SV Laufen bittet zum Wintertrainingslager nach Bad Vigaun
Laufen / Bad Vigaun. Die Winterpause neigt sich dem Ende zu, und an der Salzach steigt die Vorfreude auf die entscheidende Phase der Saison. Um den Grundstein für eine erfolgreiche Rückrunde zu legen, bezieht der SV Laufen am kommenden Wochenende ein kurzes, aber intensives Wintertrainingslager im benachbarten Österreich.
Vom Freitag, den 13. Februar, bis Sonntag, den 15. Februar, schlägt die Mannschaft um Cheftrainer Sven Ivkic ihr Quartier im renommierten Hotel Langwies in Bad Vigaun auf. Ziel der drei Tage ist es, nach der ersten Vorbereitungsphase nun den taktischen und konditionellen Feinschliff vorzunehmen. Neben den schweißtreibenden Einheiten auf dem Platz steht vor allem das Teambuilding im Fokus, um als geschlossene Einheit in die verbleibenden Spiele zu gehen.
Den Abschluss des Wochenendes bildet ein sportlicher Gradmesser: Für Sonntag ist ein Testspiel im nahegelegenen Scheffau im Tennengebirge geplant. Dort trifft die Ivkic-Elf auf dem Kunstrasen von Scheffau auf Union Bad Zell aus dem Burgenland (09.30 Uhr). Dieses Spiel wird weitere Aufschlüsse darüber geben, wie weit die „Mannen von der Salzach“ bereits sind, bevor sie Anfang März wieder in den harten Liga-Alltag einsteigen.
Die Marschroute für die kommenden Wochen ist klar definiert: Der SV Laufen möchte engagiert in den Rest der Vorbereitung starten, um die „Mission gesichertes Tabellenmittelfeld“ so früh wie möglich erfolgreich abzuschließen. Mit der Energie aus den Tagen von Bad Vigaun im Rücken ist das Team zuversichtlich, die nötigen Punkte für eine ruhige Frühjahrssaison einzufahren.

Rückblick Berichte Vorrunde Saison 2025/2026: Laufen zwingt Kreisligaabsteiger zur Punkteteilung
Laufen/Bad Reichenhall: Auf einen Dreier warten beide Teams auch nach dem 2. Spieltag der Kreisklasse 4. Der TSV Bad Reichenhall trennte sich am Freitagabend in der heimischen Nonner Au vom SV Laufen mit 1:1. Redlich verdient war der Punkt für die Gäste von der Salzach, da sie zumeist gut mitspielten und zum Ende hin ihre Bissigkeit wiederfanden. Reichenhall selbst verpasste die Entscheidung per Strafstoß und musste sich selbst mit dem Unentschieden zufrieden geben.
Scheuklappen waren am Freitagabend in der Nonner Au zu Bad Reichenhall Mangelware. Beide Teams gingen in den offenen Kampf unter Leistung von Schiedsrichter Wagner, der eine überwiegend gute Leistung bot. Nach neun Minuten hätte Laufens Rückkehrer fast die Führung der Gäste erwirkt. Ein Freistoß von Julian Draak segelte Richtung zweiten Pfosten. Gabriel Öllerer war bereit und schoss flach aus kurzer Distanz. Benjamin van den Hirtz im TSV-Tor hielt jedoch fest und verhinderte wohl die fällige Führung des SVL. Zwei Minuten später war der überraschend mutig aufspielende SV Laufen erneut vor dem Heimtor vorfindlich. Marco Freimanner wollte van den Hirtz überlupfen, doch Reichenhalls Nummer 1 reagierte schnell und brachte die Hände hoch. Gleich im Gegenzug zeichnete sich van den Hirtz Gegenpart Thomas Böhm im Laufener Tor aus. Florian Huber erschien zu einer „tödlichen“ Chance vor Böhm. Böhm jedoch blieb einfach stehen und parierte wie ein Eisklotz diese Megachance der Hausherren. Der Kreisligaabsteiger des TSV Bad Reichenhall konnte in der Folge mehr Ballbesitz auf sich vereinen und mehr die Kontrolle über die Partie übernehmen. 26 Minuten waren mittlerweile gespielt, als der TSV erneut eine gute Chance hatte. Stark bedrängt brachte Jonas Heydt das Leder ins Zentrum, wo Ismet Bytyqi per Kopfstoß Thomas Böhm testete, der erneut sicher hielt. Zwei Minuten darauffolgend war es wieder Laufens Marco Freimanner, der im Blickpunkt stand. Freimanner kam bis in den Strafraum durch, doch sein Abschluss wurde gerade noch zur Ecke abgelenkt. Laufens Abwehrspieler Lorenz Fuchs musste in der 29. Minute entscheidend eingreifen. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld kam Lukas Höller zur Tormöglichkeit, doch Lorenz Fuchs grätschte Reichenhalls „Neo-Stürmer“ ab, ein wichtiger Verteidigungsschlag des SVL. Nach 35 Minuten aber konnte die Heimelf die Führung erzielen. Eine Standardsituation, in den ganzen 90 Minuten das gefährlichste Mittelfeld der Heimelf vom TSV Bad Reichenhall, war ausschlaggebend für das 1:0. Der Eckstoß flog abermals brandgefährlich in den Fünfer. Ismet Bytyqi stieg bei wenig Gegenwehr nach oben und setzte das Leder per Kopf souverän in die Maschen – 1:0. Der Rückstand brachte bei den Gästen ein wenig Nervosität und Lautstärke auf den Platz, was sich aber angenehmerweise im zweiten Durchgang änderte und die Konzentration wieder zurückkehrte. Über den Rückstand zur Halbzeit konnte der SV Laufen allerdings nicht jammern. Vorne müsste man einfach die Tore erzielen, dann hätte die Welt am Freitagabend gleich anders ausgesehen. Trotz des Halbzeitrückstandes war es bis zum Pausentee ein guter Auftritt der Salzachstädter, welche gleich nach wenigen Minuten im zweiten Durchgang den Ausgleich erzielen hätten können.
Ein Diagonalball von Kapitän Maxi Obermayer erlief in der 52. Minute Julian Draak, der in Bedrängnis versuchte dem Heimkeeper das Leder vorbei zu spitzeln. Dies gelang auch, doch der Ball kullerte kraftlos ins Toraus. Glück hatten die Gäste in der 54. Minute. Erneut segelte ein Eckstoß sehenswert in den Fünfer auf Ismet Bytyqi. Seinen Kopfball konnte Goalie Thomas Böhm gerade noch auf der Torlinie greifen. Bytyqi konnte erneut wenig bedrängt den Kopfstoß setzen. Spannend war es vor mehr als 100 Zuschauern auf dem Ausweichplatz im Nonner Stadion allemal. Da konnte sich keiner der Zuseher ernsthaft beschweren. Schiedsrichter Wagner pfiff in der 59. Minute einen Elfmeter, der einige Fragen offen ließ. Karl Seger ging im eigenen Strafraum in einen Zweikampf mit Florian Huber, der in der Folge zu Boden fiel. Ein Strafstoß war es wohl nicht – Auswirkungen hatte er jedoch auch nicht, denn Reichenhalls Spielführer Sascha Schimag knallte das Spielgerät an den Pfosten. Der SV Laufen blieb somit im Spiel, da die Heimelf die Vorentscheidung am Aluminium abgab. Dennoch war es ein Weckruf für den SV Laufen, dem die Folgeminuten gehörten, jedoch daraus nichts Zählbares mitnahmen. Diese Druckphase der Gäste überstanden die Hausherren schadlos und konnten in der 77. Minute wieder selbst Gefahr ausstrahlen, wenn auch mit riskanter Art und Weise gegenüber dem Laufener Keeper. Dieser blieb liegen. Vorausgegangen war ein Pass auf Ismet Bytyqi, den Laufens Nummer 1 erlief und klärte. Bytygi jedoch erwischte Böhm mit dem angespannten Fuß und dieser blieb gefällt am Boden liegen. Jedoch konnte er nach einer Behandlungspause weiterspielen. Der TSV Bad Reichenhall war in der zweiten Hälfte griffiger, der SVL bot im allgemeinen ein bisschen zu wenig an. Doch den durchaus redlich verdienten Punkt sackten die Ivkic-Elf von der Salzach in der 84. Minute ein und der Ball landete doch noch im Reichenhaller Tor. Das Leder kam bis vor den Strafraum aus der eigenen Hälfte. Dort konnte Sebastian Hager das Laufduell für sich entscheiden, scheiterte jedoch an van den Hirtz. Dieser jedoch war somit geschlagen, denn Gabriel Öllerer stand hinter Hager bereit und schob das Leder durch die Füße eines Verteidigers zum umjubelten 1:1 ein. In der Schlussphase zeigte der SV Laufen fast vergessene Bissigkeit und ging früh auf die nun fast hektisch einen Sieg sehenden Hausherren drauf. Viel zu hart und völlig unnötig erwischte Louis Senft in der Nachspielzeit der Partie Michael Hollinger, der schmerzend am Boden liegen blieb. Senft erhielt für das harte Einsteigen im Mittelfeld zurecht die glatt Rote Karte und setzte dem eigentlich größtenteils fairen Spielverlauf eine negative Note auf. Hollinger musste schmerzverzehrt das Feld verlassen (Wadenbeinbruch). Senft muss man jedoch in aller Fairness zugute halten, dass er im Anschluss in die Kabine kam und sich für das harte Einsteigen einige Minuten lang bei Laufens Oldie entschuldigte. Es blieb bei der Punkteteilung und einem redlich verdienten Punkt für den SV Laufen. Dieser kann mit diesem Unentschieden sehr zufrieden sein, während sich der TSV Bad Reichenhall im ersten Punktspiel wohl mehr vorgestellt hätte.

Salzach-Kicker wollen in Palling voll angreifen: SV Laufen U9 bei der Libella-Hallenrunde gefordert
Laufen / Palling. Nach dem beachtlichen Erfolg bei der großen Endrunde in Piding am vergangenen Wochenende steht für die F-Junioren des SV Laufen bereits das nächste Highlight auf dem Programm. Am kommenden Samstag, den 14. Februar, gastieren die Rot-Weißen in der Sporthalle Palling zur nächsten Runde der prestigeträchtigen Wieninger-Libella-Hallenturnierserie.
Ab 09:15 Uhr rollt der Ball in Palling, und die Auslosung hat es in sich: Der SV Laufen wurde in die Gruppe B gelost. Dort trifft der Nachwuchs von der Salzach auf interessante Konkurrenz. Neben der SG Taching 3 und dem TSV Teisendorf 2 wartet mit dem FC Hammerau 4 ein weiteres Team aus dem Berchtesgadener Land auf die Laufener. Besonders spannend wird es ab 09:57 Uhr, wenn der SV Laufen in seinem ersten Turnierspiel gegen den FC Hammerau 4 ins Geschehen eingreift. „Wir wollen den Schwung der letzten Wochen mitnehmen und auch in Palling zeigen, dass wir spielerisch und kämpferisch auf Augenhöhe agieren können“, gibt sich das Trainerteam optimistisch.
Der Spielplan der Gruppenphase (Gruppe B):
* 09:57 Uhr: SV Laufen 2 – FC Hammerau 4
* 10:39 Uhr: TSV Teisendorf 2 – SV Laufen 2
* 11:49 Uhr: SG Taching 3 – SV Laufen 2
Gespielt wird in zwei Vierergruppen mit einer Spielzeit von jeweils 12 Minuten. Jede Unkonzentriertheit kann in der kurzen Spielzeit entscheidend sein. Ziel der Laufener ist es, sich eine gute Ausgangsposition für die anschließenden Platzierungsspiele zu erarbeiten. Die Finalpartien beginnen ab 12:03 Uhr, wobei das große Finale um den Turniersieg für 12:45 Uhr angesetzt ist. Nach den vergangenen guten Wochen reisen die jungen Kicker mit breiter Brust an. Die Fans dürfen sich auf packende Zweikämpfe und hoffentlich viele Tore der Rot-Weißen freuen. Unmittelbar nach dem Endspiel findet die Siegerehrung für alle Mannschaften statt.

SG Laufen/Leobendorf stürmt ungeschlagen ins Finale des U14 Fair-Play-Cups
Laufen/Braunau am Inn: Am vergangenen Sonntag (08.02.2026) war die Sporthalle Braunau Schauplatz für hochklassigen Jugendfußball. Beim diesjährigen U14 FAIR-PLAY-CUP, organisiert von der Fußballschule OÖ, lieferte die SG Laufen/Leobendorf eine beeindruckende Vorstellung ab und musste sich erst im großen Finale knapp geschlagen geben.
Die Spielgemeinschaft startete mit einer Demonstration ihrer Offensivstärke in das Turnier. Schon im ersten Gruppenspiel gegen den TSV St. Marienkirchen/Eggending stellten die Jungs ihre Ambitionen klar und siegten deutlich mit 5:0. Was folgte, war ein regelrechter Durchmarsch durch die Gruppe B: 12:0 gegen USV Neuhofen Schwarz, 3:0 gegen Union Feldkirchen/TSU Handenberg B und 6:0 gegen USV St. Pantaleon. Mit einer makellosen Bilanz von 4 Siegen aus 4 Spielen und einem überragenden Torverhältnis von 19:0 sicherte sich die SG Laufen/Leobendorf souverän den Gruppensieg und zog als großer Favorit in das Finale ein. Besonders die Defensivleistung stach hervor: Torhüter und Abwehr ließen in der gesamten Vorrunde keinen einzigen Gegentreffer zu.
Im Endspiel kam es zum Duell der Giganten gegen die SG Sportfreunde Flachgau, den Sieger der Gruppe A. In einer hochspannenden und taktisch geprägten Partie schenkten sich beide Teams nichts. In der 10-minütigen Spielzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe. Am Ende entschied ein einziges Tor die Partie: Mit einem knappen 1:0 setzten sich die Sportfreunde Flachgau durch. Damit blieb der SG Laufen/Leobendorf nach einer fast perfekten Turnierleistung der hervorragende 2. Platz.
Die Abschlussplatzierungen aus Brauau: 1. SG Sportfreunde Flachgau, 2. SG Laufen/Leobendorf, 3. Union Feldkirchen/TSU Handenberg B, 4. USV Neuhofen Orange, 5. TSV St. Marienkirchen/Eggending I, 6. Union Neuhofen, 7. Union Feldkirchen/Handenberg A, 8. USV Neuhofen Schwarz, 9. SG Obertrum/USV Berndorf und 10. USV St. Pantaleon.
Trotz der knappen Finalniederlage war die SG Laufen/Leobendorf eine der turnierbestimmenden Mannschaften des Nachmittags. Die mitgereisten Fans feierten ihre Mannschaft verdientermaßen für einen starken Auftritt, der Lust auf die kommende Freiluft-Saison macht.









































