zu festigen und über kleine Erfolgserlebnisse wieder Selbstvertrauen aufzubauen. Der bisherige Saisonverlauf zeigt, dass noch viel Entwicklungsarbeit vor der Mannschaft liegt.
Für ausgesprochen positive Nachrichten sorgte dagegen die erste E-Jugend des SV Laufen. Beim TSV Tittmoning feierten die jungen Salzachstädter einen torreichen 8:4-Auswärtssieg. Acht eigene Treffer sind eine beeindruckende Offensivleistung und zeigen, welches Potenzial im Laufener Nachwuchs steckt. Die Mannschaft bewies eindrucksvoll, dass sie vor dem gegnerischen Tor erfolgreich agieren und sich für ihre Angriffsbemühungen belohnen kann. Allerdings machen die vier Gegentreffer deutlich, dass neben der offensiven Spielfreude auch weiterhin an der defensiven Absicherung gearbeitet werden muss. Mit neun Punkten aus fünf Begegnungen und einer Bilanz von drei Siegen und zwei Niederlagen steht die E1 derzeit auf Tabellenplatz vier. Das Torverhältnis von 31:55 verdeutlicht dabei die bislang sehr torreiche, aber auch defensiv anfällige Saison. Der Erfolg in Tittmoning ist deshalb besonders wertvoll, weil er nicht nur drei weitere Punkte brachte, sondern auch das Selbstvertrauen der jungen Mannschaft stärken dürfte.
Nicht weniger erfreulich war der Auftritt der zweiten E-Jugend. Beim TSV Petting II gelang dem SV Laufen II ein überzeugender 5:1-Auswärtserfolg, der vor allem aufgrund der Begleitumstände besondere Anerkennung verdient. Bereits zur Halbzeit führten die Gäste klar mit 4:0 und legten damit früh den Grundstein für den Sieg. Mit sehenswerten Kombinationen, guter Ballkontrolle und einer disziplinierten Mannschaftsleistung bestimmten die Laufener über weite Strecken das Geschehen. Besonders bemerkenswert: Rund 30 Minuten mussten die jungen Salzachstädter in Unterzahl bestehen. Trotz dieser schwierigen Situation ließ sich die Mannschaft nicht aus dem Konzept bringen, hielt engagiert dagegen und brachte den deutlichen Vorsprung erfolgreich ins Ziel. Dieser Auftritt war deshalb nicht nur spielerisch, sondern vor allem auch im Hinblick auf Einsatzbereitschaft und mannschaftlichen Zusammenhalt ein starkes Zeichen. Mit sieben Punkten aus vier Spielen, zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage sowie einem Torverhältnis von 23:12 belegt die zweite E-Jugend nun den dritten Tabellenplatz. Der Auftritt in Petting macht Lust auf die kommenden Aufgaben.
Unter dem Strich bleibt für den SV Laufen ein abwechslungsreiches Fußballwochenende mit Licht und Schatten. Während die erste Herrenmannschaft weiterhin auf den erhofften Befreiungsschlag wartet und die beiden D-Jugendmannschaften schwierige Aufgaben zu bewältigen haben, liefern vor allem die C-Junioren und die beiden E-Jugendteams überzeugende Argumente für eine positive sportliche Entwicklung. Hinzu kommt der wichtige Heimsieg der Frauen sowie das respektable Unentschieden der zweiten A-Jugend. Die insgesamt vier Siege in acht Partien zeigen, dass im Verein und seinen Spielgemeinschaften reichlich Potenzial vorhanden ist. In den kommenden Wochen wird es darauf ankommen, die positiven Leistungen zu bestätigen, aus den Niederlagen die richtigen Lehren zu ziehen und vor allem bei den Herren wieder mehr Konstanz in die Ergebnisse zu bringen.