Deine SVL-Woche: Spektakulärer Derby-Sieg und starke Moral
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Laufen: Der SV Laufen blickt auf eine ereignisreiche und größtenteils hochgradig erfolgreiche Fußballwoche zurück. Von packenden Duellen im Nachwuchsbereich bis hin zu einem historischen Derby-Sieg am Sonntagnachmittag boten die vergangenen Tage alles, was das Fußballerherz begehrt: Nervenkitzel, Aufholjagden und pure Dominanz auf dem grünen Rasen.
Die Woche begann bereits am Mittwochabend mit einem hart umkämpften Duell der (SG) Leobendorf/Laufen II. Gegen die JFG Teisenberg entwickelte sich unter der Leitung von Schiedsrichter Johann Oellerer eine Partie auf Augenhöhe. Nachdem die Gäste in der 25. Minute durch Johannes Rosmer in Führung gegangen waren, bewiesen die Hausherren nach dem Seitenwechsel Moral. In der 37. Minute belohnte sich die Spielgemeinschaft mit dem verdienten Ausgleich zum 1:1-Endstand.
Noch erfolgreicher verlief der Freitagabend für die D1-Junioren. Die (SG) Leobendorf/Laufen I gastierte beim TSV Heiligkreuz und wahrte mit einem knappen 0:1-Auswärtssieg ihre weiße Weste. In einer engen Partie auf der Ruperti Sportanlage in Trostberg fiel der entscheidende Treffer bereits in der 22. Minute. Dank einer stabilen Defensive brachte das Team den Vorsprung über die Zeit und belegt nun mit der maximalen Punkteausbeute von sechs Zählern den zweiten Tabellenplatz der Kreisklasse. Am Samstagmorgen feierten auch die D2-Junioren einen Erfolg in der Fremde. Beim FC Hammerau II zeigte die Mannschaft eine konzentrierte Leistung. Nach einer torlosen ersten Halbzeit platzte der Knoten unmittelbar nach dem Wiederanpfiff in der 31. Minute. Die SG kontrollierte fortan das Geschehen und machte in der 54. Minute mit dem 0:2-Endstand alles klar. Damit bleibt das Team in der Rückrunde weiterhin ungeschlagen. Einen kleinen Dämpfer mussten hingegen die A-Junioren hinnehmen. Im Heimspiel gegen den FC Bischofswiesen erwischte die (SG) Laufen/Leobendorf einen Kaltstart und lag bereits nach wenigen Sekunden zurück. Trotz einer couragierten Schlussoffensive und dem Anschlusstreffer zum 1:2 in der 81. Minute reichte die Zeit nicht mehr, um den Gästen noch einen Punkt abzutrotzen. Ein wahres Ausrufezeichen setzte der SV Laufen II am Freitagabend in der C-Klasse 6. Beim TSV 1861 Tittmoning II sah es zunächst nach einer Niederlage aus, als man mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine ging. Doch die Laufener Reserve kam wie verwandelt aus der Pause. Innerhalb von nur vier Minuten drehten Denis Lohwieser (60.) und Florian Ramgraber (64.) die Partie zugunsten der Gäste. Mit diesem 1:2-Sieg rückt die Mannschaft bis auf zwei Punkte an Tittmoning heran und festigt ihre Position im oberen Tabellendrittel.
Der Samstag stand im Zeichen des Testens: Die (SG) Laufen/Leobendorf I empfing den ESV Freilassing zu einem unterhaltsamen Vergleich. In einer abwechslungsreichen Partie, in der die Führung hin und her wechselte, trennten sich beide Teams schließlich mit einem gerechten 2:2-Unentschieden.
Das große Wochenendfinale war ein Gala-Auftritt der 1. Mannschaft im Stadtderby in Leobendorf. Sozusagen den krönenden Abschluss bildete das Derby am Sonntagnachmittag zwischen dem SV Leobendorf und dem SV Laufen. Vor einer beeindruckenden Kulisse von 500 Zuschauern erlebten die Fans ein Spiel, das noch lange in Erinnerung bleiben wird. Zwar gingen die Hausherren aus Leobendorf bereits in der 5. Minute in Führung, doch was danach folgte, war eine Machtdemonstration der Laufener. Nachdem Julian Draak in der 16. Minute den Ausgleich markiert hatte, brachen kurz vor der Halbzeitpause alle Dämme: Innerhalb von nur fünf Minuten schraubten Florian Ramgraber, Thomas Feil und Andreas Kleinschwärzer das Ergebnis auf 1:4 hoch. Auch nach dem Seitenwechsel blieb der SV Laufen hungrig. Zum alles überragenden Akteur avancierte Julian Draak, der mit zwei weiteren Treffern (72., 78.) seinen Hattrick perfekt machte und den 1:6-Endstand besiegelte. Durch diesen Kantersieg macht der SV Laufen einen wichtigen Satz auf den 11. Tabellenplatz und unterstreicht seine Ambitionen in Sachen Klassenerhalt.
Die vergangene Woche hat gezeigt, dass beim SV Laufen aktuell vieles zusammenpasst – vom unbändigen Willen der Jugendteams bis hin zur Kaltschnäuzigkeit der ersten Mannschaft im Derby.
Ehrung für D-Junioren (Rückblick)
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Im Rahmen der Sportlerehrung der Stadt Laufen am 29. Januar 2026 im Rottmayrsaal des Alten Rathaus konnten sich die D-Junioren der SG Laufen/Leobendorf freuen.
Programm der Woche 23.03.26 - 29.03.26
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1. Mannschaft:
Sonntag, 29. März 2026, 14.00 Uhr: SV Laufen vs. ASV Piding.
2. Mannschaft:
Sonntag, 29. März 2026, 16.00 Uhr: SV Laufen II vs. SV Leobendorf II.
A-Junioren:
Freitag, 27. März 2026, 19.00 Uhr: SG Laufen/Leobendorf vs. SG Heiligkreuz/Trostberg.
C1-Junioren:
Mittwoch, 25. März 2026, 18.00 Uhr: FC Hammerau vs. SG Laufen/Leobendorf.
und
Samstag, 28. März 2026, 16.00 Uhr: SG Laufen/Leobendorf vs. ESV Freilassing.
D1-Junioren:
Freitag, 27. März 2026, 17.45 Uhr: TSV Bad Reichenhall II vs. SG Leobendorf/Laufen.
E-Junioren:
Samstag, 28. März 2026, 11.15 Uhr: TSV Fridolfing vs. SV Laufen.
Frauen:
Dienstag, 24. März 2026, 20.00 Uhr: SG Obertaufkirchen/Grüntegernbach vs. SG Fridolfing/Laufen. Endstand 0:1.
Mission: Vorne dabei sein !
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Laufen: Nach den beeindruckenden Erfolgen des vergangenen Jahres richtet sich der Blick der SG Laufen/Leobendorf nun wieder voll auf den Sparkassenpokal im Frühjahr 2026. In der Altersklasse der U15 (C-Junioren) geht die Spielgemeinschaft mit einer Mannschaft an den Start, die bereits bewiesen hat, dass sie mit Druck und hohen Erwartungen umgehen kann.
Der Kader der diesjährigen C1 setzt sich zu großen Teilen aus jenen Akteuren zusammen, die im letzten Jahr im U13-Wettbewerb für Furore sorgten. Zur Erinnerung: In einer packenden Saison marschierte das Team bis zum Gipfel und sicherte sich am Ende den prestigeträchtigen Wanderpokal der Landkreissieger Traunstein und Berchtesgadener Land. Dieser Triumph wirkt nach und sorgt für eine gesunde Portion Selbstvertrauen beim Start in die neue Altersklasse. Aufgrund dieser Vorgeschichte wird die SG Laufen/Leobendorf in Expertenkreisen bereits vor dem ersten Anpfiff als Mitfavorit, wenn nicht sogar als der Topfavorit auf den neuerlichen Titel gehandelt. Die Konkurrenz in der Gruppe Ruperti dürfte gewarnt sein, wenn die SG-Kicker versuchen, ihren Erfolgslauf nun auch bei den C-Junioren fortzusetzen.
Acht Mannschaften haben für den U15-Sparkassenpokal gemeldet und wurden in zwei Vorrundengruppen eingeteilt. In Gruppe 1: ESV Freilassing, JFG Teisenberg, FC Hammerau und die SG Laufen/Leobendorf. In Gruppe 2: JFG Hochstaufen, WSC Bayerisch Gmain, DJK Weildorf und der TSV Bad Reichenhall.
Die Termine für die Vorrunde stehen bereits fest. Für die U15 geht es im März und April in die entscheidenden Qualifikationsspiele:
Vorrunde: Spieltage am 25.03., 28.03., 04.04., 15.04. und 22.04.
Viertelfinale: Samstag, 27. Juni 2026
Halbfinale: Donnerstag, 02. Juli 2026
Das große Ziel ist das Endspiel auf Landkreisebene am 9. Juli, um sich erneut für das überregionale Wanderpokalspiel gegen den Sieger aus Traunstein am 21. Juli zu qualifizieren. Die Fans der SG Laufen/Leobendorf dürfen sich auf einen spannenden Fußballfrühling freuen, in dem das Team alles daran setzen wird, die Trophäe wieder nach Hause zu holen.
Frauen: Mission Aufholjagd
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Laufen: Nach einer sportlich herausfordernden Hinrunde in der Kreisliga Inn/Salzach richten die Fußballerinnen der (SG) TSV Fridolfing/SV Laufen den Blick nach vorne. Die Ausgangslage vor dem Start in das Fußballjahr 2026 ist klar definiert: Es gilt, die rote Laterne abzugeben und die spielerischen Ansätze endlich in zählbare Punkte umzumünzen.
Die Statistik der ersten Saisonhälfte liest sich ernüchternd, spiegelt aber oft nicht den Kampfgeist des Teams wider. Mit nur einem Punkt aus acht Spielen rangiert die Spielgemeinschaft derzeit am Tabellenende. Besonders schmerzhaft waren die knappen Niederlagen, wie das 0:1 gegen Rechtmehring oder das knappe 0:1 gegen den Tabellenzweiten aus Jettenbach. Es zeigt sich: Die Defensive steht phasenweise stabil, doch in der Offensive fehlte bisher die nötige Durchschlagskraft (nur 4 erzielte Tore), um Spiele für sich zu entscheiden.
Die Winterpause wurde genutzt, um Kräfte zu sammeln und sich auf die Mission Klassenerhalt vorzubereiten. Das Programm zum Auftakt hat es allerdings in sich. Am 24. März das Nachholspiel gegen die (SG) TSV Obertaufkirchen bietet direkt die Chance, den Anschluss an das untere Mittelfeld herzustellen. Mit vier Spielen im April, darunter die Heimpartien gegen Engelsberg und Schechen, entscheidet sich, wohin die Reise geht. Zum Saisonabschluss wartet ein dicker Brocken und das Finale gegen den SV Prutting (31. Mai).
Trotz der tabellarischen Situation ist das rettende Ufer noch in Sichtweite. Da die Mannschaft im Vergleich zu einigen Konkurrenten noch Nachholspiele in der Hinterhand hat, liegt es in der eigenen Hand. Wenn es gelingt, die Effizienz vor dem gegnerischen Tor zu steigern und die Moral aus dem Unentschieden gegen Engelsberg (1:1) als Maßstab zu nehmen, ist eine Überraschung in der Rückrunde absolut möglich.
Die Fans können sich auf eine kämpferische Mannschaft einstellen, die alles daran setzen wird, den Trend umzukehren und die Klasse zu halten.
Laufen zieht Leobendorf mit halbem Dutzend die Zähne
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Laufen/Leobendorf: Im Stadtderby der Kreisklasse 4 (16. Spieltag) am Sonntag, den 22. März 2026 zeigte der SV Laufen eine beeindruckende Reaktion auf einen frühen Rückstand. Mit einem deutlichen 6:1-Auswärtssieg beim Rivalen SV Leobendorf untermauerten die Salzachstädter ihre Ambitionen in Richtung Klassenerhalt und ließen den Hausherren vor allem in der ersten Halbzeit keine Chance.
Das Derby am Sonntagnachmittag begann für die Gastgeber aus Leobendorf eigentlich nach Maß. Während Julian Draak auf Laufener Seite die erste Halbchance noch liegen ließ, machte es Maxi Eidenhammer in der 5. Minute besser: Er entwischte auf dem rechten Flügel der Abwehr und versenkte das Leder eiskalt mit einem scharfen Schuss zur 1:0-Führung für den SVL. Doch die hoffnungsvolle Freude der Hausherren über einen möglichen zweiten Derbysieg der Saison währte nicht lange. Laufen schüttelte den Schock schnell ab. In der 16. Minute bediente Simon Maier den mitgelaufenen Karl Seger, dessen Außenristflanke genau bei Julian Draak landete. Dieser kam mit der Schuhspitze vor Torwart Emanuel Salomon an den Ball und markierte den 1:1-Ausgleich. Ab der 30. Minute übernahm der SV Laufen endgültig das Kommando. Besonders bei Standardsituationen brannte es im Leobendorfer Strafraum lichterloh. Nach einer Ecke von Draak in der 34. Minute landete der Ball vor den Füßen von Florian Ramgraber, der zum 1:2 einschob. Nur zwei Minuten später zappelte der Ball erneut im Netz. Wieder war ein Draak-Eckball der Ausgangspunkt; die Abwehr konnte nur unzureichend klären, und Thomas Feil traf aus dem Rückraum – leicht abgefälscht – zum 1:3. Laufen spielte sich nun in einen Rausch. Draak brachte das Leder nach einem Seitenwechsel flach in den Sechzehner, wo Andreas Kleinschwärzer goldrichtig stand und zum 1:4-Halbzeitstand in der 39. Minute erhöhte.
Nach dem Seitenwechsel beruhigte sich das Geschehen zunächst. Leobendorf bemühte sich zwar um Akzente, biss sich an der stabilen Laufener Defensive jedoch die Zähne aus. Die Partie wurde nun etwas aggressiver, was den ohne Tadel leitenden Dominik Petzke (BSC Surheim) einige Male auf den Plan brachte. In der 72. Minute machte der Mann des Tages dann alles klar: Julian Draak nutzte den Platz im Zentrum und erhöhte aus rund 16 Metern trocken auf 1:5. Den Schlusspunkt unter eine einseitige Derby-Angelegenheit setzte erneut Draak in der 78. Minute. Nach einer tollen Vorarbeit von Gabriel Öllerer, der sich gegen zwei Verteidiger durchtankte und auf Julian Draak lupfte, überwand letztgenannter Laufener Akteur Heimkeeper Salomon über das lange Toreck zum 1:6. Bitter für Leobendorf: Fast zeitgleich mit dem letzten Gegentor sah Andreas Spitz wegen wiederholten Foulspiels bzw. unsportlichen Verhaltens die Gelb-Rote Karte (78.), was die Derby-Niederlage endgültig besiegelte.
Mit diesem "halben Dutzend" im Gepäck klettert der SV Laufen in der Tabelle der Kreisklasse 4 um einen Platz auf den 11. Rang (19 Punkte) und verschafft sich mehr Luft nach unten. Für Leobendorf hingegen ist es ein herber Dämpfer im Kampf um die oberen Plätze. Während Laufen diesen Schwung nun in die nächsten Partien mitnehmen will, bleibt für Leobendorf die Erkenntnis, dass 15 starke Anfangsminuten in einem Derby nicht ausreichen.
